9.April 1948: Das Massaker von Deir Yaasin

Am 9. April 1948 haben Zionisten das Dorf Deir Yassin im Westen Jerusalems angegriffen und ein heftiges Massaker angerichtet bei dem die Anzahl der Märtyrer, welche Zivilisten und zum größten Teil Frauen und Kinder waren, mehr als 250 Märtyrer erreicht.

 

Tod von Sheikh Haamid Al-Bitaawi Imaam von AlMasjid AlAqsa

Sheikh Haamid Al-Bitaawi ist heute im Alter von 75 Jahren zu Allah zurückgekehrt. Er war Führer von Hamas in Nablus und Prediger von AlMasjid AlAqsa. Grund für seinen Tod waren verstärkte Herzprobleme in letzter Zeit.

Ina liLLAH wa ina Ileihi raji3uun. (Wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück)

Möge Allah ihm AlFirdaus AlA3la geben und all seine Sünden vergeben.Amin

 

 

http://paltimes.net/details/news/13448/%D9%88%D9%81%D8%A7%D8%A9-%D8%A7%D9%84%D8%B4%D9%8A%D8%AE-%D8%AD%D8%A7%D9%85%D8%AF-%D8%A7%D9%84%D8%A8%D9%8A%D8%AA%D8%A7%D9%88%D9%8A.html

Haniyya bekennt seine Unterstützung für das syrische Volk und verkündet: „die Befreiung Jerusalems ist sehr nahe“

In seiner Ansprache nach dem Freitagsgebet in Ägyptens Al-Azhar Moschee, kommentierte der palästinensische Ministerpräsident Dr. Ismael Haniya den arabischen Frühling: „[…]Ich begrüße alle Völker des arabischen Frühlings […] und ich begrüße das mutige syrische Volk.“


Weiterhin sagte Haniyya nach heftigen Auseinandersetzung in Jerusalem und Hebron mit israelischen Soldaten,welche zum Tod von einem Palästinenser und mehreren Verletzten führte, dass die Befreiung Jerusalems und der Fernen Moschee (AlMasjid AlAqsa) sehr nahe gerückt ist. Israelische Soldaten waren gestern mit verstärkten Truppen in die AlAqsa Moschee eingedrungen und es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Palästinensern vor Ort, bei dem israelische Soldaten Waffen eingesetzt haben.

Ein Video zu den Auseinandersetzungen vor und in der AlAqsa Moschee:

Die britische Zeitung „The Guardian“ schreibt dazu, dass Haniyya der erste palästinensische Führer ist, der seine offene Unterstützung für das syrische Volk in der Öffentlichkeit bekennt.

http://www.guardian.co.uk/world/2012/feb/24/hamas-pm-backs-syrian-protests?INTCMP=SRCH

http://paltimes.net/details/news/11375/%D9%81%D9%8A%D8%AF%D9%8A%D9%88-%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%88%D8%A7%D8%AC%D9%87%D8%A7%D8%AA-%D8%A8%D8%A8%D8%A7%D8%AD%D8%A7%D8%AA-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%82%D8%B5%D9%89.html

10 tote palästinensische Kinder und 40 verletzte Kinder nach heftigem Zusammenprall von israelischem LKW und Schulbus

Ramallah.

Nach einem heftigen Zusammenprall zwischen einem israelischen LKW und einem palästinensischen Schulbus mit kleinen Kindern , sind heute 10 palästinensische Kinder gestorben. 40 Kinder wurden verletzt und 8 Kinder schweben in Lebensgefahr.

Der Unfall ereignete sich auf einer Strecke zwischen Ramallah und dem besetzten Jerusalem am Grenzübergang , wo die beiden Wagen aufeinanderstießen und der Schulbus umgekippt ist und in Brand geriet.

Bilder zum Unfallort:

http://paltimes.net/details/news/10990/%D8%B5%D9%88%D8%B1-%D8%B4%D8%A7%D8%AD%D9%86%D8%A9-%D8%B5%D9%87%D9%8A%D9%88%D9%86%D9%8A%D8%A9-%D8%AA%D8%B5%D8%AF%D9%85-%D8%A8%D8%A7%D8%B5-%D9%88%D8%AA%D9%82%D8%AA%D9%84-10-%D8%A3%D8%B7%D9%81%D8%A7%D9%84.html

Ultraorthodoxe Juden in Jerusalem vergleichen Israel mit Nazistaat

Ultraorthodoxe Juden haben ihre Behandlung im jüdischen Staat mit dem Holocaust verglichen.

Teilnehmer einer Kundgebung in Jerusalem hatten sich am Samstagabend in schwarz-weiß gestreifter Kleidung gezeigt, die an die Häftlingskluft in Konzentrationslagern der Nazi-Zeit erinnern sollte. Auch kleine Kinder trugen einen sogenannten gelben Judenstern, in dessen Mitte das Wort „Jude“ geschrieben war. Sie hoben dabei die Arme, als müssten sie sich ergeben.  

„Was hier passiert, ist genau dasselbe, was in Deutschland passiert ist“, sagte ein Teilnehmer gegenüber der Zeitung Jerusalem Post. „Wir fühlen uns in Israel wie im Vorkriegsdeutschland“, sagte ein anderer Mann. Mit ihrer Kundgebung wollten die Demonstranten gegen ihre „Verfolgung durch die nichtreligiöse Mehrheit“ protestieren.

Die Demonstration löste bei vielen israelischen Politikern Empörung aus. Avner Schalev, Leiter der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, sagte dem israelischen Rundfunk: „Dieser Missbrauch des Holocausts ist inakzeptabel und verstößt gegen grundlegende jüdische Werte.“ Das Verhalten der Demonstranten verletze die Gefühle von Holocaust-Überlebenden und das Gedenken an die Judenvernichtung.

Hintergrund ist ein Streit um die von Ultraorthodoxen geforderte Geschlechtertrennung

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, die Demonstranten hätten mit ihrem Verhalten „eine rote Linie überschritten“. „Häftlingskleidung und gelbe Judensterne, auf denen auf Deutsch „Jude“ steht – das sind erschütternde und schreckliche Dinge“. Die streng religiöse Führung müsse energisch gegen solche Phänomene vorgehen.

Mit der provokativen Demonstration hat sich der Kulturkampf zwischen Mehrheitsgesellschaft und den strenggläubigen Israelis weiter verschärft. Hintergrund für die Aktion ist ein Streit über die von einer Minderheit der ultraorthodoxen Juden geforderte Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit.

Frauen werden von religiösen Fanatikern unter anderem auf Schildern aufgefordert, vor den Synagogen auf die andere Straßenseite zu wechseln. Sie sollen in Bussen und Straßenbahnen hinten sitzen, sich im Supermarkt in getrennte Schlangen an der Kasse stellen sowie bei Wahlen getrennte Wahlurnen benutzen. Dagegen formiert sich zunehmend Widerstand in der liberalen Mehrheitsbevölkerung und teilweise auch in ultraorthodoxen Kreisen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/ultraorthodoxe-israel-protest

Konsequenzen gefordert für illegalen Siedlungsbau

Kritik am Siedlungsbau Israels muß auch politische Konsequenzen haben, forderte am Mittwoch Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke:
Es ist zu begrüßen, daß die vier EU Mitgliedsstaaten im Sicherheitsrat, unter ihnen auch Deutschland, die völkerrechtswidrige israelische Siedlungspolitik endlich einmal eindeutig kritisieren. Dem rasant vorangetriebenen Siedlungsbau steht die Vertreibung der Palästinenser von ihrem Land gegenüber. Im Jahr 2010 wurden laut Amnesty International in Ost-Jerusalem und dem besetzten Westjordanland 431 Häuser und andere Bauwerke zerstört. (…) Mindestens 594 Palästinenser – die Hälfte davon Kinder – wurden durch die Häuserzerstörungen obdachlos.

(…) Diese Kritik am Siedlungsbau muß auch politische Konsequenzen haben: Bei gravierenden Völkerrechts- und Menschenrechtsverletzungen müssen Privilegien, wie beispielsweise durch das EU-Israel Assoziationsabkommen geschaffen, zurück genommen werden.

Israels Siedlungsbau

Merkel läßt Israel scharf kritisieren

Von Werner Pirker
Selbst die deutsche Bundesregierung, die nun wirklich zu den treuesten Freunden des zionistischen Regimes zählt, hält es inzwischen für angebracht, die Expansion jüdischer Siedler im Westjordanland und in Ostjerusalem zu kritisieren – und das in einem sehr aufgebrachten Ton. Vizeregierungssprecher Georg Streiter bezeichnete am Montag die »anhaltenden Ankündigungen neuer Siedlungen« als »eine verheerende Botschaft« mit Blick auf die Wiederaufnahme von Verhandlungen. Damit dürfte er wohl auch ziemlich genau die Stimmungslage seiner Chefin getroffen haben, die sich im November in dieser Frage eine ziemlich heftige Auseinandersetzung mit dem israelischen Premier Netanjahu geliefert haben soll.Anlaß für die erneute deutsche Kritik war eine Ankündigung des israelischen Wohnungsbauministeriums, den Bau von rund 500 Wohneinheiten in der jüdischen Siedlung Har Homa in Ostjerusalem und von mehr als 500 weiteren im Westjordanland auszuschreiben. Die verheerende Botschaft dürfte durchaus gewollt gewesen sein. Denn wie ließe es sich sonst erklären, daß Israel der Aufnahme von Friedensverhandlungen eine Wohnanlage nach der anderen in den Weg stellt? Die Regierung Netanjahu will keine Zweistaatenlösung, jedenfalls keine, die diesen Namen verdienen würde. Daß sie die Zweistaatenoption überhaupt in Erwägung zieht, liegt daran, daß die Alternative dazu ein gemeinsamer Staat mit gleichen Rechten für alle Bürger wäre – eine der zionistischen Doktrin von Israel als exklusiv jüdischem Staat entgegengesetzte Lösung.

Was den israelischen Eliten – nicht erst seit Netanjahu – vorschwebt, ist ein möglichst dauerhaftes Provisorium eines palästinensischen Staates. Eines Staates, der über Attribute einer eigenen Staatlichkeit verfügt, die gegenwärtige Apartheidstruktur aber nicht aufheben, sondern perpetuieren würde. Eines Staates, den Israel nach Belieben beherrschen und dessen Grenzen es nach eigenem Gutdünken ziehen würde.

Der Gang der Palästinenser vor die UNO, ihr Versuch, den Konflikt zu internationalisieren und damit aus der US-Vormundschaft zu lösen, hat Tel Avivs einseitige Befriedungsstrategie an zentraler Stelle konterkariert. Die israelische Regierung verhehlt es nicht einmal, daß der Bau neuer Siedlungen auch als Strafe für den palästinensischen »Alleingang« nach New York gedacht ist. Das wiederum führt den Bewohnern der besetzten Gebiete umso deutlicher vor Augen, daß eine gerechte Friedenslösung nur außerhalb des amerikanisch-israelischen Machtbereichs zu erzielen ist. Dieses neue palästinensische Selbstbewußtsein ergibt sich aus der arabischen Intifada, die, so widersprüchlich sie auch verläuft, das imperiale Gefüge in der Region mächtig erschüttert hat. Daran mag wohl auch der deutsche Regierungssprecher gedacht haben, als er Israels sture Besatzungs- und Besiedlungspolitik zwar deutlich, aber durchaus solidarisch gemeint, kritisierte.

http://www.jungewelt.de/2011/12-20/049.php?sstr=pal%E4stinenser