Abbas’s intelligence kidnaps journalist only three days after his release

[ 29/07/2009 – 07:57 PM ]

QALQILIA, (PIC)– The military intelligence apparatus loyal to former PA chief Mahmoud Abbas on Wednesday kidnapped journalist and municipal council member Mustafa Sabri, 43, only three days after Abbas’s preventive security apparatus released him.

Local sources said that the intelligence agents stormed the home of Sabri and took him to an interrogation center.

The preventive security had released Sabri after three months of his detention during which he was carried to hospital twice due to severe torture rounds.

The Palestinian higher court ordered his release on 15/6/2009 but he was only set free on 27/7/2009.

Sabri, who is being kidnapped by Abbas’s forces for the 11th time, was fired from Qalqilia municipal council by the illegitimate government of Salam Fayyad.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7QrqVHsG01YES2CCgAqesIyAJcPMFUwg91ZNUfg2H83egBekKA3LKLqqmPR5c9%2buLmGVaPDnrjVKYdEO3RyEJQSgvSygrO5VdPlC21ZXIkbY%3d

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Palestinian scholars’ league calls on Arabs to hold emergency summit on J’lem

[ 29/07/2009 – 08:04 PM ]

GAZA, (PIC)– The Palestinian scholars’ league on Wednesday called for an emergency Arab summit to discuss the real dangers threatening the occupied city of Jerusalem and the Aqsa Mosque, warning that the holy Mosque is exposed to serious threats that may lead to its collapse and the building of the alleged temple on its ruins.

The league also expressed dismay at the utter silence and passivity showed by the Arab and Muslim countries towards the Israeli practices which violate the sanctity of the Aqsa Mosque, saying this passivity encourages Zionist settlers to move forward in their blatant aggression on Muslims’ holy places and the Arab identity of Jerusalem.

The league called on all organizations, parties, groups and unions in the Arab and Muslim worlds to organize events and activities in support of the Aqsa Mosque and the Palestinian people in Jerusalem.

This came during a press conference held by Dr. Salim Salama, the deputy head of the league, and Dr. Nasim Yassin, the secretary-general of the league.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7Iy45ZO6d6r7P4w6fMy2nR8rNbcmX5JV7bYal1c2JynamzXQAo2IkMiHeZof1zWmICXHgm52C3nKQjIVXAa%2blHIcaA3nUgl3GyZ25wsBwuD0%3d

Israel: Immer mehr Juden konvertieren zum Islam

Religionsfreiheit ist auch in Israel ein heikles Thema. Die Regierung zeigte dies als neue Statistiken vorgelegt wurden, wonach immer mehr Juden zum Islam konvertieren. Dabei geben die Zahlen noch nicht mal einen wirklichen Näherungswert an, weil viele Israelis die den Islam oder das Christentum als Religion angenommen haben, diese Tatsache verschweigen, um nicht Repressalien durch Behörden und Menschen in der eigenen Umgebung ausgesetzt zu sein. Es ist vor allem für jüdische Muslime in Israel schwierig sich zu ihrem Glauben zu bekennen.

Der typische Muslim ist in Israel ein Araber oder noch besser ein Palästinenser mit israelischem Pass. Aber immer mehr Juden in Israel nehmen den Islam als Religion an und lassen sich ihren Übertritt auch amtlich bestätigen, in dem sie ihre Pässe den Ämtern vorlegen und eine Eintragung des “Islam” unter Religionszugehörigkeit fordern.

Aktuelle Zahlen legen einen Wert von ca. 250 jüdischen Muslimen nahe, die in den letzten zwei Jahren konvertiert sind, und vor Gericht eine Änderung ihrer Religionszugehörigkeit beantragt haben. Diese Zahl führt nun zu einer leichten Anspannung bei der Regierung. Es handelt sich eben nicht um die typischen Araber oder Palästinenser die man als Bürger zweiter Klasse behandelt, sondern um “reinrassige” Juden, die den Islam als Religion bevorzugen.

Da ist sie wieder, die Gefahr von innen. Seit Jahren warnt der Mossad (israelischer Geheimdienst) vor einer Bedrohung des Staates durch arabisch-stämmige Bürger die einen israelischen Pass besitzen. Diese würden in ein paar Jahren einen erheblichen Teil der Bevölkerung ausmachen, weil vor allem bei dieser Bevölkerungsgruppe die Geburtenrate deutlich höher liege als die Sterberate. Und nun kommen die ganzen Konvertierten (250) dazu, die dem Staat einen Anlass geben, langsam aber sicher in die vernünftige Panik auszubrechen.

Allerdings ist die Zahl der Konvertiten nichtssagend weil die Dunkelziffer deutlich drüber liegt. Viele jüdische Muslime haben ein Problem damit sich zu outen. Sie müssen mit der Verstoßung aus ihren Familien, Verfolgung und Repressalien, bis hin zu Attentaten durch fundamentalistisch-orthodoxe Juden rechnen.

Während also von Religionsfreiheit gesprochen wird, wird diese den eigenen Bürgern nicht wirklich zuerkannt. Israel soll eben nach dem Wunschdenken der Politiker des rechten Spektrums keine Demokratie sein, sondern ein jüdischer Staat.

Deshalb arbeitet die Regierung daran, die Zahl der Konvertiten so gering wie möglich zu halten. So ist es nicht verwunderlich wenn die Behörden in Israel auf konvertierte Juden einen erheblichen Druck ausüben, damit diese zurück vom Islam oder Christentum zum Judentum kommen. So ist es keine Seltenheit das konvertierte Juden durch den Staat und gegen den Willen des Individuums in psychiatrische Behandlung gegeben werden oder sämtliche Besitztümer eingezogen werden, bis ein Gericht oder ein Psychologe eindeutig feststellt, dass es sich bei dem Konvertierten um keinen Geisteskranken handelt.

Laut israelischen Ämtern kann ein Mensch bei gesundem Verstand keine andere Religion als das Judentum annehmen.

Quellen:

Maariv http://www.nrg.co.il

http://www.dunia.de

Sheikh Kamal Abu Ta’ima: das jüngste Opfer der PA Folter unter Führung von Mahmud Abbas

Sheikh Kamal Abu Ta’ima wurde am Sonntag in Amman offiziell für klinisch tot erklärt. Sheikh Kamal Abu Ta’ima wurde bis zum 3. Juni 2009 in einem von der PA geführten Gefängnis in Al-Khalil gefangen gehalten und auf brutalste Weise gefoltert.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis hat sich seine gesundheitliche Lage dramatisch verschlechtert. Er erlitt einen Herzanschlag und wurde in der Hoffnung auf bessere medizinische Versorgung von seinem Dorf Al-Fawwar in Al-Khalil nach Amman transportiert. Jedoch erklärte das Krankenhaus seine Lage nun für hoffnungslos. Er wird nur noch durch künstliche Beatmung am Leben gehalten.

Kamal Abu Ta’ima wurde am 03. September 2008 aufgrund seiner Bindung zur Hamas von Fatahpolizisten zu Hause vor den Augen seiner Kinder festgenommen. Dort war er harter Folter durch PA Beamte untersetzt worden. So erzählt sein Bruder Kaamil Abu Ta’ima, dass Kamal etwa 37 Tage ununterbrochen gefoltert wurde. Währendessen wurde er gezwungen auf seinen Beinen stehen zu bleiben; seine Hände gebunden. Schlafen und Ausruhen wurden ihm untersagt mit Ausnahme von Gebet und Essen. Mit Tränen in den Augen sagt sein Bruder: „ Sie haben ihn pausenlos mit der Peitsche auf seinen Kopf geschlagen und sagten währenddessen zu ihm: „Du musst es zugeben oder du wirst stehend sterben und wisse, du wirst nicht gesund zu deiner Familie zurückkehren außer als Toter.“

kamal

Schon während seines Aufenthalts im Gefängnis hatte er aufgrund der Brutalität ihm gegenüber einen Herzanschlag erlitten und musste eine Woche lang im Krankenhaus in Al-Khalil bleiben. Er konnte nicht mehr stehen und sprechen. Der Grund für diese Folter ist seine Verbundenheit mit Hamasführer Ismail Hamas. Mit Tränen in den Augen erzählt sein Bruder: „ Im Gefängnis fragte ihn der Gefängnisleiter: Weißt du Sheikh, wer dich hier ins Gefängnis geführt hat?“ Er antwortete: „Nein.“ Da sagte der Leiter: „ Ismail Haniya!“ Der Sheikh antwortete: „Möge Allah ihn schützen.“ Da befahl der Gefängnisleiter ihn in seine Zelle zu führen und er blieb dort einen ganzen Tag lang ohne ohne Decke und ohne Unterkunft.

Aufgrund seines Widerstandes gegen Israel, hat Kamal Abu Ta’ima 9 Jahre im israelischen Gefängnis verbracht. Ebenfalls war er einer der Deportierten zu Mardsch Alzohoor in Lebanon in 1992, und er war der Imam von der Mo3ath ben Jabal – Moschee in Al- Khalil und ein Führer der Muslimbruderschaft in Palestina.

Erst im Mai starb Haitham Amr, 32, aufgrund der Folter durch den staatlichen Geheimdienst ( Almukhabarat) in Al-Khalil.

Gazakrieg hautnah

Hier geht es darum, wie vor allem Presseleute den Krieg hautnah miterleben und sie ihr Leben riskieren mit Liveübertragungen.

http://www.ramattan.net/ramattan/uploads/Khalil.wmv

Israelische Handy-Werbung sorgt für Aufregung & Israelis tarnen sich als Palästinenser

Der israelische Netzbetreiber „cellcom“ hat eine Werbung veröffentlicht, die für Aufregung sorgt. Im Video sieht man eine israelische Patrouille die an der haushohen Trennungsmauer entlangfährt, welche die Palästinenser einsperrt, und dann landet plötzlich ein Fussball von der „anderen Seite“ auf ihrem Fahrzeug. Sie rufen übers Handy Verstärkung herbei und es entwickelt sich ein „Spiel“ über die Mauer. Der Slogan lautet, „Was wollen wir alle? Etwas Spass, das ist alles.“

Der Zweck der Werbung für Aufmerksamkeit zu sorgen hat funktioniert, aber es gibt Proteste.

Der palästinensische Verhandlungsführer Saeb Erekat sagt, „Es gibt nichts lustiges an der israelischen Besatzung und an der Mauer. Es ist wirklich geschmacklos für eine israelische Firma die Palästinenser als gesichtslose Wesen zu zeigen und die Mauer für Werbung zu benutzen, eine Mauer welche das grösste Leiden für die Palästinenser bedeutet.“

Die israelische Handy-Firma sagt, sie will damit die Botschaft der Überwindung von Barrieren verbreiten. Nur, warum zeigen sie dann die Palästinenser nicht als Mitmenschen, sondern sie sind unsichtbar? Offensichtlich geht man in Israel nach dem Motto vor: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“, wenn die Palästinser hinter der Mauer verschwinden.

Die Werbung vermittelt ein völlig falsches Bild der Realität, denn die israelischen Streitkräfte sind überhaupt nicht „freundlich“ gegenüber den Palästinensern an der Grenze. Hier sehen wir ein Video welches zeigt, wie bei einer Protestkundgebung gegen die illegale Grenze in Ni’lin zwei Jugendliche (17 und 18) entführt und nach Israel verschleppt werden.

Zehn Mitglieder einer israelischen Spezialeinheit hatten sich vorher in Zivil als Agent Provokateure unter die Protestierer gemischt und als die Armee kommt zeigen sie ihr wahres Gesicht, schnappen die zwei Buben, schlagen sie mit Knüppel und schiessen mit Pistolen um sich.

Seit Mai 2008 sind 70 Jugendliche und Männer aus dem Dorf entführt und eingesperrt worden, weil sie an Protestkundgebungen teilgenommen haben.

Die Generalversammlung der UNO hat im Jahre 2004 die Untersuchung der Rechtmässigkeit der Trennungsmauer durch den Internationalen Gerichtshof verlangt. Dieser kam zum Schluss, die Mauer ist in der Tat illegal und verlangte den Abriss.

Trotz dieses Urteil hat der UNO-Sicherheitsrat sich nicht wegen eines angedrohten Vetos Amerikas auf eine Resolution gegen die Mauer einigen können. Die UNO hat ihr erneutes Verlangen die Mauer zu entfernen erst diesen Monat wieder zum Ausdruck gebracht.

Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay sagte, die Mauer ist nur ein Teil des Problems.

„Die Mauer ist nur ein Teil des grösseren Systems von erheblichen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, die von den israelischen Behörden den palästinensischen Bewohnern der West Bank auferlegt werden.“ Israel muss „die Mauer abbauen“ und „Reparationen für den erlittenen Schaden an alle Menschen zahlen, die durch den Bau der Mauer betroffen sind,“ sagte sie.

Könnt ihr euch noch an den Ausruf von Präsident Ronald Reagan erinnern, als er bei seiner Rede am 12. Juni 1987 vor dem Brandenburger Tor von seinem sowjetischen Gegenpart verlangte, „Mister Gorbatschow, tear down this wall!“ Was damals für „die Mauer“ galt, muss doch jetzt für die Trennungsmauer durch Palästina auch gelten, denn im Vergleich war diese ein „Kinderfurz“ dagegen.

Deshalb sollten wir alle jetzt rufen: „Mr. Netanjahu, reissen sie diese Apartheidmauer ab!“

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

„Ethnische Säuberung Palästinas“

Die provokanten Thesen des Historikers Ilan Pappe 1947 bis 1948 hieß es in Israel offiziell, das Land sei quasi leer gewesen. Eine andere Variante lautet: Die Palästinenser hätten sozusagen freiwillig, in vorauseilendem Gehorsam, ihre Häuser verlassen. Eine neue Generation israelischer Historiker, wie Benny Morris oder Tom Segev, räumten mit diesen Mythen auf. Sie gingen aber nicht weit genug, meint der jüdische Historiker Ilan Pappe aus Haifa. Auch er gehört zu den so genannten neuen israelischen Historikern, und weil es ihm, sagt er, von der Universitätsleitung immer schwerer gemacht worden sei, unterrichtet er jetzt in Großbritannien. Er will belegen, David Ben Gurion und seine Arbeiterpartei hätten Verbrechen gegen die Menschlichkeit geplant und gegen das Völkerrecht verstoßen. Freiwilliger Rückzug oder Vertreibung Israel und Palästina, das ist eine erbitterte Auseinandersetzung um den Anspruch auf Dasein und das Recht auf Territorium. Es ist ein Konflikt, der nicht zur Ruhe kommt, so alt wie der Staat Israel. Ende der 1930er Jahre wurde Palästina zum gelobten Land für jüdische Flüchtlinge, die den Nazis entkommen waren. 1948 folgte die Staatsgründung unter David Ben Gurion, die einen autonomen Staat und die Fähigkeit der Juden, sich selbst zu verteidigen, brachte. Doch die Gründung des Staates Israel, der große Teile von Palästina einschloss, war auch der Grundstein für einen der längsten Konflikte der Nachkriegszeit. Streitpunkt der Historiker: Sind die Palästinenser 1948 freiwillig gegangen oder vertrieben worden? Der Historiker Ilan Pappe hat mit seinem Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“ diese Diskussion erneut angeheizt. Schon der Gebrauch des Begriffes „ethnische Säuberung“ im Zusammenhang mit dem Vorgehen Israels ist eine Provokation. Die von Pappe bewusst gewählte Begriffsanalogie zur tatsächlichen „ethnischen Säuberung“ im letzten Balkankrieg ist ein zusätzlicher Affront. Anders als die israelische Regierung, die vom „freiwilligen Transfer“ spricht, behauptet Pappe, dass die Palästinenser aus ihren Gebieten vertrieben worden seien – und zwar systematisch, nach einem Masterplan, dem so genannten Plan Dalet. Dieser Plan diente laut Pappe nicht ausschließlich der Verteidigung Israels gegen Feinde, sondern wurde für die Legitimation der systematischen Vertreibung der Palästinenser genutzt. Vorwurf brutaler Gewalt Demnach soll die Israelische Armee im Jahr 1948, kurz vor dem Rückzug der britischen Schutzmacht aus Palästina, die palästinensische Bevölkerung mit brutaler Gewalt und Massakern aus ihren Dörfern und Städten in die Flucht getrieben haben. Pappe beschreibt in seinem Buch unter anderem das Massaker von Deir Yassin, einem Dorf in der Nähe von Jerusalem. Dort sollen am 9. April 1948 mehr als 100 Menschen – darunter zahlreiche Frauen und Kinder – brutal ermordet worden sein. Pappe wird für seine Thesen vor allem in Israel massiv angegriffen. Kritiker sehen ihn als „Anti-Zionisten“ und als Verräter, der die Geschichte des Jüdischen Volkes und besonders den Holocaust der Nationalsozialisten ausblende.

Quelle: http://www.3sat.de

Hier ein Interview: http://schababannur.de/doc000/neu2009/index.php?option=com_content&view=article&id=186:qethnische-saeuberung-palaestinasq&catid=35:politik&Itemid=38