Abbas’s intelligence kidnaps journalist only three days after his release

[ 29/07/2009 – 07:57 PM ]

QALQILIA, (PIC)– The military intelligence apparatus loyal to former PA chief Mahmoud Abbas on Wednesday kidnapped journalist and municipal council member Mustafa Sabri, 43, only three days after Abbas’s preventive security apparatus released him.

Local sources said that the intelligence agents stormed the home of Sabri and took him to an interrogation center.

The preventive security had released Sabri after three months of his detention during which he was carried to hospital twice due to severe torture rounds.

The Palestinian higher court ordered his release on 15/6/2009 but he was only set free on 27/7/2009.

Sabri, who is being kidnapped by Abbas’s forces for the 11th time, was fired from Qalqilia municipal council by the illegitimate government of Salam Fayyad.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7QrqVHsG01YES2CCgAqesIyAJcPMFUwg91ZNUfg2H83egBekKA3LKLqqmPR5c9%2buLmGVaPDnrjVKYdEO3RyEJQSgvSygrO5VdPlC21ZXIkbY%3d

Palestinian scholars’ league calls on Arabs to hold emergency summit on J’lem

[ 29/07/2009 – 08:04 PM ]

GAZA, (PIC)– The Palestinian scholars’ league on Wednesday called for an emergency Arab summit to discuss the real dangers threatening the occupied city of Jerusalem and the Aqsa Mosque, warning that the holy Mosque is exposed to serious threats that may lead to its collapse and the building of the alleged temple on its ruins.

The league also expressed dismay at the utter silence and passivity showed by the Arab and Muslim countries towards the Israeli practices which violate the sanctity of the Aqsa Mosque, saying this passivity encourages Zionist settlers to move forward in their blatant aggression on Muslims’ holy places and the Arab identity of Jerusalem.

The league called on all organizations, parties, groups and unions in the Arab and Muslim worlds to organize events and activities in support of the Aqsa Mosque and the Palestinian people in Jerusalem.

This came during a press conference held by Dr. Salim Salama, the deputy head of the league, and Dr. Nasim Yassin, the secretary-general of the league.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7Iy45ZO6d6r7P4w6fMy2nR8rNbcmX5JV7bYal1c2JynamzXQAo2IkMiHeZof1zWmICXHgm52C3nKQjIVXAa%2blHIcaA3nUgl3GyZ25wsBwuD0%3d

Israel: Immer mehr Juden konvertieren zum Islam

Religionsfreiheit ist auch in Israel ein heikles Thema. Die Regierung zeigte dies als neue Statistiken vorgelegt wurden, wonach immer mehr Juden zum Islam konvertieren. Dabei geben die Zahlen noch nicht mal einen wirklichen Näherungswert an, weil viele Israelis die den Islam oder das Christentum als Religion angenommen haben, diese Tatsache verschweigen, um nicht Repressalien durch Behörden und Menschen in der eigenen Umgebung ausgesetzt zu sein. Es ist vor allem für jüdische Muslime in Israel schwierig sich zu ihrem Glauben zu bekennen.

Der typische Muslim ist in Israel ein Araber oder noch besser ein Palästinenser mit israelischem Pass. Aber immer mehr Juden in Israel nehmen den Islam als Religion an und lassen sich ihren Übertritt auch amtlich bestätigen, in dem sie ihre Pässe den Ämtern vorlegen und eine Eintragung des “Islam” unter Religionszugehörigkeit fordern.

Aktuelle Zahlen legen einen Wert von ca. 250 jüdischen Muslimen nahe, die in den letzten zwei Jahren konvertiert sind, und vor Gericht eine Änderung ihrer Religionszugehörigkeit beantragt haben. Diese Zahl führt nun zu einer leichten Anspannung bei der Regierung. Es handelt sich eben nicht um die typischen Araber oder Palästinenser die man als Bürger zweiter Klasse behandelt, sondern um “reinrassige” Juden, die den Islam als Religion bevorzugen.

Da ist sie wieder, die Gefahr von innen. Seit Jahren warnt der Mossad (israelischer Geheimdienst) vor einer Bedrohung des Staates durch arabisch-stämmige Bürger die einen israelischen Pass besitzen. Diese würden in ein paar Jahren einen erheblichen Teil der Bevölkerung ausmachen, weil vor allem bei dieser Bevölkerungsgruppe die Geburtenrate deutlich höher liege als die Sterberate. Und nun kommen die ganzen Konvertierten (250) dazu, die dem Staat einen Anlass geben, langsam aber sicher in die vernünftige Panik auszubrechen.

Allerdings ist die Zahl der Konvertiten nichtssagend weil die Dunkelziffer deutlich drüber liegt. Viele jüdische Muslime haben ein Problem damit sich zu outen. Sie müssen mit der Verstoßung aus ihren Familien, Verfolgung und Repressalien, bis hin zu Attentaten durch fundamentalistisch-orthodoxe Juden rechnen.

Während also von Religionsfreiheit gesprochen wird, wird diese den eigenen Bürgern nicht wirklich zuerkannt. Israel soll eben nach dem Wunschdenken der Politiker des rechten Spektrums keine Demokratie sein, sondern ein jüdischer Staat.

Deshalb arbeitet die Regierung daran, die Zahl der Konvertiten so gering wie möglich zu halten. So ist es nicht verwunderlich wenn die Behörden in Israel auf konvertierte Juden einen erheblichen Druck ausüben, damit diese zurück vom Islam oder Christentum zum Judentum kommen. So ist es keine Seltenheit das konvertierte Juden durch den Staat und gegen den Willen des Individuums in psychiatrische Behandlung gegeben werden oder sämtliche Besitztümer eingezogen werden, bis ein Gericht oder ein Psychologe eindeutig feststellt, dass es sich bei dem Konvertierten um keinen Geisteskranken handelt.

Laut israelischen Ämtern kann ein Mensch bei gesundem Verstand keine andere Religion als das Judentum annehmen.

Quellen:

Maariv http://www.nrg.co.il

http://www.dunia.de

Sheikh Kamal Abu Ta’ima: das jüngste Opfer der PA Folter unter Führung von Mahmud Abbas

Sheikh Kamal Abu Ta’ima wurde am Sonntag in Amman offiziell für klinisch tot erklärt. Sheikh Kamal Abu Ta’ima wurde bis zum 3. Juni 2009 in einem von der PA geführten Gefängnis in Al-Khalil gefangen gehalten und auf brutalste Weise gefoltert.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis hat sich seine gesundheitliche Lage dramatisch verschlechtert. Er erlitt einen Herzanschlag und wurde in der Hoffnung auf bessere medizinische Versorgung von seinem Dorf Al-Fawwar in Al-Khalil nach Amman transportiert. Jedoch erklärte das Krankenhaus seine Lage nun für hoffnungslos. Er wird nur noch durch künstliche Beatmung am Leben gehalten.

Kamal Abu Ta’ima wurde am 03. September 2008 aufgrund seiner Bindung zur Hamas von Fatahpolizisten zu Hause vor den Augen seiner Kinder festgenommen. Dort war er harter Folter durch PA Beamte untersetzt worden. So erzählt sein Bruder Kaamil Abu Ta’ima, dass Kamal etwa 37 Tage ununterbrochen gefoltert wurde. Währendessen wurde er gezwungen auf seinen Beinen stehen zu bleiben; seine Hände gebunden. Schlafen und Ausruhen wurden ihm untersagt mit Ausnahme von Gebet und Essen. Mit Tränen in den Augen sagt sein Bruder: „ Sie haben ihn pausenlos mit der Peitsche auf seinen Kopf geschlagen und sagten währenddessen zu ihm: „Du musst es zugeben oder du wirst stehend sterben und wisse, du wirst nicht gesund zu deiner Familie zurückkehren außer als Toter.“

kamal

Schon während seines Aufenthalts im Gefängnis hatte er aufgrund der Brutalität ihm gegenüber einen Herzanschlag erlitten und musste eine Woche lang im Krankenhaus in Al-Khalil bleiben. Er konnte nicht mehr stehen und sprechen. Der Grund für diese Folter ist seine Verbundenheit mit Hamasführer Ismail Hamas. Mit Tränen in den Augen erzählt sein Bruder: „ Im Gefängnis fragte ihn der Gefängnisleiter: Weißt du Sheikh, wer dich hier ins Gefängnis geführt hat?“ Er antwortete: „Nein.“ Da sagte der Leiter: „ Ismail Haniya!“ Der Sheikh antwortete: „Möge Allah ihn schützen.“ Da befahl der Gefängnisleiter ihn in seine Zelle zu führen und er blieb dort einen ganzen Tag lang ohne ohne Decke und ohne Unterkunft.

Aufgrund seines Widerstandes gegen Israel, hat Kamal Abu Ta’ima 9 Jahre im israelischen Gefängnis verbracht. Ebenfalls war er einer der Deportierten zu Mardsch Alzohoor in Lebanon in 1992, und er war der Imam von der Mo3ath ben Jabal – Moschee in Al- Khalil und ein Führer der Muslimbruderschaft in Palestina.

Erst im Mai starb Haitham Amr, 32, aufgrund der Folter durch den staatlichen Geheimdienst ( Almukhabarat) in Al-Khalil.

Gazakrieg hautnah

Hier geht es darum, wie vor allem Presseleute den Krieg hautnah miterleben und sie ihr Leben riskieren mit Liveübertragungen.

http://www.ramattan.net/ramattan/uploads/Khalil.wmv

Israelische Handy-Werbung sorgt für Aufregung & Israelis tarnen sich als Palästinenser

Der israelische Netzbetreiber „cellcom“ hat eine Werbung veröffentlicht, die für Aufregung sorgt. Im Video sieht man eine israelische Patrouille die an der haushohen Trennungsmauer entlangfährt, welche die Palästinenser einsperrt, und dann landet plötzlich ein Fussball von der „anderen Seite“ auf ihrem Fahrzeug. Sie rufen übers Handy Verstärkung herbei und es entwickelt sich ein „Spiel“ über die Mauer. Der Slogan lautet, „Was wollen wir alle? Etwas Spass, das ist alles.“

Der Zweck der Werbung für Aufmerksamkeit zu sorgen hat funktioniert, aber es gibt Proteste.

Der palästinensische Verhandlungsführer Saeb Erekat sagt, „Es gibt nichts lustiges an der israelischen Besatzung und an der Mauer. Es ist wirklich geschmacklos für eine israelische Firma die Palästinenser als gesichtslose Wesen zu zeigen und die Mauer für Werbung zu benutzen, eine Mauer welche das grösste Leiden für die Palästinenser bedeutet.“

Die israelische Handy-Firma sagt, sie will damit die Botschaft der Überwindung von Barrieren verbreiten. Nur, warum zeigen sie dann die Palästinenser nicht als Mitmenschen, sondern sie sind unsichtbar? Offensichtlich geht man in Israel nach dem Motto vor: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“, wenn die Palästinser hinter der Mauer verschwinden.

Die Werbung vermittelt ein völlig falsches Bild der Realität, denn die israelischen Streitkräfte sind überhaupt nicht „freundlich“ gegenüber den Palästinensern an der Grenze. Hier sehen wir ein Video welches zeigt, wie bei einer Protestkundgebung gegen die illegale Grenze in Ni’lin zwei Jugendliche (17 und 18) entführt und nach Israel verschleppt werden.

Zehn Mitglieder einer israelischen Spezialeinheit hatten sich vorher in Zivil als Agent Provokateure unter die Protestierer gemischt und als die Armee kommt zeigen sie ihr wahres Gesicht, schnappen die zwei Buben, schlagen sie mit Knüppel und schiessen mit Pistolen um sich.

Seit Mai 2008 sind 70 Jugendliche und Männer aus dem Dorf entführt und eingesperrt worden, weil sie an Protestkundgebungen teilgenommen haben.

Die Generalversammlung der UNO hat im Jahre 2004 die Untersuchung der Rechtmässigkeit der Trennungsmauer durch den Internationalen Gerichtshof verlangt. Dieser kam zum Schluss, die Mauer ist in der Tat illegal und verlangte den Abriss.

Trotz dieses Urteil hat der UNO-Sicherheitsrat sich nicht wegen eines angedrohten Vetos Amerikas auf eine Resolution gegen die Mauer einigen können. Die UNO hat ihr erneutes Verlangen die Mauer zu entfernen erst diesen Monat wieder zum Ausdruck gebracht.

Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay sagte, die Mauer ist nur ein Teil des Problems.

„Die Mauer ist nur ein Teil des grösseren Systems von erheblichen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, die von den israelischen Behörden den palästinensischen Bewohnern der West Bank auferlegt werden.“ Israel muss „die Mauer abbauen“ und „Reparationen für den erlittenen Schaden an alle Menschen zahlen, die durch den Bau der Mauer betroffen sind,“ sagte sie.

Könnt ihr euch noch an den Ausruf von Präsident Ronald Reagan erinnern, als er bei seiner Rede am 12. Juni 1987 vor dem Brandenburger Tor von seinem sowjetischen Gegenpart verlangte, „Mister Gorbatschow, tear down this wall!“ Was damals für „die Mauer“ galt, muss doch jetzt für die Trennungsmauer durch Palästina auch gelten, denn im Vergleich war diese ein „Kinderfurz“ dagegen.

Deshalb sollten wir alle jetzt rufen: „Mr. Netanjahu, reissen sie diese Apartheidmauer ab!“

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„Ethnische Säuberung Palästinas“

Die provokanten Thesen des Historikers Ilan Pappe 1947 bis 1948 hieß es in Israel offiziell, das Land sei quasi leer gewesen. Eine andere Variante lautet: Die Palästinenser hätten sozusagen freiwillig, in vorauseilendem Gehorsam, ihre Häuser verlassen. Eine neue Generation israelischer Historiker, wie Benny Morris oder Tom Segev, räumten mit diesen Mythen auf. Sie gingen aber nicht weit genug, meint der jüdische Historiker Ilan Pappe aus Haifa. Auch er gehört zu den so genannten neuen israelischen Historikern, und weil es ihm, sagt er, von der Universitätsleitung immer schwerer gemacht worden sei, unterrichtet er jetzt in Großbritannien. Er will belegen, David Ben Gurion und seine Arbeiterpartei hätten Verbrechen gegen die Menschlichkeit geplant und gegen das Völkerrecht verstoßen. Freiwilliger Rückzug oder Vertreibung Israel und Palästina, das ist eine erbitterte Auseinandersetzung um den Anspruch auf Dasein und das Recht auf Territorium. Es ist ein Konflikt, der nicht zur Ruhe kommt, so alt wie der Staat Israel. Ende der 1930er Jahre wurde Palästina zum gelobten Land für jüdische Flüchtlinge, die den Nazis entkommen waren. 1948 folgte die Staatsgründung unter David Ben Gurion, die einen autonomen Staat und die Fähigkeit der Juden, sich selbst zu verteidigen, brachte. Doch die Gründung des Staates Israel, der große Teile von Palästina einschloss, war auch der Grundstein für einen der längsten Konflikte der Nachkriegszeit. Streitpunkt der Historiker: Sind die Palästinenser 1948 freiwillig gegangen oder vertrieben worden? Der Historiker Ilan Pappe hat mit seinem Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“ diese Diskussion erneut angeheizt. Schon der Gebrauch des Begriffes „ethnische Säuberung“ im Zusammenhang mit dem Vorgehen Israels ist eine Provokation. Die von Pappe bewusst gewählte Begriffsanalogie zur tatsächlichen „ethnischen Säuberung“ im letzten Balkankrieg ist ein zusätzlicher Affront. Anders als die israelische Regierung, die vom „freiwilligen Transfer“ spricht, behauptet Pappe, dass die Palästinenser aus ihren Gebieten vertrieben worden seien – und zwar systematisch, nach einem Masterplan, dem so genannten Plan Dalet. Dieser Plan diente laut Pappe nicht ausschließlich der Verteidigung Israels gegen Feinde, sondern wurde für die Legitimation der systematischen Vertreibung der Palästinenser genutzt. Vorwurf brutaler Gewalt Demnach soll die Israelische Armee im Jahr 1948, kurz vor dem Rückzug der britischen Schutzmacht aus Palästina, die palästinensische Bevölkerung mit brutaler Gewalt und Massakern aus ihren Dörfern und Städten in die Flucht getrieben haben. Pappe beschreibt in seinem Buch unter anderem das Massaker von Deir Yassin, einem Dorf in der Nähe von Jerusalem. Dort sollen am 9. April 1948 mehr als 100 Menschen – darunter zahlreiche Frauen und Kinder – brutal ermordet worden sein. Pappe wird für seine Thesen vor allem in Israel massiv angegriffen. Kritiker sehen ihn als „Anti-Zionisten“ und als Verräter, der die Geschichte des Jüdischen Volkes und besonders den Holocaust der Nationalsozialisten ausblende.

Quelle: http://www.3sat.de

Hier ein Interview: http://schababannur.de/doc000/neu2009/index.php?option=com_content&view=article&id=186:qethnische-saeuberung-palaestinasq&catid=35:politik&Itemid=38

Fotobereicht der 24 Stunden in Gaza

Fotobericht der 24 Stunden in Gaza

Während seines 24-stündigen Aufenthalt in Gaza und Rundfahrt durch die Trümmerfelder am 16. Juli 2009, hat Christoph Hörstel folgende Bilder gemacht:

Alle Fotos © Copyright 2009 Christoph Hörstel

Wartende Palestinenser am Grenzübergang Rafah auf ägyptischer Seite:

Begeisterte US-Teilnehmer des Konvois umdrängen Ismail Haniya, Ministerpräsident des Gaza:

Cynthia McKinney mit einer US-Palästinenserin die am Konvoi teilnahm:

Einer der besseren Notbehausungen neben dem Trümmerhaufen:

Die einzige Zementfabrik des Gaza ist völlig zerstört:

Christoph Hörstel mit Flüchtlingsminister Prof. Dr. Adwan Atef:

Zerstörte Häuser in Nordgaza:

Notbehausung auf den Trümmerhaufen gebaut:

Ismail Haniya spricht vor US-Konvoiteilnehmern, unter denen auch Rabbiner waren:

US-Konvoiteilnehmer betrachten die völlig zerstörte „American International School In Gaza“:

Die ausgebrannten Schulbusse hinter der amerikanischen Schule:

Typische Strassenszene in Gaza-Stadt:

Die Buskollone auf dem Weg durch die Zerstörung:

Trümmerfelder im Norden von Gaza:

Die ausgebombten Bewohner von Gaza leben in Zeltstädte:

Das blaue Mittelmeer im Hintergrund mit zerstörten Wohnblocks davor:

Israeli setzen Felder von Palästinensern in Brand

20. Juli 2009, 18:12, NZZ Online

Israeli setzen Felder von Palästinensern in Brand Protest gegen Auflösung einer Siedlung im Westjordanland Israelische Siedler werden im Westjordanland nahe der Ortschaft Nablus von Soldaten abgeführt.

Aus Protest gegen die Auflösung eines nicht genehmigten Aussenpostens im Westjordanland haben mehr als 30 jüdische Siedler Felder von Palästinensern in Brand gesetzt. Auch Olivenbäume gingen in Flammen auf und Autos wurden mit Steinen beworfen, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung in Nablus am Montag mitteilte. Zwei Palästinenser wurden demnach verletzt. Die israelischen Streitkräfte hatten zuvor einen illegalen Aussenposten der Siedler in der Gegend aufgelöst. Behördensprecher Ghassan Daglas zufolge loderten Dutzende Brände, und über dem Osten und Süden von Nablus hingen dicke Rauchwolken. Israelische Sicherheitskräfte hätten versucht, die randalierenden Siedler zu stoppen, sagte Daglas. Nach israelischen Angaben wurde einer der Männer festgenommen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/israeli_setzen_felder_von_palstinensern_in_brand_1.3138290.html

PA schließt Al-Jazeera Sitz in West-Bank

Das Büro des Satellitensenders Al-Jazeera in der Westbank wurde nach der Ausstrahlung der Beschuldigung von Faruq Al-Qaddoumi, dem Führer der politischen Abteilung der PLO, gegenüber Mahmud Abbas und Mohammad Dahlan, von der PA geschlossen . In der veröffentlichten Aussage von Al-Jazeera wirft Al-Qaddoumi Abbas und Dahlan vor, im Mord vom ehemaligen Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat verwickelt gewesen zu sein.
Die PA reagierte auf die Ausstrahlung dieser Aussage mit der Schließung des Sitzes von Al-Jazeera in der West-Bank. Sie wirft Al-Jazeera vor, falsche Informationen zu verbreiten und die palästinensischen Bürger gegen Fatah aufzuhetzen.
Al-Jazeera selbst äußerte sich bestürzt über dieses agressive Verhalten gegenüber dem Sender und dies vor allem seitdem viele andere internationale Medien die Aussagen Qaddoumi’s bei sich veröffentlichten.
Die Hamas verurteilte dieses Vorgehen der Fatah scharf und betonte, dass durch diese Reaktion Qaddoumi’s veröffentlichte Aussagen verstärkt werden.
Pressesprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri, betont, dass diese Entscheidung das Ausmaß an Verstößen der PA aufdeckt, die die Presse-und Medienfreiheit verletzen.
Das Ministeriium für Informationen in Gaza hat die Schließung als voreilig, rücksichtslos und absolut politisch motiviert verurteilt. Es ergänzte, dass die Personen, die diese Entscheidung gegen Al-Jazeera getroffen haben, engstirnig sind und nicht das palästinensische Volk vertreten.
Quelle aus dem Englischen: http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7JyRrUajxSlCAkh8HvA1fidVeG6vE4lLj4MKLm7xEUKO1C4inqRa5HhqrQVwEPqKGdHa%2fPD7WbLQIm2BIgAkEbni3lPQN9alXwi7MK0w8tzQ%3d

When Saturday Came – Israel/Palestine

Schaut euch dieses Video an!

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La hawla wala quwata illa billah ( Es gibt keine Macht und Kraft außer bei Allah!)

Möge Allah unsren Geschwistern in Kriegsgebieten überall auf der Welt beistehen, ihnen viel Geduld geben und ihnen zum Erfolg verhelfen.

„Breaking the Silence“ berichtet von Verbrechen in Gaza-Konflikt Israels Soldaten brechen das Schweigen

Das israelische Militär hat im Gaza-Streifen viel zerstört.

(© EPA/APA) Von WZ Online Tel Aviv.

hier ein Video dazu mit Ausschnitten aus dem Bericht:

BITTE ANSCHAUEN: http://www.liebezumislam.de/ghaza.wmv

Israelische Soldaten haben ihrer Militärführung erneut vorgeworfen, sie während des jüngsten Gazakriegs zu mutwilliger Zerstörung und Gewalt gegen palästinensische Zivilisten ermutigt zu haben. Von der vor fünf Jahren gegründeten israelischen Organisation „Breaking the Silence“ gibt es einen entsprechenden Bericht. Zu lesen sind 54 anonyme Aussagen von Kampfsoldaten, die zur Jahreswende an der dreiwöchigen Militäroffensive „Gegossenes Blei“ teilnahmen. Bei dem Einsatz, der am 18. Jänner endete, waren mehr als 1400 Palästinenser getötet und 5000 weitere verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, sie bedauere, „dass eine weitere Menschenrechtsorganisation Israel und der Welt einen Bericht vorlegt, der auf anonymen und allgemeinen Zeugenaussagen basiert, ohne ihren Hintergrund und ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen“. Es handle sich um „Diffamierung und Verleumdung der israelischen Armee und ihrer Kommandanten“. Menschenrechtler haben schon mehrfach über brutales Vorgehen der israelischen Armee während des Feldzugs berichtet. Unnötige Zerstörung und keine Moral In dem jüngsten Bericht wird über Zeugenaussagen berichtet, nach denen Häuser und Moscheen unötig zerstört und Phosphorbomben in dicht bevölkerten Gebieten eingesetzt worden sein sollen. Zudem wird über eine Atmosphäre berichtet, die Soldaten zu wildem, ziellosem Schießen ermutigt habe. Soldaten hätten auch grundlos auf Wassertanks geschossen und Computer, Fernseher und andere Gegenstände in privaten Wohnungen zerstört. In mehreren Berichten war die Rede davon, dass palästinensische Zivilisten als „menschliche Schutzschilder“ eingesetzt wurden. Die Kommandanten hätten den Soldaten vermittelt, dass sie ohne moralische Einschränkungen vorgehen können und das wichtigste sei, dass kein israelisches Leben verloren geht. Einer der Soldaten erzählte, sein Kommandeur habe gesagt: „Keinem meiner Soldaten soll ein Haar gekrümmt werden und ich bin nicht bereit, es einem Soldaten zu erlauben, sich selbst durch Zögern zu gefährden. Wenn Du nicht sicher bist – schieße!“ Im Zweifelsfalle habe man getötet. „Die Feuerkraft war wahnsinnig.“ Ein anderer Soldat berichtete von „Hass und Freude am Töten“ unter seinen Kameraden. „Man fühlt sich wie ein kleines Kind mit einem Vergrößerungsglas, dass Ameisen anschaut und sie verbrennt“, sagte ein anderer Soldat dem Bericht zufolge. „Ein 20-Jähriger sollte anderen Menschen nicht diese Dinge antun müssen.“ Michael Manekin von „Breaking the Silence“ erklärte, die Zeugenaussagen bewiesen, „dass die unmoralische Art und Weise, auf die der Krieg geführt wurde, Schuld des Systems und nicht des individuellen Soldaten war“. „Dies ist ein dringender Aufruf an die israelische Gesellschaft und Führung, einen unverschleierten Blick auf die Dummheit unserer Politik zu werfen.“

(APA/dpa/AFP)

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=3856&alias=wzo&cob=425552

Mehr Infos: http://medico.de/media/operation-cast-lead.pdf

Hier ein paar Video-Beispiele:

Obama-Regierung gibt Israel grünes Licht für einen Iranangriff

Die USA würden sich nach Worten von Vizepräsident Joe Biden nicht einem israelischen Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm widersetzen. Wenn Israel glaube, dass ein Militärschlag nötig sei, könnten die USA „einem anderen souveränen Staat nicht sagen, was er zu tun hat“, sagte Biden am Sonntag dem Fernsehsender ABC. Israel könne für sich selbst entscheiden, was es in Bezug auf den Iran oder einen anderen Staat tue. „Ob wir zustimmen oder nicht, sie sind berechtigt, das zu tun.“ Die israelische Regierung unter dem Hardliner Benjamin Netanyahu hat bislang erklärt, das iranische Atomprogramm solle auf dem Wege der Diplomatie gestoppt werden, ein Militärschlag sei aber als ultima ratio nicht auszuschliessen. Nun scheint die Mannschaft von US-Präsident Barack Obama dafür grünes Licht zu geben. „Wenn die Regierung Netanyahu sich entschliesst, einen unterschiedlichen Ansatz zu verfolgen als den bisherigen, dann ist es ihr souveränes Recht“, sagte Biden. Israelisches U-Boot im Roten Meer Ein israelisches U-Boot fuhr unterdessen durch den Suez-Kanal, um an Manövern im Roten Meer teilzunehmen, wie am Samstag aus dem Verteidigungsministerium verlautete. Die Erklärung wirkte wie eine Warnung an den Iran: Zum einen, weil sie die Zusammenarbeit mit Ägypten belegt und zum anderen, weil ein U-Boot vom Roten Meer innerhalb weniger Tage in den Persischen Golf fahren könnte. Israel verfügt über mindestens drei U-Boote (von Deutschland geschenkt), die auch Atomsprengköpfe transportieren könnten. Nach Informationen der Zeitung „Jerusalem Post“ war es das erste Mal seit 2005, dass ein israelisches durch den Suez-Kanal vom Mittelmeer ins Rote Meer fuhr. Saudi-arabische Hilfe für Israel? Saudi-Arabien habe einer Nutzung seines Luftraums durch die israelische Luftwaffe stillschweigend zugestimmt, da ein Angriff auf Irans Atomanlagen als nützlich für beide Seiten angesehen werde, berichtete die „Sunday Times“ unter Berufung auf eine nicht näher genannte diplomatische Quelle. Die israelische Regierung dementierte den Bericht als „komplett falsch und ohne Grundlage“. Laut „Sunday Times“ gab es in den vergangenen Monaten Treffen zwischen dem Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Meir Dagan, und saudi-arabischen Vertretern, auf denen in der Angelegenheit verhandelt wurde. Dagan habe Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu daraufhin über die Möglichkeit informiert, den saudi-arabischen Luftraum für einen möglichen Luftangriff auf die Atomanlagen in Iran nutzen zu können, hiess es in dem Bericht. Offiziell unterhalten Israel und Saudi-Arabien keine diplomatischen Beziehungen. Iranische Reaktion „Sowohl die USA als auch Israel sollten sich den Folgen einer falschen Entscheidung bewusst sein“, sagte der Vorsitzende des iranischen Parlamentsausschusses für Nationale Sicherheit und Aussenpolitik, Alaeddin Boroujerdi, am Montag während eines Besuchs in Tokio. „Ich denke, unsere Antwort wäre effektiv und entschlossen.“ Boroujerdi reagierte auf Äusserungen von US-Vizepräsident Joe Biden, wonach die USA einen israelischen Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm nicht verhindern würden. Obama in Moskau eingetroffen Der amerikanische Präsident Obama ist heute zu seinem Staatsbesuch in Moskau eingetroffen. Im Laufe des Tages hat er zuerst ein privates und anschliessend ein offizielles Arbeitstreffen mit Präsident Medwedew. Am Morgen hat das amerikanische Präsidentenpaar mit dem russischen Premierminister Vladimir Putin gefrühstückt. Anschliessend ist ein Treffen mit dem ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschew, geplant. Am Nachmittag hält Obama an einer Wirtschaftshochschule eine Rede über die Beziehungen der USA zu Russland, bevor er sich mit weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft trifft. Dabei ist vor allem der Start-Vertrag (Strategic Arms Reduction Treaty) angesprochen, der im Dezember ausläuft. Dessen Nachfolge-Vereinbarung wird auch das zentrale Thema des offiziellen Treffens sein. Doch es stehen noch weitere wichtige Themen auf dem Programm. Es gehe dabei um Iran, Afghanistan, Nordkorea, die nukleare Nonproliferation und die Sicherheitspolitik in Europa, wie ein Sprecher des Weissen Hauses mitteilt. Dies seien Themen, die für die Sicherheit und Wohlfahrt der USA und der befreundeten Staaten von Bedeutung seien. Am Dienstag will sich Obama an die russische Zivilgesellschaft wenden. Es gehe nicht nur darum, sich auf einen Waffenkontrollvertrag zu einigen, sondern eine mehrdimensionale und gehaltvolle Beziehung mit der russischen Regierung sowie dem russischen Volk einzugehen.

Kommentar:

Was für eine Doppelmoral der Obama-Regierung. Sie gibt grünes Licht für einen Angriff auf den Iran durch Israel, auch mit Atombomben (Israel hat mindestens 150 davon) und gleichzeitig verkünden sie die Sorge einer Verbreitung dieser und wollen mit Russland über eine Abrüstung verhandeln. Dann sollen sie doch zuerst bei ihrem Allierten Israel anfangen und dort für eine Abschaffung der Atomwaffen sorgen, denn der Iran hat kein Atomwaffenprogramm, genau wie Saddam Hussein keines hatte. Hier wird wieder der nächste Krieg mit der Lüge einer Gefahr begründet, die gar nicht existiert, weil man ganz andere Ziele verfolgt. Nachdem die vom Westen gesteuerte grüne Farbrevolution und Umsturz der iranischen Regierung gescheitert ist, muss man den nächsten Schritt einleiten. Der Iran hat überhaupt keine Atomwaffen, ja nicht mal die Kapazität welche zu bauen, wie die US-Geheimdienste bestätigen, und trotzdem wird der Iran mit übler Propaganda als Bedrohung dargestellt, den man präventiv angreifen muss, und Israels Atomwaffen erwähnt man mit keinem Wort.

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Was will die Hamas?

 

Von Helga Baumgarten, Jerusalem

Das Ziel der palästinensischen Muslimbrüder sei es, Furcht und Gewalt zu verbreiten, sagt Israel. So einfach ist das nicht. Die Hamas wäre bereit, politische Verantwortung zu übernehmen – wenn man sie liesse. Welche Ziele verfolgt die Hamas mit dem Abschuss ihrer Kassamraketen? Sind sie politischer Natur, oder geht es um eine rein militärische Strategie? Oder will die Hamas, wie Israel behauptet, einzig und alleine Terror verbreiten? Kurzfristig – und vor dem Hintergrund der dramatischen Lage für die Bevölkerung – geht es der Hamas vor allem um eines: Sie will die Abriegelung des Gazastreifens beenden und eine dauerhafte Öffnung der Grenzübergänge erreichen. Dies war für die Hamas im Juni 2008 die entscheidende Bedingung, um einer Waffenruhe zuzustimmen. Die Menschen im Gazastreifen leben seit dem Wahlsieg der Hamas vom Januar 2006 unter einem sich stetig verschärfenden Boykott seitens des Westens. Dieser wird flankiert von mehreren arabischen Staaten, allen voran von Ägypten und seit Beginn des innerpalästinensischen Konflikts zwischen der Fatah und der Hamas im Juni 2007 sogar vom Fatah-Regime von Präsident Mahmud Abbas in Ramallah. Die Arbeitslosigkeit liegt bei über fünfzig Prozent, die Stromversorgung ist weitgehend zusammengebrochen, und es mangelt selbst an der rudimentärsten medizinischen Versorgung. Die Liste liesse sich beinahe unendlich verlängern. Schon vor dem Beginn des Krieges stand die Bevölkerung im Gazastreifen kurz vor dem Abgrund. Die Eingeständnisse der Hamas Die Hamas hatte seit ihrer Regierungsübernahme im März 2006 mit allen politischen und diplomatischen Mitteln versucht, den Boykott zu beenden. Zuletzt mit einer Regierung der nationalen Einheit im Anschluss an das Mekka-Abkommen vom März 2007, das Saudi-Arabien gemeinsam mit der Hamas und der Fatah ausgehandelt hatte. Nach dem Zusammenbruch dieser Regierung hat sich die Hamas zusehends in Richtung Widerstand bewegt, da ihr eine aktive und relevante Rolle in Politik und Diplomatie verwehrt wurde – von der Fatah, von der israelischen Besatzungsmacht, von den regionalen Nachbarn sowie von der internationalen Gemeinschaft. Nur Widerstand, so die Argumentation der Hamas, kann nun aus dieser Sackgasse führen. Und dieser ist vor dem Hintergrund der gescheiterten Politik klar militärisch definiert. Gleichzeitig war die Hamas jedoch immer wieder bereit, das Experiment einer Waffenruhe einzugehen – im Interesse der Grenzöffnung, der Menschen in Gaza und in der Hoffnung, doch noch politisch anerkannt zu werden. Die letzte Ruhepause endete im Dezember – wieder ohne die Grenzöffnung oder andere Zugeständnisse von Israel erreicht zu haben. Was kann eine Widerstandsorganisation im verelendeten Gazastreifen gegen die grösste Militärmacht im Nahen Osten erreichen? Ist es nicht selbstmörderisch, es mit einer regionalen Grossmacht aufzunehmen? Sollte eine Widerstandsbewegung die Besatzungsmacht nicht eher an deren Schwachstellen angreifen, etwa durch gewaltlose Massenmobilisierung und Massenwiderstand? Das Vorbild der Hisbollah Die Hamas antwortet mit dem Beispiel der Hisbollah im Libanon. Dort, so die Hamas, hat die Hisbollah die israelische Besatzungsarmee durch ihren Guerillakampf in die Knie gezwungen, sodass dieser nichts mehr anderes übrig blieb, als bei Nacht und Nebel abzuziehen. Seitdem habe die Hisbollah versucht, eine Art Gleichgewicht des Schreckens aufrechtzuerhalten. Ein Gleichgewicht des Schreckens bedeutet, dass sich Israel bewusst ist, dass die Angriffe der Hisbollah «wehtun» können, ebenso wie Israel der Hisbollah «wehtun» kann. Dies hat bis 2006 funktioniert, als, so die Deutung von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah, die israelische Seite die Spielregeln brach und auf einen lokal beschränkten Hisbollah-Angriff gegen eine israelische Patrouille mit einem Krieg gegen den Libanon antwortete. Was also will die Hamas mit ihren Kassamgeschossen erreichen? Offensichtlich will sie Israel deutlich machen, dass sie Israel «wehtun» kann, und zwar dort, wo Israel am empfindlichsten ist, nämlich im Innern des Landes – im freien Feld, am Rande einer Stadt oder eines Dorfes bis hin zu den südisraelischen Grossstädten Aschdod, Aschkelon und zuletzt auch Beer Scheva (dem ehemals palästinensischen Bir as-Saba). Die gescheiterte Politik soll also durch militärischen Druck ersetzt werden, um politische Ziele zu erreichen. Das Ziel bleibt dasselbe, wie die Hamas in immer neuen Verlautbarungen verkündet (zuletzt vom Chef des Politbüros Chaled Maschal am Tag vor der Aufnahme des Bodenkrieges durch die israelische Armee): eine Waffenruhe und die permanente Öffnung des Gazastreifens. In der Theorie klingt das alles sehr schön. Doch zeigt nicht gerade der aktuelle Krieg, in dem die israelische Armee den Gazastreifen regelrecht in Schutt und Asche bombt und gnadenlos Männer, Frauen und immer wieder Kinder massakriert, dass die Hamas hier eine völlig verfehlte Strategie verfolgt? Albtraum Friedensprozess Die Antwort der Hamas ist Nein. Sie argumentiert, dass ihr die israelische Besatzung keine Alternative lässt und verweist zudem auf die Verhandlungsstrategie von Abbas’ Regierung in Ramallah. Israel hat Abbas bis heute nicht die geringsten politischen Zugeständnisse gemacht. Die Siedlungen im Westjordanland werden ausgebaut, die Mauer reicht tief ins palästinensische Westjordanland, beraubt die PalästinenserInnen um Hunderte von Quadratkilometern und schliesst gleichzeitig zahllose Dörfer an der Grenze von ihrer Umgebung ab und verwandelt sie in «Gefängnisgemeinden». In Ostjerusalem werden die jüdischen Enklaven mitten in palästinensischen Wohngebieten ausgeweitet und PalästinenserInnen aus ihren Häusern vertrieben. Und auch hier kann die Liste beinahe endlos erweitert werden. Eine politische Lösung ist nirgends in Sicht. Damit ist der Osloer Friedensverhandlungsprozess für die PalästinenserInnen zu einem regelrechten Albtraum geworden – und ganz sicher nicht zum Ausgangspunkt für den Aufbau eines unabhängigen palästinensischen Staates. Auf die Forderung nach einem gewaltlosen Massenwiderstand verweist die Hamas auf die erste Intifada Ende der achtziger Jahre, in der sie zusammen mit der Fatah und allen anderen PLO-Organisationen einen gewaltlosen Aufstand gegen die Besatzung angeführt hatte, der unter der Führung von Jitzhak Rabin von der israelischen Armee brutal niedergeschlagen wurde. Es gibt nur eine Option Wie kann also die israelische Besatzung beendet werden, die letztendlich die Ursache für die Gewalt und für das Elend in Gaza ist? Für die Hamas ist klar: Der Widerstand muss ausgebaut werden, um der von Israel ausgeübten Gewalt entgegenzutreten. Die Vergangenheit seit der ersten Intifada hat gezeigt, dass das palästinensische Gewaltpotenzial grösser geworden ist und dass die palästinensischen Guerillakämpfer «professioneller» geworden sind. Dies ist eine Konsequenz der Tatsache, dass ihr die politischen Optionen seit je verwehrt wurden. Doch wie kann nun diese Gewaltspirale durchbrochen werden, und was kann die Hamas dazu beitragen? Trotz allen Beharrens auf dem Recht und der Notwendigkeit auf Widerstand hält die Hamas-Führung – sowohl in Gaza als auch in der Diaspora – an der Option der Politik fest. Ihre Umsetzung setzt jedoch voraus, dass die Hamas von der israelischen Besatzungsmacht wie auch von den regionalen Mächten und den Mitgliedern des Nahostquartetts (Uno, USA, EU und Russland) als politische Kraft ernst genommen und anerkannt wird. Und zwar als gleichberechtigte Verhandlungspartnerin, die ein Mandat hat, das ihr durch eine freie und demokratische Wahl erteilt wurde. Der Krieg, der seit dem 27. Dezember den Gazastreifen mit immer schrecklicherer Gewalt überzieht, droht diese politische Option zunichte zu machen. Nur ein Waffenstillstand mit der gleichzeitigen permanenten Öffnung des Gazastreifens kann der politischen Option eine letzte Chance geben. Am Ende dieses neuen politischen Prozesses muss jedoch das Ende der israelischen Besatzung stehen. Und an diesem Prozess müssen alle palästinensischen politischen Kräfte beteiligt sein, von der Fatah bis hin zur Hamas. Die Alternative wäre eine endlose Spirale von Gewalt, die sich bald nicht mehr auf die besetzten palästinensischen Gebiete begrenzen liesse. Helga Baumgarten lebt in Ostjerusalem und lehrt Politologie an der palästinensischen Universität Bir Seit. Zuletzt erschien von ihr das Buch «Hamas. Der politische Islam in Palästina». Diederichs Verlag. München 2006. Warum endete die Waffenruhe? Die Frist der Tahdia, der Waffenruhe zwischen dem Staat Israel und der «entlassenen» Hamas-Regierung im Gazastreifen, lief nach sechsmonatiger Dauer rein formal im Dezember ab. Noch in den letzten Wochen der relativen Ruhe hatte die Hamas deutlich gemacht, dass man die Waffenruhe nicht erneuern wolle. Der Grund dafür war einfach: Israel hatte seinen Teil der Verpflichtungen nicht eingehalten und die Abriegelung des Gazastreifens nicht aufgehoben. Und nicht nur das: Bereits Anfang November hatte Israel die schwerste Verletzung der Waffenruhe begangen, als seine Armee eine militärische Operation bei Deir al-Balah im Gazastreifen unternahm und dabei sechs Hamas-Militante tötete und ein Haus zerstörte. Die Hamas antwortete mit einem regelrechten Hagel ihrer selbst gebastelten Kassamraketen auf die israelischen Gebiete westlich und nördlich von Gaza – genau auf jene Gegend, aus der die meisten der heutigen BewohnerInnen Gazas zwischen 1948 und 1950 vertrieben worden waren. Seit diesen Angriffen ist der Gazastreifen hermetisch abgeriegelt. Am 27. Dezember begann schliesslich der israelische Krieg gegen Gaza und seine eineinhalb Millionen BewohnerInnen.

WOZ vom 08.01.2009

http://www.woz.ch/dossier/israel/17333.html

Kommentar: Wer wird gegen Amerika und Israel aufstehen?

Von Paul Craig Roberts

„Obama ruft die Welt auf, ‚gegen Nordkorea aufzustehen’” lauteten die Schlagzeilen. Obama sagte, die Vereinigten Staaten von Amerika seien entschlossen, „Frieden und Sicherheit auf der Welt“ zu beschützen. Wieder einmal Neusprech, Neudenk 1984.

Nordkorea ist ein kleines Gebiet. China allein könnte es in ein paar Minuten aufschnupfen. Dennoch meint der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dass niemand geringerer als die ganze Welt es mit Nordkorea aufnehmen müsse.

Wir können beobachten, wie die Washingtoner Gangster wieder einmal eine neue Bedrohung konstruieren, wie Slobodan Milosevic, Osama bin Laden, Saddam Hussein, John Walker Lindh, Yaser Hamdi, José Padilla, Sami al-Arian, Hamas, Mahmoud Ahmadinejad und die unglückseligen Gefangenen, die der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld dämonisiert hat als „die 700 gefährlichsten Terroristen der Erde,“ die sechs Jahre lang in Guantanámo gefoltert und dann in aller Stille entlassen wurden. Nur ein weiterer Irrtum, tut uns leid.

Der Militär/Sicherheitskomplex, der Amerika gemeinsam mit der israelischen Lobby und den Bankstern regiert, braucht eine lange Liste gefährlicher Feinde, um das Geld der Steuerzahler weiter in seine Kassen fließen zu lassen.

Die Lobby für Sicherheit im Heimatland ist angewiesen auf endlose Bedrohungen, um die Amerikaner davon zu überzeugen, dass sie bürgerliche Freiheitsrechte aufgeben müssen, um sicher und geschützt zu sein.

Die wirkliche Frage: wer wird gegen die amerikanische und die israelische Regierung aufstehen?

Wer wird die bürgerlichen Freiheitsrechte der amerikanischen und israelischen Bürger schützen, besonders die der israelischen Dissidenten und die der arabischstämmigen Bürger Israels?

Wer wird die Palästinenser, Iraker, Afghanen, Libanesen, Iraner und Syrer vor den Amerikanern und Israelis beschützen?

Nicht Obama und nicht die rechten Braunhemden, die heute Israel beherrschen.

Obamas Idee, dass sich die gesamte Welt gegen Nordkorea erheben solle ist umwerfend, aber noch lange nicht so umwerfend wie seine Idee, dass die Vereinigten Staaten von Amerika „den Frieden und die Sicherheit der Welt“ garantieren werden.

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die Serbien bombardiert haben, einschließlich von Büros der chinesischen Botschaft und zivilen Eisenbahnzügen, die Kosovo von Serbien losgebrochen und einer Bande von Muslim-Drogengangstern übergeben und diesen NATO-Truppen zur Verfügung gestellt haben, um ihre Geschäfte zu beschützen?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die verantwortlich sind für etwa eine Million toter Iraker, Waisen und Witwen im ganzen Land, und die rund ein Fünftel der irakischen Bevölkerung in die Flucht getrieben haben?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die den Rest der Welt davon abgehalten haben, Israel für seine mörderischen Überfälle auf libanesische Zivilisten 2006 und auf Gaza vor kurzer Zeit zu verurteilen, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Israel bei seinem Diebstahl von Palästina die vergangenen 60 Jahre hindurch Schützenhilfe geleistet haben, einem Landraub, der vier Millionen palästinensischer Flüchtlinge zur Folge hatte, die durch Gewalt und Terror Israels aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben worden sind?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die in ehemaligen Teilen Russlands Manöver abhalten und Russland mit Militärstützpunkten einkreisen?
Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die Afghanistan in Schutt bombardiert haben, mit massiven zivilen Opfern?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die einen schrecklichen neuen Krieg in Pakistan begonnen haben, einen Krieg, der in seinen ersten paar Tagen eine Million Menschen in die Flucht getrieben hat?

„Den Frieden und die Sicherheit der Welt“? Wessen Welt?

Nach seiner Rückkehr von der Beratung mit Obama in Washington erklärte der braunhemdige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, es läge in Israels Verantwortung, die „nukleare Bedrohung“ durch den Iran zu „eliminieren“.

Was für eine nukleare Bedrohung? Die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika sind einhellig zu der Auffassung gekommen, dass Iran seit 2003 kein Atomwaffenprogramm betreibt. Die Inspektoren der Internationalen Atomenergieagentur berichten, dass es keine Anzeichen für ein Atomwaffenprogramm im Iran gibt.

Wen bombardiert Iran? Wie viele Flüchtlinge jagt Iran auf die Flucht um ihr Leben?

Wen bombardiert Nordkorea?

Die zwei großen mörderischen, Flüchtlinge produzierenden Länder sind die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Die beiden haben Millionen Menschen ermordet und vertrieben, die niemanden bedroht hatten.

Keine Länder auf dieser Erde können den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel in puncto barbarischer mörderischer Gewalt das Wasser reichen.

Aber Obama versichert uns, dass die Vereinigten Staaten von Amerika „den Frieden und die Sicherheit der Welt” beschützen werden. Und Braunhemd Netanjahu beteuert der Welt, dass Israel sie vor der „iranischen Bedrohung“ beschützen wird.

Wo sind die Medien?

Warum lachen sich die Menschen nicht zu Tode?

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von http://www.antikrieg.com

http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=02062009ArtikelKommentarAK1

Die Menschen in Gaza sind gezwungen wie vor Jahrtausenden zu bauen

 

Durch die jahrelange israelische Totalblockade der Grenze zu Gaza, bei der auch kein Zement oder sonstiges Baumaterial zu den Palästinensern durchgelassen wird, sind die Bewohner gezwungen alternative Methoden anzuwenden. Sie bauen ihre zerbombten Häuser mit selbst gemachten Lehmziegeln wieder auf, wie vor Jahrtausenden.

Al Shaer 36 wurde zum ersten Mal auf diese uralte Methode des Lehmziegelbaus aufmerksam, als er im Jahre 1990 Bangladesh besuchte. „Das haben unsere Vorfahren früher verwendet,“ sagte er. „Aber ich hätte nie gedacht ich würde das selber mal notgedrungen machen müssen.“ Nach dem sein Haus letztes Jahr durch isrealische Bomben zerstört wurde, kam er auf die Idee sein neues Heim aus Lehm zu bauen. Da er wenig Geld hat und Israel keinen Zement nach Gaza rein lässt, musste er sich für das altertümliche, aber auch in unseren Breitengraden wieder aufkommende, umweltschonende Baumaterial entscheiden.

Die älteste bekannte Verwendung von luftgetrockneten Ziegeln geht auf die Sumerer in Mesopotamien – dem Zweistromland – und das alte Ägypten zurück, 4. Jahrtausend vor Christus. Neben gebrannten Ziegeln waren Luftziegel in Mesopotamien ein wichtiger Baustoff, in Ägypten sogar der wichtigste Baustoff für Häuser. In den ersten Dynastien, 3. Jahrtausend vor Christus, wurden Luftziegel auch für Monumentalbauten verwendet.

Al Shaer benutzt Schuhkartons um die Ziegel zu formen, in dem er ein Gemisch aus Lehm, Sand, Stroh und Wasser damit füllt. Den Lehm dafür gibt es reichlich und gratis als Abraum aus den Schmuggeltunnels die unter die Grenze gebuddelt werden. Nach drei Tagen in der Sonne sind die Ziegel trocken und können für den Hausbau verwendet werden. Für das Dach, die Fenster und Türen musste er noch Holzbalken und Bretter dazukaufen. Insgesamt konnte er dadurch für nur umgerechnet 2’000 Euro ein Heim für sein Frau, vier Töchter und seinem kleinen Sprössling in zwei Monaten schaffen.

Al Shaer ist überglücklich über diese „Niedrigenergiebauweise“. „Es ist aus Natur und nicht von Menschen gemacht,“ sagt er. „Gott hat diesen Lehm geschaffen, damit die Menschen leben können. Es benötigt keine Technologie. Das ist eine Alternative damit die Menschen überleben können.“ Aber dieser Zwang quasi umweltschonend und kostengünstig zu Bauen zeigt, wie prekär die Lage für die Bewohner des Gazastreifens ist. Sie leben wieder primitiv wie vor tausend Jahren.

Die Blockade von Gaza durch Israel, welche nichts durchlässt, ausser die aller notwendigsten humanitären Sachen, wie geringe Mengen an Medikamente und Lebensmittel, zwingt die Bewohner sich etwas einfallen zu lassen und mit den vorhandenen einfachen Mittel ihr Leben zu gestalten. „Israel sucht dauernd einen Grund um nichts zu uns durchzulassen,“ sagt Al Shaer. „Sie wollen uns nur noch mit dem Überleben beschäftigen, damit wir nicht über unsere politischen Rechte nachdenken können.

Die Hamas-Regierung in Gaza hat das Haus von Al Shaer besichtigt, um zu sehen ob es als Modell für den Wiederaufbau nach der verheerenden israelischen Bombardierung im Januar dienen kann, bei der 4’000 Häuser völlig zerstört wurden. Israel erlaubt kein Baumaterial nach Gaza, sogar Glasscheiben sind verboten, denn sie behaupten, mit diesen Sachen kann die Hamas Waffen herstellen.

Al Shaer sagt, sein Lehmhaus ist ein Symbol. „Es zeigt, wir können einfach leben. Wir sind Palästinenser, keine Terroristen oder Bettler. Wir brauchen keine Hilfe von Aussen, öffnet einfach die Grenzen.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/06/die-menschen-in-gaza-sind-gezwungen-wie.html

Occupation police raid al-Aqsa Mosque and kidnap three Palestinians

Occupation police raid al-Aqsa Mosque and kidnap three Palestinians
[ 03/07/2009 – 10:40 AM ]

OCCUPIED JERUSALEM, (PIC)– Israel occupation police raided the Aqsa Mosque on Thursday evening and kidnapped three Palestinians including a Journalist, according to local sources.

The sources said that occupation policemen in large numbers raided that Aqsa plazas and the Marwani mosque were a function was being held to reward children who won in a competition for drawing the Aqsa mosque.

The occupation police tried to stop 300 children from participating in the function, the organisers carried on with the function despite the fact that two of them were kidnapped by the occupation police.

The action of the occupation police is in harmony with Israeli occupation efforts to Judaize the holy city, through ethnic cleansing and gradual taking over of the holy sites in the city.

 

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7CUzM%2beMBfxUdLXCAtsdGpSVwD%2bmEY0Ba%2fZDevDQmRks%2faf%2bhsxSvxZv2tCV8kHnsNqfo%2f18x2wS%2bGPq6L2%2fpop%2bgDLP9PS1Z2x5sPt5%2fFLM%3d

Hamas: Abdul Qader’s resignation reveals Fayyad government’s suspicious role

 [ 01/07/2009 – 03:25 PM ] NABLUS, (PIC)–

Hamas on Wednesday said that the resignation of Hatem Abdul Qader from the illegal government of Salam Fayyad, where he used to serve as minister for Jerusalem affairs, reflected this government’s submission to the Zionist agenda. Hamas in a statement in the West Bank said that reasons for the resignation as detailed by Abdul Qader, mainly that the government did not live up to commitments to Jerusalem, showed this government’s disregard of national questions. It added that Fayyad’s government was mobilizing its potentials and institutions to offer security services to the Israeli occupation authority, which reveals the suspicious nature of this government and the IOA’s insistence on retaining it. The Movement noted that at the time this government was delaying payment of civil servants‘ salaries and dues of lawyers defending the rights of Jerusalemite citizens in face of IOA demolition orders and delaying compensation to owners of demolished homes in Jerusalem at the pretext of acute financial crisis, it was spending millions to boost its security apparatuses in their declared war on resistance. Hamas appreciated Abdul Qader’s nationalist stand and called on the remaining ministers in this illegitimate government to follow suit in view of its dangerous mission.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7pjD9qYripVCrV66RixS4HHa%2bU%2bLxCDwQPOVnKfOXcjwuOJCMkffnATExmZ7TrronxQycWcP4IgvFqM%2fYeZjxx1DWtbgjM%2f5OeZBMvUw9vNo%3d

IOF shelling kills Palestinian teenager

 
[ 03/07/2009 – 11:47 AM ]
mädel

GAZA, (PIC)– Heyam Ayyash, 17, was killed on Thursday and four others were wounded by an Israeli tank shell that fell at Juhar al-Deek in the central Gaza Strip.

Local and hospital sources said that the four wounded Palestinians were relatives of the girl.

Local sources told PIC correspondent that an IOF tank stationed at an IOF military post to the east of Juhr al-Deek fired at least one shell towards Palestinian homes killing the girl and wounding four others, adding that the wounded had received different degrees of injuries.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s74bkcJm%2bIrOyG3QvzW0Som%2fDBxGPRHdrIJMVQSRp8WIUk%2bFXALimBtiTUphXLzdbfHTaQeetJKefwhmI6z3OGYZIJppwvFk7kEIXja27tFYs%3d

Piratenakt vor Gazas Küste

Bündnis-Presseinfo vom 1.7.2009

Israels Marine kidnappt irische Nobelpreisträgerin und andere Menschenrechtsaktivisten

Die deutsche Initiative „Ein Schiff nach Gaza“ verurteilt das Einschreiten der israelischen Marine gegen die „Spirit of Humanity“ auf das Schärfste. Das Aufbringen der Schiffes 23 Meilen vor der Küste von Gaza macht deutlich, dass sich Israel weiter als Besatzungsmacht versteht, ohne jedoch ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen, die Bevölkerung von Gaza zu versorgen, nachzukommen. „Wir sind empört, dass Menschrechtsaktivistinnen und -aktivisten bewusst in Gefahr gebracht wurden und daran gehindert werden, den notleidenden Menschen in Gaza Hilfsgüter zu bringen und fordern ein sofortiges Ende der Blockade des Gazastreifens“, so Matthias Jochheim, IPPNW-Vorstand. Das Bündnis fordert die israelische Regierung auf, die Passagiere der „Spirit of Humanity“ sofort freizulassen und ihnen eine sichere Weiterfahrt zu gewährleisten. Die israelische Armee muss die Hilfsgüter und das Boot unverzüglich freigeben. „Statt die Versorgung der Menschen in Gaza zu verbessern, verschärft die israelische Besatzungsmacht die Blockade. Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes durften im Juni gegenüber April nur noch halb so viel Kochgas und nur ein Drittel der lebenswichtigen Güter und der Treibstoffmenge in den Gazastreifen“, erklärt Wiltrud Rösch-Metzler von pax christi. 21 Menschenrechtsaktivisten, darunter die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire und die ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney, sind vom Schiff weg nach Israel gebracht worden. Das Schiff „Spirit of Humanity“ war am frühen Morgen des 29. Juni 2009 nach ordnungsgemäßer Zollabfertigung durch die zyprischen Behörden in Richtung Gaza gefahren. Der deutschen Initiative Free Gaza gehören folgende Organisationen an: IPPNW Deutschland, Deutsche Sektion pax christi, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Palästinensische Gemeinde Deutschland sowie Deutsch-Palästinensische Medizinische Gesellschaft. Das Bündnis plant so bald wie möglich ein weiteres Schiff nach Gaza mit medizinischen Hilfsgütern zu schicken, um gegen die anhaltende Blockade des Gazastreifens zu protestieren.

Pressekontakt:

Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung, Körtestr. 10 10967 Berlin http://www.ippnw.de Angelika Wilmen Tel. 030 / 69 80 74 15, Wiltrud Rösch-Metzler, pax christi, Tel. 0711 / 2626720, Email:kontakt[at]freegaza.de

http://www.ippnw.de/presse/presse-2009/artikel/764b326308/piratenakt-vor-gazas-kueste.html