OIC: Medizinische Situation in Gaza so schlecht wie noch nie!

Gaza, (PIC)—

Die Organisation für Islamische Kooperation (OIC) sagte in ihrem monatlichen Bericht aus, dass die medizinische Versorgung Gazas am Sterben ist und in eine Krise geraten ist, welche “die Heftigste ihrer Art“ ist.

Der Bericht sagt, dass die Krankenhäuser und medizinischen Zentren an einer Kürzung der Medizin und medizinischen Geräte leiden, welche zum  Stopp von Operationen, Kinderoperationen und Herzkatheteruntersuchungen sowie Tumoroperationen führten und dazu führten, dass spezieller Muttermilchersatz für Kinder ganz ausgegangen ist.

Der Bericht ermahnt das Rote Kreuz und Menschenrechtsorganisationen in der arabischen und muslimischen Welt den Gazastreifen dringend mit der notwendigen Medizin auszustatten.

Bezüglich der Energiekrise, so wird berichtet, dass weiterhin standing Strom ausfällt.

Ebenfalls ist das Erhalten von Wasser immer noch ein Kampf für die Menschen vor Ort, zumal die Hitze weiterhin ansteigt und die Energiesituation sich weiter verschlechtert.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7J5uttwR5l71d0pVTgU9F434qk60Ady2dH0OnxPbPnzkWHggjjLYnlNtdhlmFX3NatkS%2fhMu%2bh2jlp%2bWvhVCj%2fqgscv4Z4Rgxv3Qyc7wM2CM%3d

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Gaza-Video: Kinder schlafen in der Küche!

Hallo,

gerade bin ich beim Nachrichten lesen auf folgendes Video gestoßen über eine sehr arme Familie in Gaza.

Der Ehemann ist stumm bzw schwerhörig und kann sich keine Hörgeräte leisten.
Eltern und Kinder wohnen zusammen. Dabei schlafen die Kinder in der Küche aufgrund der Enge.
Eine Tochter ist schwerbehindert und lebt mit ihnen zusammen. Ihnen fehlt das Geld, um sich gut um sie zu kümmern.
Ich kann aus Erfahrung sprechen, dass das Leben für schwerbehinderte sehr sehr schwierig ist und das schon allein in Deutschland, wo man überall Hilfe bekommt und nicht unbedingt finanzielle Probleme hat.

 

Mehr Infos zur Familie und ihrer Lage unter:

auf arabisch: http://paltimes.net/arabic/read.php?news_id=124416

»Die Fatah von heute ist nur noch eine leere Hülle«

Sie ist eher eine Aktiengesellschaft – mit den USA, Europa und Israel als Anteilseignern. Ein Gespräch mit Ali Abunimah

Interview: Rolf-Henning Hintze

Der Palästinenser Ali Abunimah ist Mitbegründer des in den USA ansässigen Webportals »Electronic Intifada«

Die Palästinensische Autononomiebehörde wird von der EU nicht nur mit Geld unterstützt, sondern auch mit der Polizeitruppe EUPOL. Warum lehnen Sie deren Aktivitäten ab?

Offiziell heißt es, EUPOL arbeite in Ramallah für die Qualifizierung der lokalen Polizei und helfe beim Aufbau eines palästinensischen Staates. Aber in Wirklichkeit beteiligt sich die Polizeitruppe an der Unterdrückung von Palästinensern, die in Opposition zur Autonomiebehörde stehen. EUPOL ist auch für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Der Journalist David Cronin hat ein Buch darüber geschrieben.

Die Polizei der Autonomiebehörde nimmt nächtliche Hausdurchsuchungen selbst bei gewählten Parlamentsabgeordneten der Opposition vor. Kommt das häufig vor?

Das geschieht immer wieder. Betroffen sind nicht nur Anhänger der Hamas. Unabhängig davon, was man politisch von ihr hält – ihre Mitglieder sind Bürger, deren Rechte respektiert werden müssen. Die Autonomiebehörde hat darüber hinaus schon zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen geschlossen. Sie nimmt willkürlich Leute fest und durchsucht auch die Redaktionen von Medien. All das wird von der EU und den USA voll unterstützt. Es geht ihnen darum, eine Autonomiebehörde zu haben, die unterwürfig gegenüber Israel ist. Das Ziel ist, einen palästinensischen Staat zu schaffen, der eine Art Bantustan nach südafrikanischem Vorbild ist. Es ist skandalös, diese Apartheidpolitik zu verlängern, die nur dadurch möglich wurde, daß die sogenannte internationale Gemeinschaft Geld als Palästinahilfe zahlt – von 1996 bis 2008 waren es mehr als acht Milliarden Dollar.

Wollen Sie damit sagen, Europa solle die Hilfe für die Palästinenser besser einstellen?

Ich möchte keinesfalls falsch verstanden werden, ich sage nicht: Europa sollte aufhören, die Palästinenser zu unterstützen. Ein Großteil der Hilfe ist humanitärer Natur. Die Palästinenser sind aber weder Opfer eines Tsunami noch eines Erdbebens –warum brauchen sie dann humanitäre Hilfe? Gaza ist ein fruchtbares Gebiet. Die Menschen dort sind sehr aktiv und haben früher Hunderttausende Tonnen landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach Europa geliefert. All das ist zum Stillstand gekommen. Warum nur? Warum sind zwei Drittel der Bevölkerung Gazas von Nahrungsmittelpaketen abhängig? Grund dafür sind keine Naturkatastrophen, sondern politische Entscheidungen, die ich als verbrecherisch bezeichne. Alle europäischen Regierungen schweigen dazu, besonders die deutsche. Dahinter steckt das Kalkül, daß es keinen politischen Druck zur Veränderung der Lage gibt, solange die Palästinser nicht verhungern. Die Hilfe Europas ist somit eine direkte Unterstützung der israelischen Besatzung. Diese Politik ist ein Desaster, denn so wird der Eindruck erweckt, die Europäer seien die Guten, während die bösen Vereinigten Staaten Israel finanzieren und mit Waffen beliefern.

Wie stark hat sich die Fatah seit Yassir Arafat verändert?

 Mitglieder der Fatah haben wie auch andere Teile der palästinensischen Gesellschaft enorme Opfer gebracht. Aber die Fatah von heute ist nur noch eine Hülle, sie hat keine Verankerung in der Bevölkerung mehr. Man könnte sagen, wir haben jetzt die Fatah AG. Sie ist gekauft worden, ihre Anteilseigner sind die EU, die USA und die Israelis. Diese Aktiengesellschaft nimmt weder demokratische Verantwortung wahr, noch ist sie in der Bevölkerung verankert. Daß sie immer noch einen gewissen Rückhalt genießt, liegt daran, daß die Besatzung die Palästinenser arm gemacht hat. Sie sind abhängig geworden — rund eine halbe Million Menschen beziehen ihr Gehalt von der Autonomiebehörde, die das Geld wiederum von der EU bekommt. Diese Arbeitsplätze sind aber abhängig von politischer Loyalität.

Wie stark ist die Autonomiebehörde überhaupt noch?

Ursprünglich sollte sie fünf Jahre lang arbeiten, als Übergang zu einem palästinensischen Staat. Sie existiert jetzt aber schon seit 16 Jahren, ohne daß ein solcher Staat überhaupt in Sicht ist. Für die Israelis ist das bequem — sie brauchen nicht so viele Soldaten in der Westbank zu stationieren, weil die Autonomiebehörde für sie die Arbeit macht.

http://www.jungewelt.de/2010/12-11/080.php

Benefiz: Helft unsren Geschwistern in Pakistan

Hallo zusammen,

es wird am kommenden Sonntag, den 05.09.2010 eine Benefizveranstaltung für unsre in Leid geratenen Geschwister in Pakistan geben.

Pakistan

Pakistan

Hier das Video dazu:


Neuer Partner Blog: SOS Pakistan

Hallo liebe Blog Besucher,

wie alle mitbekommen haben, hat die Flutkatastrophe in Pakistan einen riesigen Schaden mit mindestens 1800 Toten, sowie Millionen von Obdachlosen und verletzten Menschen hinterlassen.

Für genaue und immer aktuelle Informationen haben wir nun einen PartnerBlog erstellt, der aktuelle Informationen, Nachrichten und Spendenaktionen beinhaltet und ständig aktualisiert wird.

Also schaut vorbei:

http://sospakistan.wordpress.com

Hilfe wird kriminalisiert – De Maizieres makabere Politik – IHH Verbo

13.07.2010 | 10:48

Hilfe wird kriminalisiert – De Maizieres makabere Politik – IHH Verbot

Der Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat heute den in Frankfurt ansässigen Verein IHH verboten. Die IHH (Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V.) ist ein Verein, welcher es sich zu seiner Aufgabe gemacht hat, in Gebieten mit hoher Armut und einem schlechten Sozialsystem, soziale Institutionen mit aufzubauen.
Der IHH hat somit in verschiedensten Gebieten der Welt Hilfe geleistet, unter anderem auch in Gaza, dieses Engagement in Gaza ist es aber was das fragwürdige Verbot rechtfertigen soll.

Unterstützung der Hamas

Als Grundlage für das Verbot wird die angebliche Unterstützung der Hamas genannt, wenn man die Begründung allerdings genauer anschaut, erkennt man wie Absurd das Verbot ist. Durch die Unterstützung sozialer Vereine in Gaza, müsste die Hamas weniger Geld in diese investieren, woraus der Bundesinnenminister ableitet, dass die Hamas dann mehr Geld für Waffenverkäufe hätte.
Nach dieser Logik unterstützten auch Deutschland und die EU die Hamas, denn beide unterstützen soziale Projekte in Gaza oder Projekte die menschenwürdige Bedingungen schaffen sollen.
Dem Verbot fehlt somit jegliche Logik, dies bestätigt auch Wolfang Gehrcke von der Linken.

„Diese Begründung ist absurd. Jedes Medikament, dass in den Gazastreifen geliefert wird, jedes Lebensmittel würde in dieser Logik die Hamas entlasten und ihr Geld für Waffenkäufe belassen. So gesehen müsste man die Bevölkerung sterben oder verhungern lassen, um die Hamas nicht zu unterstützen. Das ist menschenunwürdig. Dadurch kann auch die falsche Politik der Hamas nicht überwunden werden. Organisationen, die humanitäre und soziale Hilfe für die Palästinenserinnen und Palästinenser leisten, bedürfen der Unterstützung der Regierung nicht ihres Verbots.“

„Mit der Begründung des Bundesinnenministers müsste wohl auch die UNO oder das Rote Kreuz mit einem Verbot belegt werden. Denn was hier abgestraft wird, ist die Hilfe für die notleidende Bevölkerung im Gaza-Streifen“ so äußerte sich der Vorsitzende der IHH e.V., Mustafa Yolda, weiterhin beschrieb er wie sich de Maziere mit seinem Verbot an dem Leiden der Kinder in Gaza schuldig mache „Nun soll offensichtlich jegliche humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung im Gaza-Streifen abgeschnitten werden. Es ist makaber, dass der Bundesinnenminister diejenigen, die Waisenkinder versorgen, bestraft, statt diejenigen zu kritisieren, die Kinder zu Waisen machen“.

Konsequenz für alle Hilfsorganisationen

Statt nun humanitäre Arbeit zu unterstützen werden Vereine die dies tun auch noch verboten. Wenn auf Grundlage solcher Argumente Vereine verboten werden könnten, so könnte es bald sehr viele Vereine treffen die sich in irgendeinerweise in Gaza engagieren. Als Folge daraus würde die Bevölkerung nur noch durch die Hamas unterstützt, was sie noch enger in deren Arme treiben würden, als es durch die Blockade ohnehin schon geschieht.
Der Bundesinnenminister erreicht somit genau das Gegenteil von dem Ergebniss das er erzielen möchte.

  http://diefreiheitsliebe.blogspot.com/2010/07/hilfe-wird-kriminalisiert-de-maizieres.html 

Benefiz-Essen für Gaza am 18.07.2010 auf dem Campus der HHU Düsseldorf‏

In der Uni Düsseldorf wird es ein Benefizessen geben zugunsten der Bedürftigen in Gaza.

ALLE sind herzlich eingeladen!

Video: