Einladung: BENEFIZ für Ostafrika am 26.8.2011

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Flotilla nach Gaza im Juni 2011

»Unsere Flottille wird Anfang Juni auslaufen«

Trotz israelischen Überfalls im Vorjahr: Neuer Schiffskonvoi soll Blockade des Gazastreifens brechen. Ein Gespräch mit Lubna Masarwa

Interview: Peter Wolter

unbenannt

Die Palästinserin Lubna Masarwa ist Mit-Organisatorin der Bewegung »Free Gaza« (Befreit Gaza)

Vor einem Jahr haben israelische Marinesoldaten auf offener See mehrere Schiffe überfallen, die Hilfsgüter nach Palästina bringen wollten. Dabei erschossen sie neun Menschen, es gab viele Verletzte. Trotz dieser Erfahrungen soll demnächst ein neuer Konvoi starten. Wie ist der Stand der Vorbereitungen?

Bis heute haben sich Tausende beworben, auf einem der Schiffe mitfahren zu können. Das, was vergangenes Jahr geschehen ist, hat sie wohl eher ermutigt statt abgeschreckt. Die Interessenten kommen hauptsächlich aus Europa, Nordamerika und den arabischen Ländern.

Bis heute haben wir acht Schiffe; es gibt Solidaritätsgruppen, die weitere organisieren wollen. Die Flottille wird im Juni auslaufen, von wo aus, werden wir rechtzeitig mitteilen. Daß wir damit zögern, hat auch damit zu tun, eventuelle Störaktionen oder gar Sabotageakte zu erschweren. So etwas gab es schon mal, wir haben unsere Erfahrungen.

Die Flottille wird aber sehr wahrscheinlich von einem europäischen Hafen in See stechen. Es ist uns wichtig, daß vor allem die europäische Öffentlichkeit auf unsere Aktion aufmerksam gemacht wird. Wir hoffen, daß wir so die EU-Länder bewegen können, Druck auf Israel auszuüben.

Unter welcher Flagge fahren die Schiffe?

Unter verschiedenen, Details kann ich jetzt noch nicht nennen.Wir wollen auf jeden Fall so viele Länder wie möglich dabeihaben.

Ich kann mir schlecht vorstellen, daß eine Reederei für ein derartiges Unternehmen ein Schiff verchartert, von Versicherungsgesellschaften ganz zu schweigen. Wie wird das alles finanziert, und woher haben Sie die Schiffe?
Woher sie sind, sage ich nicht. Aber alle sind versichert, was natürlich sehr schwer zu organisieren war. Ich habe schon fünfmal versucht, per Schiff die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen – bisher haben wir immer eine Versicherung gefunden. Finanziert wird alles durch Spenden.

An wen muß man sich wenden, falls man mitfahren will?

Wer sich dafür interessiert, kann über Internet oder per E-Mail Kontakt zu uns aufnehmen.

Welche Kosten kämen auf die Teilnehmer zu?

Für jeden einzelnen fallen lediglich die An- und Abreisekosten und die Hotelübernachtungen am Abfahrts- und Ankunftshafen an. Letztes Jahr sind wir von Zypern abgefahren.

Die Teilnehmer der Soli-Flottille im vergangenen Jahr wurden anschließend kritisiert, sie hätten sich mit islamischen Fundamentalisten eingelassen …
Es ist heutzutage Mode, politisch mißliebige Aktionen dadurch zu diskreditieren, daß ihnen die Nähe zum Extremismus vorgeworfen wird, d. h. im konkreten Fall zur palästinensischen Hamas. Das war auch der Fall, als ich auf einem kleineren Schiff mitfuhr, das die Blockade zu durchbrechen versuchte. Die Menschen an Bord kamen aus allen möglichen Ländern, Islamisten waren allerdings nicht darunter.

Der Überfall im Mai 2010 war völkerrechtswidrig, also ein Piratenakt. Wir alle wissen, daß Israel sich nicht um internationales Recht kümmert. Glauben Sie, daß es dieses Jahr anders abläuft?

Der Überfall hat international viel Aufsehen erregt, Israel ist deswegen heftig kritisiert worden. Möglicherweise wird seine Marine deswegen dieses Jahr etwas vorsichtiger vorgehen.

Seit dem vergangenen Jahr hat sich die politische Lage entscheidend geändert. Ägypten hat eine neue Regierung, in Syrien und in Nordafrika gibt es Unruhen; die Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich versöhnt. Kann es sich Israel leisten, unter diesen Bedingungen weiter den Rambo zu spielen?
Wir werden sehen die israelische Politik steht jedenfalls angesichts der Entwicklung in der arabischenWelt vor einem Riesenproblem. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat auf die neuen Entwicklungen nicht rational, sondern emotional reagiert, indem er wüste Drohungen ausstieß. Gerade die Veränderungen in der arabischen Welt sind für uns sehr wichtig – die Ägypter z. B. werden sich von Israel nicht mehr vorschreiben lassen, daß die Landgrenze zum Gazastreifen geschlossen wird.

Übersetzung: Elsa Rassbach

http://www.jungewelt.de/2011/05-16/054.php?sstr=pal%E4stina

Die 3. Intifada der Palästinenser

Der Aufstand in der arabischen Welt wirkt sich auch auf die besetzten Gebiete in Palästina aus. Über 130’000 Facebook-Benutzer haben bereits positiv auf die Botschaft „Palästina wird frei sein und wir werden es befreien“ reagiert. Diese Facebook-Seite ruft zu einer „Dritten Intifada“ gegen die Besetzung ihrer angestammten Heimat und der Unterdrückung der Palästinenser auf.

Sie rufen auch zu einem Marsch am 15. Mai auf, dem Jahrestages der Vertreibung und Besetzung ihrer Heimatlandes 1948.

Zwischen Dezember 1947 und Dezember 1950, wurden über 530 palästinensische Dörfer und Städte mit Planierraupen und Sprengstoff zerstört und dem Erdboden gleich gemacht. Die Hälfte der Palästinenser erlebten eine ethnische Säuberung durch im Untergrund operierende zionistische Kampfgruppen, sogar bevor Israel sich einseitig als Staat ausrief.

Die ersten wirklichen Terroristen waren die Zionisten, die Bomben- anschläge gegen die damalige britischen Besatzungssoldaten verübten, wie gegen das britische Hauptquartier im King David Hotel in Jerusalem am 22. Juli 1946, bei dem 91 Menschen getötet und 46 verwundet wurden. Durchgeführt hat den Anschlag die Terrororganisation Irgun, dessen Anführer Menachem Begin später israelischer Premierminister wurde und den Friendensnobelpreis bekam.

Als die Briten aus Palästina abzogen, ermordeten marodierende Vandalen des Zionismus unschuldige Menschen, zerstörten Tausende Häuser, planierten Hunderte Dörfer und vertrieben einen Grossteil der Palästinenser von ihrem angestammten Heimatland. Die Palästinenser nennen diese Vertreibung die Nakba, oder die grosse Katastrophe. Damit wurde „Platz geschaffen“ für die jüdischen Einwanderer aus aller Welt.

Die Palästinenser sind die grösste Gruppe an Flüchtlingen auf der Welt. Sieben Millionen der 10 Millionen Palästinenser sind Vertriebene oder Heimatlose. Sie werden daran gehindert in ihre Dörfer und Städte zurückzukehren, obwohl das internationale Recht und viele UNO-Resolutionen dies verlangen. Deshalb tragen die Palästinenser einen Schlüssel als Symbol (Foto oben), der Schlüssel zu ihren Häusern, die sie zwangsweise verlassen mussten.

UPDATE – 29.3.2011 – Facebook ist auf Druck des Zionistischen Konstrukts (Ziokon) eingeknickt und hat die oben genannte Seite entfernt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren über 350’000 Unterstützer der Aktion eingetragen. Der Ziokon Minister Yuli Edelstein schrieb in einem Brief an den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, die Seite würde mit der Forderung nach einer Befreieung von Jerusalem zur Gewalt aufrufen. Das die Zionisten jeden Tag Gewalt bis hin zu Mord gegenüber den Palästinesern ausüben, ist selbstverständlich ganz was anderes, die dürfen das.

Zusatz die neue Homepage zur 3 Palästinensischen Intifada: http://www.3rdintifada.com/

Neue Online-Versteigerung für Gaza in Facebook

Hallo,

es findet aktuell eine Online-Versteigerung zugunsten von Bedürftigen und Waisen in Gaza statt und dies in Facebook unter folgendem Link:

http://de-de.facebook.com/#!/home.php?sk=group_189638137726123&ap=1

Wir hoffen auf intensive Beteiligung für diesen guten Zweck.

Wie bereits vor einigen Tagen berichtet wurde, wurde in Gaza der Notstand bzgl. Medikamenten in Gaza ausgerufen. Also die Hilfe ist wirklich dringend und notwendig.

Viel Spaß.

Einladung- Dokumentarfilm Präsentation Uni Bonn

EINLADUNG

zu einer Vorführung von zwei Dokumentarfilmen

 „DIE EISERNE MAUER“

 „JERUSALEM –THE EAST SIDE STORY“

Regie und Verfilmung: Mohammed Al-atar

Eintritt frei

Dienstag, 23. November 19:00 Uhr

Universität Bonn, Hörsaal 17, Koblenzer Tor,
53115 Bonn, (8 Min. vom Hauptbahnhof)

1. „DIE EISERNE MAUER“

Ein ergreifender Film. Er zeigt, wie die seit Jahrzehnten gegen die einheimische Bevölkerung Palästinas gezielte Politik der Landenteignung, Besiedlung und Vertreibung vorangetrieben wird. Er zeigt das Leben der palästinensischen Bevölkerung hinter der Mauer und wie das Gebiet immer mehr zerrissen wird. Die Bilder sprechen für sich. Dieser Film sagt mehr als 1000 Worte.

2. „JERUSALEM – THE EAST SIDE STORY“

zeigt die Auswirkungen von 40 Jahren israelischer Besatzungspolitik auf die Stadt Jerusalem und ihre Bewohner. Nachdem 1948 West-Jerusalem israelisch wurde, wird seit 1967 auch in Ost-Jerusalem eine Politik der systematischen Vertreibung der arabischen einheimischen Bevölkerung betrieben, welche darauf abzielt, in der Stadt eine israelische Mehrheit demografisch zu sichern. Palästinensische Christen und Muslime werden verdrängt. In Jerusalem fokussiert sich der Konflikt wie in einem Brennglas. Der Film berührt die Frage nach der Zukunft der Stadt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstalter: Palästinensische Studentenverein- Bonn e.V.
Palästinensische Gemeinde Deutschland- Bonn e.V.
Deutsch-Palästinensische Frauenverein e.V.

Verantwortlich-V.i.S.d.P.: Georg Rashmawi, Schützenstr. 4b, 53773 Hennef

Das Göteborg International Film Festival

Zu Beginn jedes Jahres findet in Göteborg das bedeutendste Filmfestival Skandinaviens statt, das jeweils rund 200.000 Besucher anzieht und mit seinen elf Tagen an Vorführungen weltweit zu den längsten Filmfestivals gehört. Jungfilmer aus ganz Skandinavien und Filmer anderer Ländern, die mit Schweden verknüpft sind, versuchen einen der zahlreichen Preise zu erringen, die ihnen dann in vielen Fällen den Weg in die professionelle Filmwelt öffnen können.


Tears of Gaza (Trailer)

Das elftägige Göteborg International Film Festival ist in Göteborg das gesamte Jahr über aktiv und veranstaltet regelmäßig Filmvorführungen, Filmseminare und Feste zu denen sich das filminteressierte Publikum Göteborgs trifft. Das Festival, das jeweils Ende Januar beginnt ist daher nur der Höhepunkt der Aktivitäten zu dem sich alle Film- und Videoproduzenten Skandinaviens einfinden, da ein Teil des Festivals ausschließlich von skandinavischen Filmern getragen wird, die hier ihre Werke internationalen Agenten präsentieren können.

Das Thema des nächsten internationalen Filmfestivals in Göteborg steht unter dem Motto Präsenz, Närvaro, da dieser Begriff mit jeder Art von Trend in Verbindung gebracht werden kann und in gewisser Weise auch eine neue Gegenwart spiegelt, bei der man sich bisweilen mehr auf Internet trifft als im täglichen Leben und damit eine starke virtuelle Präsenz verkörpert.

Der erste Film, der für das 34. Göteborg International Film Festival ausgewählt wurde ist der Dokumentarfilm Tears of Gaza der norwegischen Filmerin Vibeke Løkkeberg, die mit diesem Werk den Begriff Närvaro, der auch mit Anwesenheit ausgedrückt werden kann, in ein Kriegsgebiet gesetzt hat. Als der Film im September erstmals beim Filmfestival in Toronto gezeigt wurde, erregte er unmittelbar bedeutendes Aufsehen unter den Kritikern.

Schwedische Filmer, die ihre Werke zum 34. Göteborger Filmfestival, das vom 28. Januar bis zum 7. Februar 2011 statt findet, präsentieren wollen, können ihre Werke noch bis zum 8. November bei der Festivalorganisation anmelden. Kurzfilme von bis zu 10 Minuten für den Dragon Award können noch bis zum 31. Dezember direkt online unterbreitet werden.

Das Göteborg International Film Festival bietet, parallel zu den Filmvorführungen, ein umfangreiches Programm mit Seminaren, Podiumsdiskussionen, Debatten und anderen Treffen, die sich um das Thema Film drehen. Der Festival-Pass zu 30 Kronen garantiert den Besuchern des Filmfestivals einen kostenlosen Zugang zu allen Seminaren, die das GIFF (Göteborg International Film Festival) veranstaltet.



Benefiz: Helft unsren Geschwistern in Pakistan

Hallo zusammen,

es wird am kommenden Sonntag, den 05.09.2010 eine Benefizveranstaltung für unsre in Leid geratenen Geschwister in Pakistan geben.

Pakistan

Pakistan

Hier das Video dazu: