Tanzen in Ramallah trotz Schmerzen der palästinensischen Gefangenen

Ramallah.

Während die palästinenischen Gefangenen einen großen Hungerstreik um ihrer Würde und Freiheit Willen in den israelischen Gefängnissen gestartet haben, hat  eine Eröffnung eines internationalen Festivals des modernen Tanzes in Ramallah stattgefunden, welcher unter Zusage von Fayad und der PA unter Führung von Mahmud Abbas seit Donnerstag eröffnet wurde.

http://paltimes.net/details/news/14206/%D8%B5%D9%88%D8%B1%D8%B1%D9%82%D8%B5-%D9%81%D9%8A-%D8%B1%D8%A7%D9%85-%D8%A7%D9%84%D9%84%D9%87-%D8%B9%D9%84%D9%89-%D8%A3%D9%88%D8%AC%D8%A7%D8%B9-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D8%B3%D8%B1%D9%89.html

10 tote palästinensische Kinder und 40 verletzte Kinder nach heftigem Zusammenprall von israelischem LKW und Schulbus

Ramallah.

Nach einem heftigen Zusammenprall zwischen einem israelischen LKW und einem palästinensischen Schulbus mit kleinen Kindern , sind heute 10 palästinensische Kinder gestorben. 40 Kinder wurden verletzt und 8 Kinder schweben in Lebensgefahr.

Der Unfall ereignete sich auf einer Strecke zwischen Ramallah und dem besetzten Jerusalem am Grenzübergang , wo die beiden Wagen aufeinanderstießen und der Schulbus umgekippt ist und in Brand geriet.

Bilder zum Unfallort:

http://paltimes.net/details/news/10990/%D8%B5%D9%88%D8%B1-%D8%B4%D8%A7%D8%AD%D9%86%D8%A9-%D8%B5%D9%87%D9%8A%D9%88%D9%86%D9%8A%D8%A9-%D8%AA%D8%B5%D8%AF%D9%85-%D8%A8%D8%A7%D8%B5-%D9%88%D8%AA%D9%82%D8%AA%D9%84-10-%D8%A3%D8%B7%D9%81%D8%A7%D9%84.html

Amerika und Israel hindern Abbas an Einigung Fatehs auf eine gemeinsame Übergangsregierung mit Hamas

Amerika und Israel hindern Abbas an Einigung Fatehs auf eine gemeinsame Übergangsregierung mit Hamas

Ramallah.

Nachdem Abbas, Führer von Fateh, den vereinbarten Termin am Dienstag, den 21.Juni 2011, aus vorerst unbekannten Gründen abgesagt hat, gibt es nun einige Hinweise aus ägyptischen Quellen darauf, dass Amerika und Israel Mahmud Abbas stark kritisierten für die Einigung mit Hamas und ihm und seinen Söhnen gedroht haben, Geld zu entziehen bzw. nicht zuzuschicken. Ebenfalls lehnt Amerika einen anderen Führer dieser Regierung außer Salam Fayyad ab und drohte wenn jemand anderes zum Führer gewählt wird, diese Regierung seitens Amerika abgelehnt und boykottiert wird. Aufgrund dieses Drucks seitens Amerikas und Israels, hat wohl Abbas den genannten Termin für die Einigung auf eine Übergangsregierung mit Hamas bei den Ägyptern kurzfristig abgesagt, nachdem er schon einmal diesen Termin um eine Woche verschoben hatte.
Ebenfalls wurde laut einigen Quellen preisgegeben, dass wohl Abbas nicht mit der Zusage von Hamas auf eine Lösung der Probleme mit Fateh und somit nicht mit einer gemeinsamen Übergangsregierung gerechnet hat.

http://paltimes.net/arabic/read.php?news_id=129754

Ahrar: Israel blocking prisoner from seeing his little daughter

RAMALLAH, (PIC)–

The Israeli judiciary turned down an appeal by Palestinian prisoner Abdullah Al-Barghouthi to let him see his little daughter, the Ahrar center for prisoners‘ studies and human rights said.

The center’s director, Fuad Al-Khafsh, said in a statement on Saturday that Barghouthi has been deprived of seeing his relatives including wife and offspring since his detention on 5/3/2003. He recalled that his youngest daughter was only 35 days old on the date of his arrest.

The Israeli intelligence refused to allow any visits for his relatives even a „silent visit“ meaning that they would meet without speaking to each other, Khafsh said, noting that Barghouthi was held in isolation ever since the end of interrogation with him.

The director slammed the Israeli pretexts for the visitation ban as „trivial“ and „worthless“, opining that Israel was pressuring Barghouthi for receiving the longest prison term in the history of the Palestinian struggle. Barghouthi is serving 66 life sentences.

Khafsh noted that the Palestinian prisoners have started protests against the policy of solitary confinement in the hope of cancelling it.

He urged human rights groups and international organizations to support the prisoners‘ strikes and demands against the Israeli prison service.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s79V3iyP9VVt4cw7HGdWSky8MCYA2KZsFUP0YcwEC1m32DVGAAQyPI%2fSUYZc9IjGrWBtVuCKylLlLD4%2fO6IIyUn%2ftGTBpB1e6fDlpJhVKq85M%3d

Israelis verhaften 11 jährigen palästinensischen Jungen

Ramallah.

Das Video spricht für sich!

Es wurde gestern in Youtube reingestellt und ist ganz aktuell.

Streit um »Palästina-Papiere« – Al-Jazeera veröffentlicht Nahostdokumente. Authentizität unklar

Von Karin Leukefeld, Damaskus
Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira hat mit der Veröffentlichung umfangreicher Dokumente begonnen, die für die palästinensische Autonomieregierung, vor allem aber für deren Chefunterhändler Saeb Erekat, erhebliche Konsequenzen haben dürften. Die 1600 als »vertraulich« eingestuften Papiere enthalten Aufzeichnungen, Karten, Korrespondenzen und Notizen aus dem »Nahost-Friedensprozeß« zwischen den USA, Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde aus den Jahren 1999 bis 2010. Der Sender hat angekündigt, die »Palästina-Papiere« bis Mittwoch zu veröffentlichen, die Quelle werde aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben. Man habe die Unterlagen auf ihre Echtheit geprüft, bevor man sie nun der Öffentlichkeit zugänglich mache. Sie verschafften einen einzigartigen Einblick in die trilateralen Verhandlungen, die seit Jahren auf der Stelle treten. 

Für die Palästinenser dürfte vor allem das Ausmaß der Konzessionen schockierend sein, zu dem das palästinensische Verhandlungsteam um Erekat demnach bereit war. Deutlich wird auch die Weigerung Israels, die Vereinbarungen des Camp-David-Abkommens von 2000 umzusetzen. 2008 stellte der israelische Chefunterhändler Udi Dekel den nun veröffentlichten Dokumenten zufolge fest: »Ihr habt einen Terrorkrieg gegen uns angefangen, und wir haben Fakten geschaffen. Das ist heute Realität, eine Rückkehr zu Camp David gibt es nicht, die Umstände haben sich seitdem erheblich verändert.«

In Camp David hießen die Verhandlungspartner Ehud Barak und Jassir Arafat. Letzterer hatte sich vehement geweigert, Ostjerusalem aufzugeben. Nach internationalem Recht gelten Ostjerusalem und mit ihm der Haram al-Scharif (Tempelberg) als Teil der von Israel besetzten palästinensischen Gebiete, die die Besatzungsmacht zurückgeben muß. Den »Palästina-Papieren« zufolge war Erekat bereit, die Besatzung anzuerkennen und auch hinsichtlich der Al-Aksa-Moschee gegenüber den Israelis nachzugeben. So zeigte er Bereitschaft, einer israelischen Annexion der illegalen Siedlungen in Ostjerusalem zuzustimmen und auch noch Teile der arabischen Viertel zu überlassen. Für die Altstadt werde man eine Lösung finden, so Erekat, das jüdische Viertel und Teile des armenischen Viertels könnten die Israelis haben. In Sachen Haram (Tempelberg) spricht Erekat von »kreativen Möglichkeiten, mit einem Gremium oder einem Komitee«. Gegenüber dem neuen US-Vermittler George Mitchell betonte Erekat Anfang 2010, was er den Israelis vorgeschlagen habe, »gibt ihnen das größte Jerusalem der jüdischen Geschichte«.

Saeb Erekat bezeichnte in einem Interview mit Al-Dschasira die Veröffentlichung als »ein Bündel Lügen«. Seine Äußerungen seien aus dem Kontext gerissen, er habe immer gesagt, daß Ostjerusalem Teil Palästinas sei. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte, der Sender habe absichtlich Texte durcheinandergebracht, um die Öffentlichkeit irrezuführen. Und PLO-Vertreter Jasser Abed Rabbo warf dem Kanal am Montag vor, eine Medienkampagne gegen die Autonomiebehörde zu führen und die Wahrheit zu verdrehen. Er werde die Dokumente prüfen und herausfinden, was richtig sei. Mahmud Al-Zahar von der Hamas sagte hingegen, die Autonomiebehörde solle sich schämen.

english.aljazeera.net

Leaks claim Palestinian ‚collusion‘

Leaked US cables say Palestinian security forces engage in extensive co-operation with their Israeli counterparts.

The Palestinian security forces engage in extensive co-operation with their Israeli counterparts, according to US documents released by the WikiLeaks website.

One cable quotes Yuval Diskin, the head of Shabak, Israel’s security service, as saying his agency has „friendly, professional and sincere“ information exchanges with the Palestinian Authority (PA), which governs the occupied West Bank.

The comments, first reported by Swedish newspaper Dagens Nyheter on Tuesday, were reportedly included in a US note documenting a conversation between Diskin and James Cunningham, the US ambassador to Israel, in January 2010.

Another wire records complaints from those responsible for security in the Palestinian Authority about the „one-sided Israeli approach“.

Hazim Atallah, the West Bank’s most senior police official, expressed frustration „with far more information flowing from the Palestinian side to Israel than is received in return“.

Confidential relations

Said Abu Ali, the minister of interior in the Palestinian provisional government, emphasised that it was „necessary“ that the security collaboration with the Israelis remained confidential.

„Keep them [the contacts] out of the public eye,“ the wire quotes him as saying.

The documents released by WikiLeaks appeared to support the allegations in the largest-ever leak of confidential documents related to the Israeli-Palestinian conflict, which have given examples of other instances where the Palestinian Authority has worked closely with Israel.

The documents uncovered by Al Jazeera reveal an exchange in 2005 between the PA and Israel on a plan to kill a Palestinian fighter in the Gaza Strip. Others tell how the PA and Israeli officials discussed collaboration between the Al Aqsa Martyr’s Brigade, the armed wing of Fatah, and Israeli security forces.

The leaked US documents, reported by Dagens Nyheter, also revealed that the Palestinians handed over a so-called Qassam rocket to the Israeli defence forces in early 2010. The Palestinian security forces had seized the home-made rocket in conjunction with the arrest and interrogation of two members of Hamas, which governs the Gaza Strip.

‚Operational‘ meetings

According to a document said to be drafted at the US embassy in Israel in 2005, Israeli and Palestinian security services had agreed to meet every 10 to 14 days at „operational level“, and to follow up with meetings „in the field“.

In a later cable, from 2007, a Palestinian intelligence officer said dozens of suspected „terrorists“ had been detained in the recent past and that „confiscated ammunition and explosives routinely were handed over to Israeli military“.

Dagens Nyheter further cited a 2008 document saying the Israeli army had handed over a list of suspected „terrorists“ to the Palestinian Authority. The parties then agreed that the Palestinians should report back to Israel on what actions they had been taking.

Another document revealed that Israeli and Palestinian security services met in December 2008, during Israel’s war on Gaza, agreeing that a very close security co-operation was important to quell unrest in the West Bank.

The parties stressed the importance of keeping the meeting secret, „in the view of the sensitivity of security co-operation at times of Palestinian anger over the events in Gaza“.

http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2011/01/201112522018483408.html