Haniyya bekennt seine Unterstützung für das syrische Volk und verkündet: „die Befreiung Jerusalems ist sehr nahe“

In seiner Ansprache nach dem Freitagsgebet in Ägyptens Al-Azhar Moschee, kommentierte der palästinensische Ministerpräsident Dr. Ismael Haniya den arabischen Frühling: „[…]Ich begrüße alle Völker des arabischen Frühlings […] und ich begrüße das mutige syrische Volk.“


Weiterhin sagte Haniyya nach heftigen Auseinandersetzung in Jerusalem und Hebron mit israelischen Soldaten,welche zum Tod von einem Palästinenser und mehreren Verletzten führte, dass die Befreiung Jerusalems und der Fernen Moschee (AlMasjid AlAqsa) sehr nahe gerückt ist. Israelische Soldaten waren gestern mit verstärkten Truppen in die AlAqsa Moschee eingedrungen und es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Palästinensern vor Ort, bei dem israelische Soldaten Waffen eingesetzt haben.

Ein Video zu den Auseinandersetzungen vor und in der AlAqsa Moschee:

Die britische Zeitung „The Guardian“ schreibt dazu, dass Haniyya der erste palästinensische Führer ist, der seine offene Unterstützung für das syrische Volk in der Öffentlichkeit bekennt.

http://www.guardian.co.uk/world/2012/feb/24/hamas-pm-backs-syrian-protests?INTCMP=SRCH

http://paltimes.net/details/news/11375/%D9%81%D9%8A%D8%AF%D9%8A%D9%88-%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%88%D8%A7%D8%AC%D9%87%D8%A7%D8%AA-%D8%A8%D8%A8%D8%A7%D8%AD%D8%A7%D8%AA-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%82%D8%B5%D9%89.html

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Zionistisches Fest zur Unterstützung der Besatzung der AlAqsa Moschee

Morgen, am Mittwoch, den 24.08.2011, wird ein großes zionistisches Fest zur Unterstützung des israelischen Zionismus auf den Hinterhöfen südlich der AlAqsa Moschee stattfinden. Dieses Fest wird von berühmten Persönlichkeiten wie zum Beispiel Glenn Beck, einem berühmten amerikanischen Nachrichtensprecher, welcher von Zionisten stark unterstützt wird und für seine Stellungnahmen gegen Muslime und speziell gegen Palästinenser bekannt ist.
Dieses Festival wird zeitgleich mit der Nachtgebetszeit der Muslime stattfinden, wobei sich tausende Muslime in und um die Al-Aqsa Moschee zum Gebet versammeln werden und dies nur eine Meter weiter entfernt von der Gebetsstätte.
Selbstverständlich wird dies als bewusste Provokation der Palästinenser sowie als Aggression gegen die gesegnete AlAqsa Moschee und Verletzung der religiösen Gefühle der Muslime angesehen.

http://paltimes.net/details/news/2423/%D8%BA%D8%AF%D8%A7%D9%8B-%D9%85%D9%87%D8%B1%D8%AC%D8%A7%D9%86-%D8%A5%D8%AD%D8%AA%D9%81%D8%A7%D9%84%D9%8A-%D9%85%D8%A4%D9%8A%D8%AF-%D9%84%D8%A7%D8%AD%D8%AA%D9%84%D8%A7%D9%84-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%82%D8%B5%D9%89.html

 

Die Feiern zum Jerusalemtag werden den Fäulnisprozess und die Diskriminierung nicht vertuschen

von Yossi Sarid

03.06.2011 — Ha’aretz

Der Jerusalemtag ist eine unechte Feier, die nur von der religiös zionistischen Bewegung, den Siedlern, den Arbeitern als organisierter Ausflug, dem Präsidenten, dem Bürgermeister und Kanal 1 lustlos groß gefeiert wird. Die meisten Leute in Israel wissen gar nichts davon und kümmern sich nicht darum, warum es ihn gibt.

Der Dichter und Jerusalemit Gilad Meiri, der anscheinend auch ein anderes Jerusalem liebt, hat in einem Gedicht gesagt, man solle „Jerusalem vom Jerusalemtag befreien“. Seitdem Jerusalem vor 44 Jahren zusammengefügt wurde, gab es wenig Gründe zum Feiern und in diesem Jahr noch weniger als sonst.

Jerusalem 2011 ist eine traurige Stadt, die vorgibt, fröhlich zu sein.

Anfang dieser Woche veröffentlichte das zentrale Statistikbüro reale Daten, die uns noch weniger in eine Partie-Stimmung versetzen: Jerusalem ist die ultra-orthodoxeste Stadt, die arabischste und von Abwanderung geplagt. Etwa 8000 Jerusalemiten hatten genug von der Stadt und verließen sie.

Die Rate der Gymnasiasten, die ihr Abitur machen, ist sehr niedrig, und die Stadt kümmert sich nicht um ihre Armen.

Inzwischen fehlen im östlichen Teil der Stadt mehr als 1000 Klassenzimmer. Etwa die Hälfte der Kinder hat keinen Platz in einem Klassenraum. Sie sind unerwünschte Kinder.

Sogar vorher war Jerusalem nicht auf Rosen gebettet. In den letzten Jahres ist es ein Dornenbett geworden.

Im Stadtteil von Al-Bustan, am Fuße der Davidstadt, besteht die Stadtbehörde darauf, Dutzende von bewohnten Häusern zu zerstören, um eine Wahnvorstellung zu realisieren – den „Garten des Königs“.

Im Stadtteil Silwan hat jeder bemerkt, dass eine „stille Intifada“ unterwegs ist. Täglich geraten Siedler in Beit Yonatan und Wadi Hilweh mit der einheimischen Bevölkerung so zusammen, dass es auch schon Tote gab. Beit Yonatan sollte längst nach dem Obersten Gerichtshof aufgelöst werden, dem der Bürgermeister Nir Barkat aber eine lange Nase macht, und der Justizminister versäumt seine Pflicht.

Die Polizei verhaftet lokale Führer, einschließlich Jawad Siyam, der ein Gemeindezentrum für Kinder eingerichtet hatte, und zum Opfer falscher Anklagen durch Siedler, seine Nachbarn, wurde. Die Polizei verhaftete auch Minderjährige; erst neulich berichtete Haaretz von der Verhaftung eines siebenjährigen Jungen.

Im Stadtteil von Sheikh Jarrah werden weiter palästinensische Familien aus ihren Häusern vertrieben. Die Siedlung von Simon dem Gerechten dehnt sich weiter aus – mit der offenen oder verdeckten Unterstützung der staatlichen Behörden.

Auf den Ruinen des Shepherd-Hotels, das der „Aufseher von verlassenem Besitz“ an Irving Moskowitz verkaufte, wird bald eine neue Siedlung entstehen. Ziemlich viele Feiern erwarten Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und seine Minister Rivlin und seine Knessetabgeordneten vor dem nächsten Jerusalemtag sogar vor dem September und hauptsächlich danach. Wir können uns für die Einweihung des Dritten Tempels bereit machen.

Dieses Jahr ist kein gutes Jahr für Jerusalems guten Namen gewesen; es ist das Jahr, in dem die Heilige Stadt ein Synonym für ein Bauprojekt mit Namen Holy Land geworden ist. Irgend etwas ist in dieser Stadt faul; viele seiner vergangenen und gegenwärtigen Führer stehen unter Anklage für ihre üblen Tricks. Jährliche Festivals (nicht nur in Kirchen), Marathons, neue Restaurants auf dem Markt und andere Scherze an seinem Tag der Freude wird die Fäulnis, die Diskriminierung oder die Beraubung nicht zudecken.

Yossi Sarid Yossi Sarid ist politischer Kommentator und ehemaliger Politiker. Er war Mitglied der Knesset von 1974 bis 2006 und Bildungs- und Umweltminister zwischen 1996 und 2003.
Übersetzt von: Ellen Rohlfs

Israel to build 130 new housing units in Gilo

OCCUPIED JERUSALEM, (PIC)– The Hebrew radio on Monday disclosed that 130 new housing units would be built in the Gilo settlement south of occupied Jerusalem.

The organization and construction committee of the municipality of the occupied holy city is to discuss later on Monday the construction of tens of buildings, it added.

The plan envisages the construction over land previously allocated for the building of hotels and falls in line with the Israeli plan to Judaize the holy city and change its demographic nature.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7TPOlkkkRH49lb0S3HThMgkQvDGFNlr73Hyz8SYBuj12s%2f3br5AflYLcJZxB%2bnvJ8W3dIFcviOqXBYRt5o2Cc7y3%2bX6ynQ%2foaJK5VUoJM26A%3d

Hebräische Presse: IOA zieht 4,577 Personalausweise von Jerusalemern ein

Besetztes Jerusalem.

Die israelische IOA hat 4577 Personalausweise von Palästinenserin im besetzten Jerusalem eingezogen. Somit nehmen sie ihnen ihr Recht auf das Leben in Jeruslam, ihrer eigenen Stadt, weg, sagt die hebräische Presse.

Die hebräische Tageszeitung Haaretz zitierte einen Bericht der Europäischen Union, in welchem sie sagt, dass das israelische Innenministerium die Miserie im letzten Jahr auf 20 beschleunigte, doppelt so viel wie die gewöhnlichen Routinen in den letzten 40 Jahren.

Das Ministerium behauptete, dass dieser Schritt erst nach einer großen Durchsuchung unternommen wurde,  in der sich herausstellte, dass tausende Palästinenser mit Wohnsitz in Jerusalem außerhalb Jerusalems leben, was ihnen (den Israelis) erlaubte ihre Personalausweise wegzunehmen, führte der Bericht weiter aus.

Weiterhin erklärt der Bericht, dass Palästinensern in Jerusalem nur 200 Baugenehmigungen pro Jahr zustehen, wobei tatsächlich bei weitem mehr als 1500 Baugenehmigungen benötigen.

Der Bericht betonte, dass dem Silwangebiet im besetzten Jerusalem nur 20 Baugenehmigungen seit  1967 zugesprochen wurden.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7JLDQNMRBNDXwgSUUjnUcrtB3G%2bykqzsByxiZWtCLk5cBI4h0Ihgr60Usn5REgXswfl2KGZFKfnEYpvEN7HEd9B5W%2feK8c72hQDuHRF5bE9o%3d

Marking Berlin anniversary, Palestinians breach Israel’s wall

 

Around 100 demonstrators waving Palestinian flags and wearing fluorescent jackets reading, „We are going to Jerusalem,“ broke through near the Qalandiya military checkpoint, onlookers said. A truck was used to pull down the concrete slabs making up the wall, an organizer said.

Early reports said the demonstration was planned by the „popular committees“ local groups organized to oppose the construction of the wall.

Last Friday, protesters in the village of Ni’lin also managed to tear down a section of the wall. Residents of the village, like those in many towns along the route of the wall, participate in weekly demonstrations against the barrier and the associated annexation of their land.

Intended to be 709 kilometers in length, Israel had completed 413 kilometers of the wall by June 2009, according to the United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA).

The barrier, in reality a network of walls, fences, watchtowers and checkpoints, snakes through the interior of the West Bank, looping around Israeli settlements and fragmenting Palestinian communities.

The International Court of Justice ruled that the wall is illegal under international law in 2004. Israel maintains the barrier is for its security.

‚We refuse to be put in cages‘