Jabr: Palästinenser in israel. Gefängnis in schrecklichen Umständen

JENIN, (PIC).

Angesichts des „Tags der Gefangenen“ ( 17. April ) hat sich Ibrahim Jabr, ein Hamasführer, welcher vor Kurzem aus dem israelischen Gefängnis freigelassen wurde, sich zur Lage der palästinensischen Gefangenen im israelischen Gefängnis zu Wort gemeldet.

Ibrahim Jabr, welcher vor Kurzem aus dem israelischen Gefängnis freigelassen wurde, sagte, dass die palästinensischen Gefangenen schreckliche Umstände  dort erleben.

Der 34-jährige Jabir sagte der PIC in einem Interview, dass die Gefangenen planten, ihre Proteste gegen diese Umstände eskalieren zu lassen, welche durch Einzelzellen getrennt werden, die nicht für Menschen geeignet sind.

Er sagte, dass die israelische Gefängnisbehörde absichtlich die Gefangenen irritiert und sie in unstabilen Lebensumständen leben lässt.

Jabr, ein Führer der Hamas in Jenin, kritisierte lokale und internationale Institutionen dafür, dass sie nicht auf die Forderungen der Gefangenen richtig eingehen und beschreibte das Rote Kreuz als “leblosen Körper“.

Er äußerte absolute Empörung an die Welt insgesamt, weil sie sich nicht für die 6000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen interessiert, aber dem israelischen Gefangegen Shalit, welcher von den Palästinensern gefangen genommen wurde, volle Aufmerksamkeit schenken.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s75TWzDgQTo1QwUw%2bUqJ%2fzGI870vdT8ppg5gjB1kQz5fusjP9hvgfphFwbbf54%2bgdqN1Y2JgF9Lwlrpl4e38e%2frcHQBp%2bIG%2b27zeXZPdsDVDY%3d

Geisterstadt : Hebron

von Gideon Levy

01.03.2011 — Ha’aretz

— abgelegt unter:

Der Himmel dunkelte, der Wind heulte und schwerer Regen fiel. Drei Leute gingen in einer verlassenen Straße entlang: zwei schwer bewaffnete Soldaten und zwischen sich einen jungen Palästinenser, die Augen verbunden, die Hände auf dem Rücken gefesselt. Ohne ein Wort schoben sie den Jungen in einen Militärwagen und verschwanden die Gasse hinunter. Was hatte der Palästinenser getan? Was hat er Übles getan? Wir werden es nie erfahren. Er wurde geschnappt und verschwand.

Nicht weit von hier entluden Palästinenser einen LKW mit Lebensmittel, ein Geschenk des Roten Halbmonds für die Tausenden armer Familien hier. Bald werden die Kinder der Armen erscheinen und Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Öl auf ihren Karren laden und dies nach Hause fahren. Der Sprecher vom Roten Kreuz in Israel, Ran Goldstein sagt, dass über 78% der Bewohner dieses Stadtteils unter der Armutslinie leben. Es ist ein katastrophales Gebiet.

Mit Stock und Rucksack fuhren wir an einem regnerischen Wintertag für einen privaten Ausflug zum Grab der Patriarchen und folgten dem Bildungsminister, der die israelischen Schulkinder ermutigt, einen Schulausflug an die Heilige Stätte zu machen. Heilig, na sicher. Woher sollen wir das wissen? Am Eingang zur Heiligen Höhle lasen wir: Wenn deine Handybatterie leer ist, dann gibt es ein großzügiges Aufladegerät in der Yeshiva in Yeshanei Hevron“. Großzügige Aufladestationen nur in Israel, nur in Hebron?

Wann warst du das letzte Mal hier? Wann waren deine Kinder hier? Dank Gideon Sa’ar, der gerade sein linkes Image im Likud Central Komitee korrigiert hat, werden sie bald hier sein. Hier geht aller Voraussicht nach ihr nächster Schulausflug hin

Man fährt durch das Tal von Elah oder durch die Tunnelstraße zur Gush-Etzion-Block-Kreuzung. Sieh nach rechts und nach links: über all sind Siedlungen; fahre die Straße entlang, die einmal ein üppiger palästinensischer Weinberg war – das sollte man den Schülern erzählen. Und dann geht es rechts auf der Straße 60 nach Kiryat Arba .

Am Checkpoint: Eintritt nur für Juden und natürlich auch für die Palästinenser, die dort an der Verbreiterung der Straße zu dem Ort arbeiten, den Yigal Allon gründete, ein Mann der Labor, der Linken und der Friedensbewegung angehörte. Der Ort wurde von all seinen Nachfolgern entwickelt von Labor und Likud. Mehr als einmal wurde ich hier gefragt: „Alle Passagiere sind doch Juden?“ Das ist eine Frage, die eure Kinder gern hören; ob sie über ihre Bedeutung nachdenken? Wir werden die große Siedlung vom Osten zum Westen durchfahren, noch einen Checkpoint passieren und dann rechts die Straße hinunter.

Das Bild ändert sich von einem Moment zum anderen. Die (relativ) gut gepflegten Straßen und relativ lebendigen Straßen verwandeln sich auf einmal in Geisterstraßen. Je tiefer wir kommen um so verlassener sehen sie aus . Hunderte von verschlossenen, versiegelten Läden, Hunderte von verlassenen Wohnungen mit geschlossenen Fensterläden, alte Steinhäuser, die palästinensisches Erbe, aber nun verlassen sind. Willkommen in Hebron 2, unter israelischer Kontrolle, der Weg zu den Gräbern der Patriarchen. Das Gefühl eines großen Friedhofes hat man hier, ein Friedhof von Besitz, der geplündert wurde und auf dessen Rechte herumgetrampelt wurde. Willkommen auf der Bühne des Verbrechens.

Die Kinder sollten aus dem Fenster schauen. Es könnte sein, dass eines den Mut hat, den Lehrer zu fragen: wo denn die Leute hier sind? Wo sind die Ladenbesitzer? Warum sind sie weggelaufen? Wer hat ihnen Angst gemacht? Wo sind sie jetztß Aber die Schüler werden wahrscheinlich so sehr mit ihren eigenen Interessen beschäftigt sein – und kein Lehrer wird ihnen sagen, was hier los war, um ihre zarten Seelen zu schonen.

Vielleicht möchte man wissen, dass 2007 die Menschenrechtsorganisation B’tselem 1014 verlassene Wohnungen und 1829 verschlossene Läden in einem Viertel mit Tausenden Besitzern zählte, die von aufsässigen Siedlern und endlosen Ausgangssperren terrorisiert wurden – 377 Tage mit voller Ausgangssperre während der drei Jahre der 2. Intifada, 182 Tage hintereinander. Einer der Schüler möchte vielleicht wissen, was Curfew/ Ausgangssperre bedeutet. Das heißt, bei Tag und Nacht zu Hause eingesperrt zu sein. Gilt das für jeden in diesem Stadtteil? Nein, lieber Schüler, nur für die palästinensischen Bewohner.

Ist das nicht Apartheid ? Natürlich ist das Apartheid. Und dies monströse Phänomen ist noch nicht alles: nur jüdische Fahrzeuge dürfen in diesem Stadtteil fahren. Seit Jahren sind hier keine palästinensischen Fahrzeuge gefahren, nicht einmal zum Transport einer alten kranken Frau oder zum Transport eines kaputten Kühlschrankes. Nur zu Fuß. Zu Fuß. Palästinenser dürfen nicht einmal auf der angrenzenden Shuhada Straße gehen, für die die Amerikaner eine Menge Geld spendeten, um das Straßenpflaster zu erneuen. Natürlich nur für Juden.

Und vielleicht mag ein Schüler fragen, wie kommen denn die Leute nach Hause? Sie klettern über die Dächer und zurück. Aber mach dir deshalb keine Sorgen – die meisten sind längst geflohen.

Noch ein Kontrollpunkt der Grenzpolizei und wir haben unser Ziel erreicht. Das Grab des Patriarchen ist ein außergewöhnlicher herodianischer Bau mit einer zerfetzten israelischen Flagge, die vorne im leichten Wind weht. . Wir gehen Steinstufen hinauf, werden von einem Metalldetektor kontrolliert und betreten den heiligen Tempel. Kurz bevor man eintritt, wirft man noch von der hohen Plattform einen Blick auf den trostlosen Stadtteil, der da unten liegt. Ihr (Schüler) seid noch jung, ihr könnt euch nicht daran erinnern, was für ein Leben auf diesem Platz im Stadtzentrum herrschte, wie lebendig der Markt einmal war.

Eingemummte Soldaten stehen in der Kälte an jeder Ecke, Die Siedler rasen mit ihre Wagen vorbei, und nur eine Handvoll Palästinenser passiert mit unergründlichen Gesichtern die Checkpoints, um schnell nach Hause oder raus aus dieser Hölle zu kommen. Gott sei Dank dass heut kein jüdischer Feiertag oder ein Versammlungstag ist, drum können sie sich bewegen. Versuche hier mal an Purim oder Pesach einen Besuch zu machen – dann ist Ausgangssperre. Wenn du erwachsen bist und Soldat wirst, wirst du hier vielleicht Deinen Dienst tun. Du wirst nicht ruhen. Wächter Israels, und diese Siedler schützen.

Ein Arbeiter aus dem Stamm der Menasche von der burmesischen Grenze, sammelt am Eingang Zigarettenstummel auf. Irgendjemand hat entschieden, dass er Jude sei, also ist er hier. Am Eingang zur Höhle erhält ein Dutzend alter Männer von einem Rabbiner eine Gemara Lektion …

Auf einem Pamphlet, das man am Eingang erhält, erfährt man etwas darüber, wie das geistliche jüdische Leben hier blüht. Eine Gruppe Siedlerkinder sitzen in einer langen Reihe auf Plastikstühlen und rezitieren eine Passage aus dem Megilla-Traktat … sie tragen alle lange Seitenlocken und große weiße Kipas …

Bei einer Gelegenheit, als ich mit Yehuda Shaul, einem praktizierenden Juden von „Das Schweigen brechen“ hier vorbeikam, schrie eine Gruppe, die solche Touren organisieren „Yehudsa Saul, der Mörder, wir lassen ihn nicht siegen. ….“

„Guten Morgen, ich bin euer Führer heute hier“. Eine Gruppe Soldaten kommt herein, Samsons Füchse, mit purpurnen Kappen. Sie dienen nun in den südlichen Hebroner Bergen und haben heute einen „Bildungstag“ als Gäste der Siedler. Nicht nur Gideon Sa’ar – und seine Schulkinder – besuchen die Höhle, sondern auch die IDF. Warum sollen sie einen zusätzlichen Bildungstag von den Siedlern bekommen und nicht von denen, die „Das Schweigen brechen“ ?

Genau vor 17 Jahren fand in der nahen Isaak-Halle – damals noch Abrahamsmoschee – das Goldstone -Massaker statt (( mit 29 betenden Muslimen)) Aber das wird nicht in den Bildungstag eingeschlossen (( weder bei den Schülern noch bei den Soldaten)) …..

In der Zwischenzeit hört man den Ruf des Muezzin, eines der letzten Anzeichen der verschwindenden palästinensischen und muslimischen Präsenz. Seine dröhnende von Lautsprechern getragene Stimme dringt bis in die Höhle, unterdrückt für einen Moment die Ausführungen des Rabbiners und das Singen der Kinder und die Stimme eines Führers.

Als ich im letzten Sommer das letzte Mal hier war, begleitete ich den Literaturnobel-preisträger von 2010 Mario Vargas Ljosa, der angesichts der Geisterstadt und seiner grausamen Herren zu mir sagte: „Dies ist die andere Seite Israels, und es ist sehr traurig, dass so wenige Israelis hierher kommen. Sie wissen nicht, was hier los ist. . Es ist so nah an Jerusalem, und sie haben nicht die leiseste Idee von dem, was hier geschieht. Es würde sehr viel helfen.“ Seine Worte klangen in meinen Ohren nach wie laute Glocken, als ich sah, wie die Soldaten in der Siedlung Avraham Avinu verschwanden, deren Wände voll hasserfüllter Graffiti gegen die Araber sind, von denen die meisten nicht mehr hier leben.

Übersetzt von: Ellen Rohlfs

Israelis riskieren Gefängnis, wenn sie Palästinenser schmuggeln

von Jonathan Cook

25.08.2010 — The National

— abgelegt unter:

Fast 600 Israelis haben eine Kampagne des zivilen Ungehorsams unterzeichnet, indem sie ein Gelöbnis ablegten, Gefängnisstrafe zu riskieren, um palästinensische Frauen und Kinder nach Israel zu schmuggeln, um einen kurzen Blick auf das Leben außerhalb der besetzten Westbank zu werfen.

Die Israelis sagen, sie seien von dem Beispiel von Ilana Hammerman inspiriert worden. Sie ist Schriftstellerin, die nun von einer strafrechtlichen Verfolgung bedroht ist, nachdem sie einen Artikel veröffentlich hat, in dem sie zugegeben hat, das Gesetz gebrochen zu haben, als sie drei junge Palästinenserinnen für einen Tag nach Israel gebracht hatte.

Frau Hammerman sagte, sie wolle den jungen Frauen, die niemals die Westbank verlassen hatten, eine Freude machen und ihnen die Chance geben, das erste Mal das Mittelmeer zu sehen.

Ihre Geschichte hat viele Israelis geschockt und zu einer polizeilichen Untersuchung geführt, nachdem Gruppen vom rechten Lager dazu aufgerufen haben, sie aus Sicherheitsgründen zu verurteilen.

Es ist illegal, Palästinenser ohne Passierschein ( den nur wenige erhalten) durch die Kontrollpunkte zu transportieren. Wenn Frau Hammerman vor Gericht gebracht und für schuldig befunden wird, könnte ihr eine Geldstrafe auferlegt und sie bis zu 2 Jahren Haft verurteilt werden.

Aber Israelis, die sich der Kampagne anschließen, sagen, sie würden sich nicht von der Drohung mit Gefängnisstrafe abhalten lassen.

Im letzten Monat schloss sich eine Gruppe von 11 israelischen Frauen Fr. Hammerman an und wiederholten den Akt zivilen Ungehorsams und fuhren mit einem Dutzend palästinensischer Frauen und vier Kindern, auch einem Baby, durch einen Checkpoint nach Israel.

Die israelischen Frauen sagten, sie planten während der nächsten Wochen einen Massen-Schmuggel von Palästinensern nach Israel.

Die Palästinenser, die sich uns anschließen, wollen vor allem eine gute Zeit erleben, nachdem sie jahrelang unter Besatzung eingesperrt waren. Doch für uns ist es am wichtigsten, eine Trotzhandlung zu begehen, sagt Ofra Lyth, die half, nach einer Rede von Fr. Hammerman ein Online Forum von Unterstützern zu errichten.

„Wir wollen dieses unmoralische Gesetz überwinden, das den Juden das Recht gibt, sich frei zu bewegen, während die Palästinenser in ihren Städten und Dörfern gefangen gehalten werden,“ sagte sie und bezieht sich dabei auf Regeln , die die meisten Palästinenser in die besetzten Gebiete sperrt und daran hindert, Israel zu betreten und Israelis hindert, ihnen zu helfen. Ausnahmen wird bei Palästinensern mit Passierschein gemacht, wenn es ein medizinischer Notfall ist oder bei einigen Arbeitern nach einer Sicherheitskontrolle.

Für die palästinensischen Frauen geht es nicht um ein Statement oder dass sie einem ungerechten Gesetz sich widersetzen, nach Fr. Lyth.

Die palästinensischen Frauen erzählen uns: „Führt es durch und bringt euer politisches Argument vor. Was uns betrifft, wir haben das Gesetz gebrochen, damit wir uns freuen und daran erinnern, wie das Leben ohne Checkpoints und ohne Mauer aussieht.

Eine Frau sagte mir: „Ich wollte nur einmal wieder durchatmen.“

Für Palästinenser in der Westbank ist es sehr selten, einmal durchzuatmen. Das Gebiet ist nun auch das zu Hause von einer wachsenden jüdischen Bevölkerung: 300 000 in mehr als 100 Siedlungen. Die Siedler sind in der Lage, auf Straßen nach Israel zu fahren, die von der Armee von Checkpoints aus übersehen werden.

Fr. Hammerman nahm die drei palästinensischen Teenager dieses Jahr durch solch einen Siedlerübergang nahe Beitar Illit, südlich von Jerusalem.

Um sie zu schützen, identifizierte sie weder die jungen Frauen noch die Orte, in denen sie leben. Sie sprach von den Frauen nur als von Aya, Lin und Yasmin; denn auch sie könnten sich sonst einer Gefängnisstrafe gegenüber sehen, weil auch sie das Gesetz gebrochen haben.

Fr. Hammerman gab in dem Artikel, den sie im März in Haaretz veröffentlichte, zu, dass sie sich bewusst war, dass ihre Handlung illegal war.

Sie sagte den Frauen, die 18 und 19 Jahre alt waren, sie sollten ihr Kopftuch abnehmen und sich möglichst im westlichen Stil kleiden, um nicht die Aufmerksamkeit der Soldaten am Checkpoint auf sich zu ziehen. Sie brachte ihnen auch einen einfachen hebräischen Satz bei – Hakull beseder ( alles OK) – falls sie von Soldaten angesprochen werden würden.

Dann nahm sie sie mit auf die Fahrt nach Tel Aviv, und sie besuchten zusammen die Universität, ein Museum, eine Einkaufspassage und den Strand, den bis jetzt keiner von ihnen gesehen hatte, obwohl er nur 40km von ihrem Dorf entfernt liegt.

Fr. Hammerman schrieb, dass es nur einen gefährlichen Augenblick während des Ausflugs gegeben hätte, als ein in zivil gekleideter Polizist sie anhielt und die Frauen nach ihrem Ausweis fragte. Fr. Hammerman log den Polizisten an: es seien Palästinenserinnen aus Ost-Jerusalem und deshalb sei es ihnen erlaubt, Israel zu betreten.

Im Juni wurde berichtet, dass der Justizminister Yehuda Weinstein eine polizeiliche Untersuchung von Fr. Hammerman empfohlen habe, nachdem eine Siedler-Organisation – the Legal Forum for the Land of Israel, sich beklagt habe.

Die Reihen von Fr. Hammermans Unterstützer sind größer geworden, nachdem die Gruppe in diesem Monat in Haaretz das Inserat veröffentlichte „Wir weigern uns zu gehorchen“. Das Inserat besagt, dass sie im Geiste Martin Luther Kings handelten, dem US-Bürgerrechtsführer und forderten, dass die Palästinenser als „menschliche Wesen und nicht als Terroristen“ behandelt werden sollten.

Während der letzten Woche hat das Online-Forum mehr als 590 Israelis dazu gebracht, zu unterschreiben, Frau Hammerman möge den Akt des zivilen Ungehorsams wiederholen.

„Dies hat mich wirklich überrascht und ermutigt“, sagte sie, „ es war mir nicht klar, dass es noch so viele andere Israelis gibt, die von diesem unmöglichen Gesetz genug haben.

Die Berichterstattung über Fr. Hammerman und ihre Unterstützer war in den israelischen Medien weithin feindselig. Während eines Fernsehinterviews in der letzten Woche wurde sie angeklagt, mit ihren Trips Israelis zu gefährden. Yaron London, der Gast der Talkshow, fragte, ob sie die Unterwäsche der palästinensischen Frauen , bevor sie in den Wagen stiegen, auf Sprengstoff untersucht hätte.

Doch will sie sich nicht abschrecken lassen. Sie sagte, sie hätte über zukünftige Trips mit Palästinensern mit der Gruppe diskutiert, auch über einen Trip zur Al-Aqsa, damit sie dort beten könnten, da diese Moschee in Jerusalem für die meisten Muslime seit mindestens zehn Jahren nicht zugänglich ist; auch über Besuche bei Verwandten in Jerusalem und Israel.

Wir müssen noch mehr Treffen zwischen Israelis und Palästinensern haben, um mit einander Spaß zu haben, damit sie sehen, dass sie Menschen sind mit denselben Rechten wie wir.

Sie sagte, es sei ihr Ziel, unter Israelis eine Diskussion über die Legalität und Moral von Israels Gesetzen zu starten und den allgemeinen „blinden Gehorsam“ gegenüber den Behörden herauszufordern.

Fr. Lyth fügte noch hinzu, dass die palästinensischen Frauen, die mit auf unsern Trips waren, in ihren Dörfern wie Helden sind. Sie und ihre Familien wissen, dass sie ein großes Risiko auf sich genommen haben, als sie das Gesetz brachen, aber Schikanen gehören zu ihrem Alltag.

Übersetzt von: Ellen Rohlfs
http://zmag.de/artikel/israelis-riskieren-gefaengnis-wenn-sie-palaestinenser-schmuggeln

Fateh führt Krieg gegen den Islam

Gaza.

Dr. Abu Zuhri, Sprecher von Hamas, bestätigte die israelischen Nachrichten, dass Fateh nach Verhandlungen mit der israelischen Führung  die Lautstärke des Gebetsrufs in der Westbank senken will, da sie die israelischen Siedler stört und dies vor allem beim Gebetsruf zum Morgengebet. DIe Anzahl dieser Siedler beträgt schon eine halbe Million und ihre Rechte in der Westbank steigen von Mal zu Mal wie z.B. spezielle Wege extra nur für israelische Siedler. Um ihnen ihre Sorgen wegen der lauten Gebetsrufe zu nehmen wird von Fateh ebenfalls in Betracht gezogen, die Gebetsrufe auf nur einen Gebetsruf in einer Moschee zu beschränken.

So sagte Dr. Abu Zuhri, dass “ Fateh den Krieg gegen Hamas sich ausgebreitet hat zu einem Krieg gegen die islamische Religion im Auftrag von den zionistischen Besatzer“.  Er ergänzte ebenfalls, dass der Krieg gegen die Religion sich ebenfalls im Krieg gegen den Niqab, der Ganzkörperverchleierung inklusive Gesicht und Hände, ausgebreitet hat.

Ebenfalls hat er darauf aufmerksam gemacht, dass Fateh schon seit längerer Zeit Imame (Prediger) der Moscheen sowie Gebetsrufer das Predigen bzw. zum Gebetrufen verbietet. So mussten schon mehr als tausend Imame und Gebetsrufer ihre Moscheen verlassen. Die Konsequenz  und das Ziel der Fateh Führung ist, wie Abu Zuhri betonte, dass nun Menschen in den Moscheen predigen ohne jegliches Wissen von der Scharia, der islamischen „Gesetzgebung“ zu haben, was fatale Folgen haben kann.

http://paltimes.net/arabic/read.php?news_id=116564

http://paltimes.net/arabic/read.php?news_id=116570

Israelis feiern den Angriff auf die FreeGaza Schiffe mit Übersetzung

Israelis feiern Kapperung der Hilfsschiffe

Hier sehen wir Aufnahmen von gestern Abend die zeigen, wie Israelis vor der türkischen Botschaft in Tel Aviv die Kaperung der Hilfsschiffe für Gaza feiern. Damit finden sie offensichtlich auch die Tötung der Passagiere toll. Wie abscheulich ist das denn? Video unter:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/israelis-feiern-kaperung-der.html

Jerusalem- Israelis tarnen sich als arabische Zivilisten

http://paltimes.net/arabic/read.php?news_id=109647