Israelis verhaften 11 jährigen palästinensischen Jungen

Ramallah.

Das Video spricht für sich!

Es wurde gestern in Youtube reingestellt und ist ganz aktuell.

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Versuchte Bürgerverhaftung von Lieberman

Der israelische Aussenminister Avigdor Lieberman kam am Dienstag den 22. Februar nach Brüssel zu einem Treffen mit der EU-Kommission. Bei der anschliessenden Pressekonferenz stand ein Reporter auf, beschuldigte den rechtsradikalen Rassisten Lieberman der „Apartheid“ und verkündete, er vollziehe eine Bürgerverhaftung durch, er müsse ihn zum nächsten Polizeiposten begleiten. Sofort stürzten sich Sicherheits- leute auf den Reporter und schleppten ihn aus dem Saal.

David Cronin (Foto) ist ein freischaffender Journalist und Autor der Buches „Europe’s Alliance with Israel: Aiding the Occupation“ in dem es um die verbrecherische Besatzungspolitik gegenüber den Palästinenser geht und wie die EU dabei hilft.

Als Lieberman die Pressekonferenz betrat ging Cronin auf ihn zu und rief: „Mr. Lieberman, das ist eine Bürgerverhaftung, sie werden des Verbrechens der Apartheid beschuldigt. Bitte kommen sie mit zum nächsten Polizeiposten.“ Als er aus dem Saal gezerrt wurde rief er: „Freiheit für Palästina! Freiheit für Palästina! Apartheid ist ein Verbrechen!

Es war nicht das erste Mal, das Cronin versucht hat eine Bürgerverhaftung eines Politikers durchzuführen. Vergangenes Jahr probierte er den ehemaligen Premierminister, Massenmörder und Kriegsverbrecher Tony Blair wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit dem Irakkrieg zu verhaften.

Mitglieder der israelischen Delegation zur Europäischen Union sagten danach: „Das war völlig unzivilisiert und schlechter Geschmack. Aber Israel, wie die EU, unterstützen sehr die freie Meinungsäusserung. Es ist eine Schande, das einige Leute diese Freiheit manchmal missbrauchen.

Lieberman war in Brüssel zum jährlichen Treffen mit der EU, um den Beitritt des Landes zur Union zu besprechen. Diese kam wegen dem Krieg gegen Gaza 2009, der sogenannten „Operation Gegossenes Blei“, bei der über 1’400 Palästinenser durch israelische Bomben- und Granatangriffe ermordet wurden, ins Stocken. Er traf sich mit Štefan Füle, EU-Kommissar zuständig für die Erweiterung der EU und mit den ungarischen Aussenminister János Martonyi.

Kommentar: Die reinste Heuchelei. Wie eingeschränkt die Redefreiheit ist, sieht man an der sofortigen Verhaftung von Cronin. Das einzig unzivilisierte und geschmacklose hier ist die verbrecherische Politik der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern. Seit über 60 Jahren werden sie vertrieben, ausgegrenzt, wird ihnen das Land gestohlen und sie werden gedemütigt, unterdrückt, geschlagen und getötet. Die ganze Welt schaut zu und hilft sogar dabei. Cronin hat völlig recht, es handelt sich um ein rassistisches Apartheid-Regime, welches die eigene arabische Bevölkerung wie Untermenschen behandelt.

Video: Die Würde eines Palästinensers ist unantastbar!

Ich bin auf folgendes Video gestossen.

Es geht um einen Palästinenser, der die israelischen Soldaten dazu auffordert, ihn zu erschiessen.

Sobald sie ihn sahen, hoben sie ihre Waffen hoch und richteten sie gegen ihn, was ihn sozusagen austicken lies.

Erst spricht er auf hebräisch zu ihnen, dann auf arabisch.

Hier das Video:

Zu seinen Worten gehören:

„Erschiess mich, erschiess mich,… Bei Allah, ich bin gekommen, um zu sterben. Als du deine Waffe gehoben hast, warst du der Beste.

Ich habe keine Würde mehr, ich habe nichts…ich bin gestorben…

Ihr habt uns zu Hause nichts zu essen gelassen! Ich will, dass ihr mich erschiesst!

Ihr habt uns kein Essen zu Hause gelassen; unseren Boden habt ihr (uns entrissen); unsere Häuser habt ihr (uns entrissen); unsere Frauen habt ihr (uns entrissen); in Gaza habt ihr uns ermordet.

Ihr habt uns keine Würde gelassen! Was ist das für ein Leben. […] Ich geh nicht nach Hause bevor ich sterbe.

Wir sind bereit…Erschiess mich…ich bin gekommen, um zu sterben. [Er zieht sein Oberteil hoch] Erschiess mich, erschiess mich!“

Israels Geheimdienst tarnte V-Männer als Araber

Israels Geheimdienst hat nach einem Zeitungsbericht in den 1950er Jahren jüdische Agenten als V-Männer in arabischen Dörfern untergebracht. Die Geheimagenten heirateten auch arabische Frauen und bekamen Kinder mit ihnen, um die Tarnung zu perfektionieren.

Der verdeckten Einheit gehörten etwa zehn Arabisch sprechende Männer an, die aus dem Irak stammten, wie die israelische Zeitung „Jediot Achronot“ am Sonntag berichtete.

Sie gaben sich als Palästinenser aus, die nach der Vertreibung während des ersten Nahostkriegs von 1948 wieder in die Heimat zurückkehrten. Vor dem Einsatz lernten sie ein Jahr lang den palästinensischen Dialekt, studierten den Koran und trainierten Spionagetechniken.

Der Inlandsgeheimdienst Schin Bet habe die Einheit im Jahre 1952 gegründet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das Militärmagazin „Israel Defense“. Hintergrund sei die Befürchtung gewesen, die israelischen Araber könnten sich im Kriegsfall feindlichen arabischen Ländern anschliessen. Nur in diesem Fall sollten die V-Männer aktiv werden.

In der Zwischenzeit dienten die Eheschliessungen als perfekte Fassade. „Es wäre doch auffällig gewesen, wenn junge, spritzige Burschen ohne Partnerinnen geblieben wären“, erklärte der Leiter der Einheit, Schmuel Moria.

Doch das Doppelleben dauerte nur gut ein Jahrzehnt: Die Untergrund-Einheit sei 1964 aufgelöst worden, schrieb das Blatt. Der Geheimdienst brachte die Männer mit ihren Familien nach Paris und deckte das Geheimnis vor den Angehörigen auf.

Konversion oder neues Leben

„Ihr Mann ist nicht, wer sie denken“, habe man den Frauen damals offenbart. „Er ist ein Jude, der im Auftrag des Geheimdienstes in ihr Dorf geschickt wurde.“ Man habe die schockierten Frauen vor die Wahl gestellt, zum Judentum zu konvertieren oder ein neues Leben in einem arabischen Land zu beginnen.

Die meisten der arabischen Ehefrauen hätten sich zwar entschieden, bei ihren Männern zu bleiben und mit ihren Kindern in Israel zu leben, schrieb das Blatt. Auch die Kinder seien von drei Rabbinern umstandslos zu Juden erklärt worden. Einige Angehörige der V-Männer seien jedoch schwer traumatisiert gewesen und hätten psychiatrische Hilfe gebraucht.

„Nachdem sie nach Israel zurückkamen, tauchten die Probleme auf“, sagte Moria. Besonders die Kinder hätten sich schwergetan, ihre arabische Vergangenheit zu vergessen und sich in die jüdische Gesellschaft einzupassen. „Wir haben versucht, die Leute zu integrieren, aber wir haben es nicht wirklich geschafft.“

http://www.aargauerzeitung.ch/international/israels-geheimdienst-tarnte-v-maenner-als-araber-104924709

Gaza-Video: Kinder schlafen in der Küche!

Hallo,

gerade bin ich beim Nachrichten lesen auf folgendes Video gestoßen über eine sehr arme Familie in Gaza.

Der Ehemann ist stumm bzw schwerhörig und kann sich keine Hörgeräte leisten.
Eltern und Kinder wohnen zusammen. Dabei schlafen die Kinder in der Küche aufgrund der Enge.
Eine Tochter ist schwerbehindert und lebt mit ihnen zusammen. Ihnen fehlt das Geld, um sich gut um sie zu kümmern.
Ich kann aus Erfahrung sprechen, dass das Leben für schwerbehinderte sehr sehr schwierig ist und das schon allein in Deutschland, wo man überall Hilfe bekommt und nicht unbedingt finanzielle Probleme hat.

 

Mehr Infos zur Familie und ihrer Lage unter:

auf arabisch: http://paltimes.net/arabic/read.php?news_id=124416

Neue Online-Versteigerung für Gaza in Facebook

Hallo,

es findet aktuell eine Online-Versteigerung zugunsten von Bedürftigen und Waisen in Gaza statt und dies in Facebook unter folgendem Link:

http://de-de.facebook.com/#!/home.php?sk=group_189638137726123&ap=1

Wir hoffen auf intensive Beteiligung für diesen guten Zweck.

Wie bereits vor einigen Tagen berichtet wurde, wurde in Gaza der Notstand bzgl. Medikamenten in Gaza ausgerufen. Also die Hilfe ist wirklich dringend und notwendig.

Viel Spaß.

Die Zerstörung palästinensischer Häuser in Zone C hat sich verdreifacht

von Amira Hass

26.01.2011 — Ha’aretz

— abgelegt unter:

Die Zahl der durch Israels Zivilverwaltung zerstörten palästinensischen Wohnhäuser in Zone 3 der Westbank – also seit dem Oslo-Abkommen unter voller israelischer Kontrolle – hat sich im Jahr 2010 im Vergleich zu 2009 verdreifacht., wie Daten der Menschenrechtsorganisation B’tselem zeigen.

Der Anwalt Shlomo Lecker, der seit Jahren den Jahalin-Beduinenstamm in der Westbank vertritt, führt dieses vermehrte Zerstören in Zone C direkt auf den verstärkten Druck während der letzten zwei Jahre durch die Siedler und eine neue Organisation, Regavim, zurück.

Diese sieht ihr Ziel darin, Staatsland in der Westbank zu bewahren; sie führte juristische und Medienkämpfe gegen eine Politik, von der sie behauptet, sie würde das illegale palästinensische Bauen ignorieren.

2010 zerstörte die zivile Verwaltung 86 Wohngebäude in der Zone C, einschließlich Zelte und Hütten, sagte B’tselem. Verglichen mit 2009, wo es nur 28 waren. Als Folge davon wurden im vergangenen Jahr allein in Zone C 472 Palästinenser obdachlos, darunter 223 Minderjährige. 2009 waren es 217, einschließlich 60 Minderjährigen.

Das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten sagte, es gebe auch ein vermehrtes Zerstören von Strukturen in Zone C, die dem Lebensunterhalt dienten, besonders Zisternen, die für Tierhaltung und die Landwirtschaft lebensnotwendig seien.

2010 haben zerstörte Zisternen 14 136 Palästinenser betroffen ( 2009 waren es 764), sagte OCHA.* Dies lässt die Armut und die Abhängigkeit von externer Hilfe anwachsen. Und auf die Dauer ist dies sogar schädlicher als die Zerstörung von Wohnhäusern, fügte diese Organisation hinzu.

Als ein Beispiel von zunehmenden Druck durch Siedler und Regavim zitiert Lecker die Zerstörungsorder, die die Zivilverwaltung gegen ein ganzes Beduinendorf in der Nähe von Khan al-Ahmar, nordöstlich von Jerusalem, im November 2010 veröffentlichte.

Die nahezu 100 Bewohner des Dorfes sagen, sie hätten seit Jahrzehnten hier gelebt, hatten aber vorher nie eine Zerstörungsorder erhalten.

Lecker glaubt, die Order hänge direkt mit einer Petition an den Obersten Gerichtshof zusammen, die im September von Regavim und drei in der Nähe befindlichen Siedlungen eingereicht wurde ( Kfar Adumim, Alon und Nofei Prat) . Diese Petition erbat vom Gericht die Order zur Zerstörung einer Schule aus alten Reifen und die Zerstörungsorder für 258 Strukturen der Jahalin-Beduinen in dem Gebiet. .

Obwohl dies vom Gericht zurückgewiesen wurde, veranlasste die Petition die Zivilverwaltung, eine größere Kampagne zu starten, um die Jahalin aus dem Gebiet zu vertreiben, sagte er.

Lecker behauptete, dass das Inspektionsteam der Zivilverwaltung hauptsächlich aus Siedlern oder aus Leuten mit sympathisierenden Ansichten besteht. Die Folge davon ist , dass sie „politisch motiviert“ sei und als „einsatzbereiter Arm des Siedlungsrates“ dient und so den Palästinensern das Bauen in Zone C verbietet.

Er schrieb (trotzdem) an den Obersten Gerichtshof eine Petition, die er vor zwei Wochen mit dem Versuch einreichte, dass die Zerstörungsorder gestrichen werde.

Die Petition wies auch daraufhin, dass es wohl Gesamtbaupläne für viele Siedlungen gebe – aber keine für Palästinenser in Zone C.

Am 12. Januar zerstörte die Zivilverwaltung 17 Strukturen im Beduinendorf Dakeika, in den Hebroner Bergen. Dies geschah, obwohl die Bewohner auf Vorschlag des Obersten Gerichthofes im Begriff waren, einen Gesamtplan für das Dorf vorzubereiten. Das Gericht hatte versprochen, ihre Petition zu revidieren, sobald der Gesamtplan vollständig vorliege. …

* OCHA: UN-Office for the Cocordination of Humanitarian Affairs

Orginalartikel: Dieser Artikel ist NICHT auf http://www.zmag.org erschienen!
Übersetzt von: Ellen Rohlfs