Neue Art der Demütigung palästinensischer Gefangenen

Ramallah, (PIC).

Ein palästinensischer Gefangener im israelischen Gefängnis Ramon kam vergangenen Sonntag in Isolationshaft, nachdem er sich weigerte sich vor israelischen Soldaten zu entkleiden, um ihn zu demütigen.

Die Familienmitglieder des Gefangenen, Mohammad Nafidh Dweikat aus Nablus, erklärten, dass er nun für 21 Tage in Isolation ist aufgrund seiner Verweigerung dies zu tun.

Die Gefängnisführung hat somit eine neue Art der Demütigung der palästinensischen Gefangenen eingeführt und verstößt somit gegen Menschenrechte.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7G1399%2fprK2LxmDNcymINL%2f2N6tzE7sOUCULehrf8C9W4nrdKseB1qTI9UYxLwdNKZr94mtWCXd2MYI2F3r0lSuUu50hVCJ97kOYLsaE2epA%3d

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Israelis verhaften Sheikh Raed Salah

UMM AL-FAHM.

Israelische Soldaten verhafteten gestern am Jericho Eingang Sheikh Raed Salah, nachdem er mit seiner Frau von der Umra aus Mekka wieder zurück nach Jerusalem reiste. Israelis behaupteten, er hätte israelische Soldaten angegriffen. Später wurde seitens Sprechern von Raed Salah erklärt, dass Israelis bei der Kontrolle seiner Ehefrau diese auf erniedrigende Weise kontrollierten und Sheikh Raed Salah dies nicht zulies und seine Frau verteidigte. Daraufhin wurde er verhaftet.

Mehr Infos unter: http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7H%2f9EELR%2fXLjA8YDmF8jfkngL4w1aJk1l%2fjrr1mV9QWTm%2bQqupSEFBDB5UKsWB5hxhiP3rHJviUWVlMU2bhB0a1U9w%2buwSQbJrJ8Jlq6z398%3d

Tochter zur Mutter: Mama, sind das die Juden, die Papa mitgenommen haben?

Die herzzerreißende Geschichte von Sausan Mariish


Westbank.

Erschöpft auf ihrem Bett im Krankenhaus liegend trägt sie in sich eine herzzereißende Geschichte gefüllt von Schmerz, Sehnsucht und Trauer.

Es geht um die 41-jährige in Nablus geborene Sausan Mariish. In ihren Augen spiegelt sich eine Geschichte des Schmerzes wieder, welche nicht von den israelischen Besatzern, sondern von  Fateh angehörigen Milizien in der Westbank, welche unter Führung von Mahmud Abbas stehen, welche ihr Leben und das ihrer ganzen Familie in einen Albtraum umgeben von Durchsuchungen und Gefängnissen umgewandelt hat.

Ihr 47-jährige Ehemann wurde schon sechs Mal festgenommen, drei von durch die israelische Armee und drei durch die Milizen von Fateh. Dabei hielt sie, wie bis derzeit auch, zu ihrem Ehemann und kümmerte sich weiterhin um das Haus und ihre gemeinsamen Kinder.

Jedoch blieb es nicht bei dem Schmerz wegen der Verhaftung ihres Mannes. Ihre Kinder Nabih, Sana, Sama, Dania und Thamar beklagen gesundheitliche ernsthafte Probleme. Nabih muss am Rücken operiert werden. Er beklagt Rückenschmerzen, welche durch eine verrutschte Wirbelsäule verursacht werden. Sana hingegen beklagt Schmerzen im Herzbereich. Sama wartet ebenfalls auf eine Operation, da sie ein Loch im Herzen hat. Die 2,5 jährige junge Dana beklagt ständige Probleme im Ohrenbereich.

Als wäre der Schmerz nicht schon groß genug und als hätte sie es nicht schon schwer genug ohne Mann an der Seite und ernshaft kranken Kindern, so wurde sie ebenfalls Opfer der Brutalität der Fatah Milizen mitten auf der Straße. Ihre Tochter neben ihr stehend, fragte sie: Mama, sind das die Juden, die Papa mitgenommen haben? Kaum den Satz ausgesprochen, wird dieser vom Geschrei ihrer Mutter übertönt, denn nun wird auch noch geschossen, denn die Fatah Milizen sahen diesen Satz des kleinen Kindes wie einen Angriff auf sie.

Ihr Mann wird währenddessen von einem Gefängnis in das andere geworfen. So war er 29 Monate im israelischen Gefängnis und kaum kam er aus diesem raus, wurde er vom Gefängnis von Fateh Milizen empfangen. Auch gegenwärtig befindet sich ihr Mann im Gefängnis und es kam mehrere Male vor, dass seine Ehefrau von Fateh Milizen zu Anhörungen verschleppt wurde.

Nein immer noch nicht genug! Schon 4 Mal haben die Fateh Milizen Sausan zur Verhörung verschleppt, aber natürlich darf die Gewalt nicht fehlen. Ihre Verschleppungen sahen so aus, dass Milizen in ihr Haus gestürmt sind, alles zerstört haben und die Kinder in Angst und Schrecken versetzten. Das in der Zeit, wo ihr Mann sich auch im Gefängnis befand.

Die Mutter bechreibt die Lage ihrer Kinder mit folgenden Worten: „ Die Herzen meiner Kinder sind mit Angst versetzt und besonders bei meinen jüngeren Töchtern. Meine größte Angst galt meine Tochter Sama wegen ihrer Herzprobleme. Ihr Herz verträgt nicht sowas mit anzusehen. Sie fing wieder an zu weinen und beklagte wieder ihre Schmerzen im Bereich, wo sie ihre letzte Operation hatte.“

Das letzte Mal, wo man sie selbst inhaftiert hat, ist nicht lange her. So ging sie zu einem Sitz von Fateh, um sich über ihren Mann zu erkundigen. So haben diese sie von 10 Uhr morgends mit 16,30 Uhr in ein Gefängnis gesperrt, nachdem sie sie bis auf kleinste Detail und auf beschämende Art und Weise untersuchten. Sie warfen sie in ein Zelle, wo sich nur eine Matratze befand. Dass sie an Diabetes und Bluthochdruck leidet, interessierte die Fatah Milizen nicht. Dabei hat sie aufgrund dieser Krankheiten schon 31 Operationen hinter sich bringen müssen.

Leider hat dies einen negativen Effekt auf ihre Gesundheit angenommen. Ihre gesundheitliche Lage verschlechterte sich so sehr, dass sie nun wieder ins Krankenhaus musste und vorerst auch dort bleiben muss. Ihre Kinder bleiben somit vorerst allein ohne ihre Eltern.

Es handelt sich hier um eine aktuelle Geschichte. Wer möchte kann ebenfalls auf dem unten eingeblendeten LInk die Unterlagen von den Ärzten durchlesen, worauf ihre schlechte gesundheitliche Lae hingewiesen wird.

Anmerkung: Es handelt sich hier um eine ungefähre Übersetzung des unteren Links!

Mehr Infos unter: http://paltimes.net/arabic/read.php?news_id=116399 (arabisch)

Neues israelisches Verbrechen:Palästinenser von Israeli überfahren

Palästinenser von Israeli überfahren

Ein junger Palästinenser wurde von einem israelischen Siedler überfahren.
*Viewers may find some of the images disturbing.

Al Jazeera English – Middle East – Palestinian man hit in car attack

Der zweite israelische Sender strahlte letzte Woche ein Video aus, das zeigt, wie ein Siedler aus Kiryat Arba Siedlung in Hebron einen verletzten palästinensischen Mann überfahren.

.Die Aufnahme zeigt wie ein Fahrer in einem Auto über den Palästinenser Wasim Moswadda aus Hebron zweimal fuhr. Und dies geschah, trotz der Tatsache, dass Rettungsdienste ihn gerade  behandelt hatten, nachdem ein Soldat auf ihn das Feuer eröffnete  und ihn mit sechs Schüssen traf. News berichtet, dass der Palästinenser schwer verletzt wurde und sein Zustand kritisch, aber stabil.

In der Zwischenzeit, sage die israelische Polizei, sie werde den Fall untersuchen, und den israelischen Täter und den verletzten Palästinenser verhören, der angeblich zwei jüdische Siedlerinnen verletzt habe. Die Polizei hat den Siedler auf der Stelle entlassen.

Nach Angabe des israelischen Polizeisprechers, habe sie dem Siedler verboten, während der Untersuchung die Siedlung zu verlassen. Die Aufnahmen zeigten, dass der Fahrer zweimal mit seinem Auto über einen Palästinenser fuhr während  die Soldaten zuschauten.

In einem Interview mit Al Jazeera sagte der Vater des jungen Palästinensers, dass er auf das Recht seines Sohnes nicht verzichten wird, und vor die israelischen Gerichte oder anderen Gerichte ziehen wird, wenn die israelische ihm Unrecht tun.

Der Vater sagte dass er  nicht in der Lage ist, das barbarische und hassvolle Verbrechen mit Worte zu beschreiben,

Er sagte, dass sein Sohn nach ärztlicher Angabe die Gefahrphasen überwunden hat. Er wusste noch  nichts über die Umstände des Vorfalls und über die Berichte, dass sein Sohn zwei jüdischen Siedlerinnen angegriffen hat. Er hat drauf hingewiesen, dass sein Sohn ursprüngliche Opfer sein könnte.

Nach israelischen Berichten werden immer israelische Angriffe auf Palästinenser verübt, die von israelischen Soldaten und Siedlern sind zahlreich und vielfältig. Nach B’Tselm, der israelischen Menschenrechtsorganisation, ist das auffällige Foltern und die Einschüchterung der palästinensischen Häftlinge durch israelische Soldaten eine Routine geworden.

Unter diese blutigen Szenen fällt auch der Angriff von israelischen Soldaten auf einen jungen Menschen in der Gemeinde  Ni’lin an, der gegen die Trennmauer protestierte (Juli 2008).

Ebenfalls ist der Mord am kleinen Jungen Mohammed al-Dura zu Beginn der Al-Aqsa-Intifada im Jahr 2000 nicht vergessen worden. Er wurde kaltblütig von israelischen Besatzungstruppen ermordet.

Ein der schlimmsten Angriffe ist gegen die Ibrahimi-Moschee in Hebron im Februar 1994 durch den extremistischen Siedler Baruch Goldstein, der fünfzig Palästinenser getötet und 350 verwundet hatte.

Sogar die Bürger von befreundeten Ländern mit Israel werden angegriffen.

Die Amerikanerin Rachel Corrie wurde angegriffen und starb durch einen israelischen Bulldozer  im Gaza-Streifen als sie 2003 der Zerstörung der Häuser von Palästinensern in Rafah widerstand.

http://aljazeera.net/NR/exeres/EF76F6B8-5174-41F5-8773-6BC06414394F.htm

Verdienen nur Juden Würde?

An einem heißen Sommertag schlendern zwei Grenzpolizeioffiziere durch die heilige Stadt Jerusalem – ohne eine besondere Mission. Irgendwann entscheiden sie, dass es gut und passend sei, ihre Autorität sich selbst und gegenüber den Palästinensern unter Beweis zu stellen. Die beiden Offiziere gingen weiter und schnappten sich zwei Palästinenser, schrieen sie an und verlangten von ihnen, dass sie sie mehrfach mit „Ihre Majestät“ begrüßen sollten.

Als nächstes stellten sie sie mit dem Gesicht zur Wand, die Arme und Beine weit auseinander und fuhren fort, die Macht der israelischen Polizei so richtig auszukosten. Sie holten eine Kamera heraus – damit sie einen Beweis für ihre Kollegen haben, die ihnen vielleicht nicht glauben würden. Sie schlugen die Palästinenser immer wieder auf den Kopf und ins Genick, sie hoben ihre Hemden hoch, zogen ihnen die Hosen herunter, fuhren fort, sie zu schlagen, stießen sie in den Hintern und zeigten diesen Arabern – (arabushim, eine abfällige Bezeichnung, wie der verantwortliche Minister für die Polizei sie immer nennt – wie stark sie sind und wie gut sie ihren Job als israelische Grenzpolizei ausführen.

Und so fuhren diese beiden Offiziere fort, ihren Spaß am Beschimpfen, Schlagen, Demütigen und Photographieren zu haben. Sie machten so lange, bis sie müde waren und entschieden dann befriedigt und schadenfroh, ihre Opfer gehen zu lassen.

Solche Misshandlung, begleitet von Photos und Schadenfreude sollte nicht ignoriert werden. Ein Vertreter der Opfer wandte sich an das Büro des Staatsanwalts und verlangte, dass die ehrenhaften Grenzpolizeioffiziere vor Gericht gebracht werden und wegen Misshandlung, Demütigung und Körperverletzung angeklagt werden.

Nach den Photos und Zeugenaussagen verdienen diese „Helden“ für die begangenen Straftaten wirklich angeklagt zu werden. Missbrauch der Macht und Körperverletzung, wofür zwei Jahre Gefängnisstrafe oder mehr steht. Außerdem gibt es den Verdacht, dass zusätzliche Straftaten begangen worden sind …
Ungewöhnliche Antwort

Wie waren wir überrascht: der Staatsanwalt entschied, sich nicht näher mit der Sache zu befassen. Die Antwort war so beeindruckend, dass es gut wäre, sie auf Poster/ Flugblätter zu drucken und zu verteilen, damit jeder sie sehen kann und dies zur Kenntnis nimmt.

Nach dem Büro des Anwalts : das in diesem Fall vorhandene Material, einschließlich der Videos zeigt tatsächlich ein „unanständiges Verhalten“ von Seiten der Offiziere. Jedoch wurde in dem in Frage kommenden Fall nur leicht geschlagen, was keinen wirklichen Schaden/ Verletzungen verursachte. Der Anwalt fand keinen Grund zum Eingreifen und überließ diese Angelegenheit der Polizei , die sie als interne Sache erledigt.

Was für eine ungewöhnliche Antwort. Nun die Polizeioffiziere haben ihren beiden Opfern nicht die Augen ausgestochen und ihnen keine Arme oder Beine abgeschnitten. Und außerdem: ihre Opfer waren nur Palästinenser und deshalb zählen die Misshandlungen und Demütigungen nicht . Die Berufung über die Entscheidung wurde zu den Akten gelegt und auch vom Staatsanwalt zurückgewiesen …

Was wir hier haben, ist anscheinend eine neue Methode. Die Armee prüft sich selbst und dann will sie uns wissen lassen, wie unschuldig sie ist. Die Polizei prüft die Polizeioffiziere, und es kommt heraus, dass jeder in Ordnung sei usw.

(Ich habe mir kürzlich 10 Gesetzesentwürfe näher angesehen, die von Mitgliedern der 18.Knesset vorgelegt wurden. Alle waren sehr patriotisch, sehr mit Zionismus und Judentum und Loyalität beschäftigt. Sie schließen eine Forderung für einen Loyalitätseid gegenüber dem Staat Israel als einem jüdischen, zionistischen und demokratischen Staat ein als auch seine Symbole und Werte, natürlich auch die Flagge und das Nationallied. All dies ist nötig, dass einem eine Identitätskarte gewährt wird. Angesichts „seiner Symbole und Werte“ die anzeigen, dass die Juden das auserwählte Volk sind) und angesichts der Entscheidung des Staatsanwalts in bezug auf diese Sache ( der beiden zusammengeschlagenen Palästinenser), was ja nicht ungewöhnlich ist, glaube ich, wir sollten das Grundgesetz ändern: die menschliche Würde und Freiheit eines Menschen sollte vom Staat nur dann aufrecht erhalten werden, wenn die Person jüdisch ist; genau wie wir Land haben, das nur für Juden ist und Straßen, auf denen nur Juden fahren dürfen.

Indem das Grundgesetz – wie vorgeschlagen – modifiziert wird, werden wir wissen, dass „Würde und Freiheit“ im jüdischen Staat nur für Juden reserviert sind.
Shulamit Aloni

Shulamit Aloni ist eine israelische Rechtsanwältin, Menschenrechtspolitikerin, Schriftstellerin und Politikerin.

http://zmag.de/artikel/verdienen-nur-juden-wuerde