Schweinegrippe ist nicht koscher, heisst Mexikogrippe in Israel

Der ultraorthodoxe israelische Vizegesundheitsminister Yakov Litzman sagte heute Montag, dass Israel die neue Viruskrankheit welche sich weltweit verbreitet in Israel nicht Schweinegrippe nennt, sondern Mexikogrippe, da Schweine nicht koscher sind.

Wir werden es Mexikogrippe nennen. Wir werden es nicht Schweinegrippe nennen“, erzählte Litzman anlässlich einer Pressekonferenz, bei der er die israelische Öffentlichkeit versicherte, die Behörden sind auf alle Fälle vorbereitet.

Nach jüdischen Lebensmittegesetzen werden Schweine als unsauber betrachtet und Schweinefleisch ist als Lebensmittel verboten. Nur in wenigen Geschäften in Israel gibt es nicht-koscheres Fleisch.

Bisher wurden zwei mutmassliche Fälle von Schweinegrippe in Israel entdeckt, aber das Gesundheitsministerium sagt, die Chance dass die beiden Männer die sich im Spital befinden tatsächlich am Virus erkrankt sind ist gering.

Beide Männer, einer 47 und eine anderer 26, wurden unter Quarantäne gestellt, nach dem sie das Spital mit grippeähnlichen Symptomen aufsuchten, nach der Rückkehr von einer Reise aus Mexiko. (Haaretz)

Das Töten von Palästinenser ist aber koscher

Während sich die ganzen Weltmedien nur noch mit Meldungen über das Pseudoproblem der Schweinegrippe überschlagen, werden die anderen wichtigen Nachrichten nicht gemeldet. So geht zum Beispiel der tägliche Landraub und das Morden der Palästinenser durch Israel an der Apartheidmauer unberichtet weiter.

Hier sehen wir eine Aufnahme von 17. April, wo Bassem Aburahma 30 die israelischen Soldaten bittet sich zurückzuhalten, während Palästinenser, Israelis und internationale Demonstranten gegen die Beschlagnahmung von palästinensischen Land und Bau des Trennungszaunes im Dorf von Bilin protestieren. Er ruft „raiga“ was auf hebräisch „wartet“ heisst.

Ein israelischer Soldat schiesst den wehrlosen Bassem aus nächster Nähe mit einer hochgeschwindigkeits Gasgranate in die Brust, worauf er tödlich getroffen zu Boden fällt und fünf Minuten später stirbt. Ein eiskalter völlig unprovozierter Mord, der jeden Tag in Gaza oder den besetzten Gebieten passiert und der Weltöffentlichkeit durch die Medien komplett verschwiegen wird. Was für einen Aufschrei gebe es aber wenn es umgekehrt wäre.

Und hier Aufnahmen seiner Beerdigung am nächsten Tag:

Von Freeman

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/04/schweinegrippe-ist-nicht-koscher-heisst.html

Die Dämonisierung der HAMAS

 Über die Hintergründe des Krieges gegen den Gazastreifen
Von Ivesa Lübben


„Ich bin sicher, wir werden irgendwann in der Lage sein, in all den anderen Teilen dieses Landes zu siedeln, sei es durch gegenseitiges Einverständnis mit unseren Nachbarn, sei es durch Gewalt. Errichtet jetzt einen jüdischen Staat, selbst wenn es nicht im ganzen Land ist. Der Rest wird im Laufe der Zeit noch kommen. Er muss kommen.” – David Ben Gurion 1937 in einem Brief an seinen Sohn Amos [1]
 
Ben-Gurion
Quelle: Kaos-ArchivDiskurse über politische Ereignisse haben oft die Tendenz, sich zu verselbstständigen. Irgendwann setzen sie sich in den Köpfen fest und werden als wahr angenommen. Auf der Basis dieser “Wahrheit” werden dann Wertungen vorgenommen und politische Entscheidungen getroffen, ohne dass diese “Wahrheit” mit empirischen Tatsachen abgeglichen wird. Diskurse werden dann selber zu gesellschaftlicher Realität und zu einem politischen Machtfaktor. Die Wahrnehmung lässt sich geradezu archetypisch an der Rezeption der Ereignisse im Gazastreifen nachvollziehen. Problematisch werden solche “diskursiven Wahrheiten” jedoch, wenn sie in Realitäten eingreifen, die eben nicht deckungsgleich mit denen des Diskurses sind, der über diese Realitäten zirkuliert – vor allem, wenn es wie im Gaza um das Leben tausender Menschen geht.
 
Teil der “Achse des Bösen”?
 
Die gängige Grundhypothese über den Krieg in Gaza besagt, die HAMAS[2] habe den Krieg durch die Aufkündigung des Waffenstillstandes mit Israel, der am 19. Juni 2008 in Kraft getreten war, provoziert. Die Begründung: Die HAMAS habe israelische Orte ständig mit Qassam-Raketen beschossen. Deswegen hätte Israel sich wehren müssen. Die Ausschaltung des militärischen Potentials der HAMAS sei eine Voraussetzung für den Frieden in der Region. Alle anderen Hypothesen, wie die, dass die HAMAS bewusst Zivilisten als menschliches Schild benutze, dass sie den Tod von Zivilisten bewusst einkalkuliere, erscheinen dann ganz logisch als Konsequenz ihrer Friedensunwilligkeit und fanatischen Militanz.
 
Die Dämonisierung der HAMAS, die Konstruktion einer vermeintlichen Dichotomie zwischen der (”bösen”) “radikal-islamistischen” HAMAS und der (”guten”) “moderaten” al-Fatah oder die vor allem in den USA verbreitete These einer strategischen “Achse des Bösen” aus Iran, Hizbu Allah und HAMAS sind weder hilfreich für eine politische Analyse, da sie die Kontexte des Handelns unberücksichtigt lassen, noch entsprechen sie den empirischen Tatsachen.
 
Gewählt wegen ihrer Sozialarbeit
 
Erstens: Die HAMAS ist eine konservative islamistische Organisation, die ihre Basis vor   allem ihrer Sozialarbeit zu verdanken hat und die bereit ist, sich in den politischen Prozess zu integrieren, wie sie bei den Wahlen im Januar 2006 gezeigt hat, aus denen sie als Sieger hervorgegangen ist. Sie hat nichts zu tun mit terroristischen Organisationen wie al-Qaida oder der ägyptischen Jama`at al-Islamiya, wie die verbreitete Kategorisierung “radikal-islamistisch” evoziert.[3] Im Gegenteil wurde die HAMAS immer wieder von der al-Qaida auf deren Websites angegriffen, weil sie angeblich durch ihre Kompromissbereitschaft, ihren Pragmatismus und vor allem die Beteiligung an der Wahl zum palästinensischen Legislativrat die Prinzipien des Islam hintergangen hätte. Die de-facto-HAMAS-Regierung im Gazastreifen soll den ägyptischen Behörden sogar Qaida-Mitglieder, die von Ägypten nach Gaza geflohen waren, ausgeliefert haben – einer der Gründe, warum die Ägypter in der Tunnelfrage immer wieder die Augen zudrückten.[4]
2004 durch Raketenangriff getötet –
Hamas-Gründer Scheich Ahmad Yasin
Quelle: NRhZ-ArchivZweitens: Aufgrund regionalpolitischer Konstellationen, vor allem im Verhältnis zu Israel, gibt es sicherlich gemeinsame Interessen zwischen Hizbu Allah und HAMAS. Von einer von Iran gesteuerten Achse zu sprechen, ist jedoch völlig überspannt. HAMAS steht moderaten sunnitischen Kräften ideologisch und politisch sehr viel näher als dem schiitischen Islamismus iranischer Prägung. In anderen Regionalkonflikten – zum Beispiel in der Irakfrage – haben HAMAS und Hizbu Allah große Differenzen und sind in völlig verschiedene regionale Allianzen eingebunden. HAMAS ist aus der Muslimbruderschaft hervorgegangen – wie übrigens die Fatah in den 50er Jahren auch. Die Muslimbruderschaft lehnt außer als Form des Widerstandes gegen Besatzung und Fremdherrschaft Gewalt als Mittel der Politik ab und ist in vielen arabischen Parlamenten (Ägypten, Jemen, Sudan, Kuwait, Bahrain, Irak, Algerien) und einigen arabischen Regierungen (Irak, Algerien, die somalische Übergangsregierung) vertreten, im Irak stellt sie mit Tariq al-Hashimi sogar den stellvertretenden Präsidenten.
 
Auch militante Kräfte wie in der Fatah
 
Drittens: Sowohl in der HAMAS wie auch in der Fatah gibt es militante Kräfte, die dem bewaffneten Kampf gegen die Besatzung Priorität einräumen, und politisch-pragmatische Flügel, die Verhandlungen vorziehen. Auch in der Fatah-Führung gibt es einen Flügel, der die Oslo-Verträge und die Road-Map ablehnt, weil sie die Palästinenser in eine Sackgasse geführt hätten, die nur der Stabilisierung der Besatzung der Westbank gedient habe. Dies ist z.B. die Position des Vorsitzenden des politischen Komitees der PLO und Mitglied des Zentralkomitees der Fatah, Faruq al-Qaddumi.[5] Die Tatsache, dass nie so viele jüdische Siedlungen in der Westbank gebaut wurden wie während des Oslo-Prozesses, macht die Argumentation Qaddumis glaubwürdig. Denn während über die Gründung eines palästinensischen Staates verhandelt wurde, wurden die infrastrukturellen Voraussetzungen dieses Staates systematisch zerstört. Niemand würde Qaddumi deswegen als Extremisten bezeichnen oder seinen Rücktritt fordern. Gleichzeitig wurde mit dem Argument, die HAMAS lehne die Osloer Verträge und die Road-Map ab, der HAMAS jahrelang die Aufnahme in die PLO verweigert, während die internationale Staatengemeinschaft ihr die Regierungsfähigkeit absprach.
 
Viertens: Der Konflikt zwischen der Fatah und der HAMAS ist vor allem ein politischer Konflikt um Macht. Jahrelang beanspruchten Teile der Fatah ein Monopol auf die Führung des palästinensischen Volkes (in der PLO und in der Autonomiebehörde). Kleineren Organisationen wurde nur die Rolle eines Juniorpartners zugestanden.
 
Fünftens: Der Konflikt zwischen der HAMAS und der Fatah ist vor allem Ausdruck der erwähnten Sackgasse des Friedensprozesses. Die Kritik der HAMAS an der Verhandlungsführung der Autonomiebehörde und der Kooperation der palästinensischen Sicherheitsorgane mit der Besatzungsmacht – die ja den Ausschlag für die Ausschaltung der von Muhammad Dahlan geführten Preventive Security im Gazastreifen gab – wird auch von anderen politischen Organisationen und Teilen der Fatah geteilt.[6]
 
Nichtanerkennung durch USA und EU
 
Dem 6-monatigen Waffenstillstand im Gazastreifen waren viele Dilemmata immanent, die letztlich sein Scheitern vorprogrammierten. Im Folgenden sollen diese Dilemmata benannt und die Entfaltung des Waffenstillstandes empirisch nachgezeichnet werden, um so zu einer differenzierteren Diskussion über die Verantwortung des Bruchs dieses Waffenstillstandes beizutragen. Eine solche Bestandsaufnahme ist dringend notwendig, damit zukünftiges Konfliktmanagement nicht dieselben Fehler wiederholt. Es gibt sicherlich viele andere Faktoren und Akteure, die zu der Krise beigetragen haben: die innerpalästinensischen Differenzen, die schon erwähnte Sackgasse des Friedensprozesses, die Nichtanerkennung der HAMAS-Regierung durch die USA und die Europäische Gemeinschaft, um nur einige zu nennen. Diese wurden an anderer Stelle diskutiert und müssen sicherlich weiter diskutiert werden. Insofern beansprucht das folgende Papier keinen Anspruch auf eine vollständige Krisenanalyse, sondern will nur exemplarisch an einem Punkt Anstoß zu einer Debatte geben.[7] (PK)
 
[1] Zitiert nach Avi Shlaim, The Iron Wall – Israel and the Arab World. London (Allen Lane The Pinguin Press) 2000. S.21
[2] HAMAS ist die Abkürzung für harakat al-muqawama al-islamiya (Islamische Widerstandsbewegung)
[3] Siehe zur Geschichte der HAMAS u.a. Helga Baumgarten: HAMAS – Der politische Islam in Palästina. München (Heinrich Hugendubel Verlag) 2006; Beverly Milton-Edwards: Islamic Politics in Palestine. New York (I.B.Tauris) 1999; Joseph Croituru: Hamas – Der islamische Kampf um Palästina. München (C.H.Beck) 2007; Azzam Tamimi: Hamas – Unwritten Chapters. Lond (C.Hurst & Co.) 2007.
[4] Jeremy M.Sharp: The Egypt-Gaza Border and its Effect on Israeli-Egyptian Relations. Congressional Research Service. February 1, 2008.
[5] Qaddumi erklärte in einem Interview mit der Fatah-nahen Zeitschrift al-Sabah noch im Dezember 2008, dass die Verträge von Oslo im Widerspruch zu den nationalen Rechten der Palästinenser ständen. Jaridat al-Sabah, 9.12.2008.
[6] Zu dem Versuch Dahlans, mit amerikanischer und ägyptischer Unterstützung gegen die gewählte HAMAS-Regierung zu putschen siehe die detaillierte Recherche von David Rose: The Gaza Bombshell. In: Vanity Fair, April 2008.
[7] Siehe z.B. Muriel Asseburg: Nach den palästinensischen Parlamentswahlen: Wie mit HAMAS umgehen? Berlin (Stiftung Wissenschaft und Politik), Februar 2006. (swp aktuell 8). Dieselbe: Hamastan vs. Fatahland- Fortschritt in Nahost? Berlin (Stiftung Wissenschaft und Politik) Juli 2007, (swp aktuell 35). International Crisis Group: Enter HAMAS: The challenges of Political Integration. Middle East Report No. 49. 18 January 2006. Nathan J. Brown: The Road out of Gaza. Carnegie Policy Outlook No. 30, February 2008. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Mehr aus dieser Untersuchung von Ivesa Lübben ist unter http://www.palaestina-heute.de/Themen/Gaza-Krieg/Lubben__Hintergrunde/lubben__hintergrunde.html zu lesen.

Hierzu auch der Filmclip in dieser NRhZ-Ausgabe zum Thema „Pressefreiheit“ in Israel
 
Ivesa Lübben ist Politologin und Journalistin. Sie arbeitet über islamistische und andere soziale Bewegungen sowie Reformprozesse in der arabischen Welt. Während der ersten Intifada war sie im Gazastreifen und hat über ihre Erlebnisse gemeinsam mit Käthe Jans in dem Buch Kinder der Steine, das 1988 bei rororo erschienen ist, berichtet. Neuere Veröffentlichungen: Junge Islamisten imCyberspace – Die Bloggerszene der Muslimbrüderjugend. In: INAMO, Nr. 55, Jahrgang 14, Herbst 2008; Die ägyptische Muslimbruderschaft – auf dem Weg zur politischen Partei? In: Holger Albrecht und Kevin Köhler. Politischer Islam im Vorderen Orient – Zwischen Sozialbewegung, Opposition und Widerstand. Baden-Baden, 2008; Das Erwachen der ägyptischen Arbeiterbewegung. In: INAMO, Nr. 49, Frühjahr 2007; “Der Islam ist die Lösung” ? – Moderate islamistische Parteien in der MENARegion und Fragen ihrer politischen Integration. (hrsg. von der Konrad-Adenauer-Stiftung), Sankt Augustin, 2006. Sie promoviert zurzeit über den Gründer der Muslimbrüder, Hassan al-Banna.

Online-Flyer Nr. 186  vom 25.02.2009

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13485

Aqsa foundation unveils Israeli plan to besiege Aqsa with dozens of synagogues

 [ 29/04/2009 – 08:47 AM ]  

OCCUPIED JERUSALEM, (PIC)– The Aqsa foundation for endowment and heritage revealed Tuesday an Israeli scheme to encircle the Aqsa Mosque with more than 50 synagogues and dozens of Israeli security and military centers as a prelude to splitting the Aqsa Mosque between Muslims and Jews and then building the alleged temple.

In a news conference held at the Ambassador hotel in occupied Jerusalem, the Aqsa foundation said that it monitored and documented dozens of synagogues and areas prepared to be settlement outposts to surround the Aqsa Mosque as soon as possible.

The foundation presented a documentary film entitled „Synagogues besieging the Aqsa Mosque“ showing live pictures and testimonies of a number of citizens and researchers who disclosed the truth of settlement schemes in the Old City and the area around the Mosque.

For his part, Sheikh Ra’ed Salah, the head of the Islamic Movement in the 1948 occupied lands, called on the Islamic and Arab Nation to mark the seventh of June, the day of Jerusalem’s fall in 1967, as an occasion to support the occupied city of Jerusalem and the Aqsa Mosque.

Sheikh Salah affirmed that the Israeli occupation authority seeks to abolish any Muslim, Arab or Palestinian sovereignty over the Aqsa Mosque and thus tries to paralyze the maintenance of the Aqsa Mosque and impose its presence by armed force.

The Islamic Movement head pointed out that all the synagogues were built on Islamically-endowed (Waqf) lands and real estate and at the expense of the Arab and Muslim heritage.

He also noted that the IOA erected a large candlestick in the Buraq plaza as a prelude to move it into the Aqsa Mosque, adding that there is an Israeli plan to establish an education center for Torah in the same plaza.

For his part, father Attalla Hanna, Archbishop of the Sebaste Roman Orthodox Church, said the building of synagogues aimed to capture the holy city and uproot it from its Arab, Muslim and Christian origins.

Father Hanna underlined that any act against the Aqsa Mosque and Muslim holy sites in Jerusalem is considered an assault on the Resurrection Church and the Christian holy shrines.
 
http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7Zl8olZ%2b1Qk6HMk%2fmF5D%2b5%2f%2f8q%2bzzE3mYjGRxrJIB0PKUOZRii2Ec%2fOPy0Ky0%2bo3nDeV2eY%2fBXKTQz%2fyIAedftzdhdW4bR%2bYIgJBSj8dYW8w%3d

Israel builds new Jewish neighborhood south of O. Jerusalem

[ 28/04/2009 – 05:21 PM ]  

OCCUPIED JERUSALEM, (PIC)– The Israeli Haaretz newspaper reported Sunday that the Israeli occupation authority is embarking nowadays on establishing a new Jewish neighborhood in the Palestinian area of Arab Al-Sawahreh, south of occupied Jerusalem, adding that Jewish religious nationalists will live in this area.

The newspaper said that the work on establishing this new neighborhood started about two months ago, pointing out that the neighborhood is surrounded by Palestinian homes from the north, south and west, while the eastern side is the main road leading to this ghetto and considered the only route to it

The building of this neighborhood was ratified by the IOA in 2000 when Ehud Olmert was still the mayor of occupied Jerusalem and encouraging the settlement activities inside the Palestinian neighborhoods.

In another related context, Faze’a Al-Sawafta, a senior Hamas official in the West Bank, urged Tuesday all Palestinian factions and forces to shoulder their responsibilities and to adopt one unified program to resist the Zionist schemes to judaize the holy city of Jerusalem, warning that what is happening in the West Bank and Jerusalem is a prelude to a big danger that would threaten everyone in the region.

In a press release received by the PIC, Sawafta said that the Zionist settlement activities intensified lately in the West Bank and Jerusalem which indicates clearly that the Israeli government is working on changing the demography of the Palestinian occupied lands.

The Hamas official noted that Israel annexed more than 12,000 dunums of Palestinian lands to the settlements of Kedar and Ma’ale Adumim, and now it works on the establishment of a new Jewish neighborhood in the area of Arab Al-Sawahreh and intends to establish railroad tunnels under the Aqsa Mosque.

He also warned that the establishment of synagogues around the Aqsa Mosque is intended for obliterating the Islamic identity of Jerusalem.
 

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7%2bo6AMMPPoD0zCOY83t3MFPnipE%2bQbU%2bmEH6wkTLJoRCV38igQouHQND0MPV%2bqdMAhFeH906Qgw04tutdOs%2fsjsHPnBZPvjhuRMPoNeMifEM%3d

IOA releases MP Abdelrazek, Fatah preventive security kidnaps his son

[ 28/04/2009 – 05:13 PM ]  

NABLUS, (PIC)– The IOA released Dr. Omar Abdelrazek, a Palestinian lawmaker and the former minister of finance in the 10th government, from the Negev prison Tuesday morning while the Fatah-affiliated preventive security apparatus kidnapped his son Mohamed soon after his release.

In a press statement to the PIC, his family said that Dr. Abdelrazek told them on the phone that he was still in Al-Khalil city and on his way home.

Instead of congratulating him on his freedom, the preventive security kidnapped his son just few hours after he was released from Israeli jails.

Israel kidnapped Dr. Abdelrazek in mid-2006 in the context of the campaign which was waged then against Palestinian lawmakers affiliated with Hamas, then he was released in August 2008 and later re-arrested again at the end of the same year.

In another related context, the PA security apparatuses kidnapped Monday the son of Sheikh Nasr Jarrar, a prominent Qassam leader who was assassinated by the IOF troops in 2002.

They also kidnapped a Palestinian professor called Yousuf Abu Al-Rub from Jalbun town, east of Jenin, and remarkably issued many summonses on Hamas members in Jenin in the last period.
 
http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7lxb2lK9G%2fBgsdYwgGsuS7uA0ZEESCpZmWRjMClkA5err7CKLm2Yn6mmpCVCKxsQu%2fE%2bJNy1QYkpRoTYkEoeuwWHyqXg5SjsaiLiObGBpbNk%3d

The truth about Gaza

Every day from 27 December to 19 January this
year Israel bombarded the Gaza Strip, home
to 1.5 million Palestinians, from the land, sea
and air. Nearly 1400 people were killed, 314 of
them children, and thousands were wounded. Israel
is seeking to justify its actions by broadcasting
massive misinformation about the history of Gaza,
its inhabitants and its leaders. Most of the media in
the UK are either too ignorant or too intimidated to
question these modern myths. So here is the truth,
based on reports by the UN and other NGOs on the
ground, including Israeli human rights groups.
Myth: Israel is a law-abiding nation seeking to
live in peace with its neighbours.

The truth: In 1948, shortly after the embryonic UN
gave 56% of Palestine to the largely immigrant, minority
Jewish population, the Zionist forces drove out most of
the indigenous Palestinians and took 78% of the land. They
razed to the ground over 400 Palestinian villages, so that the
refugees could not return. In 1967 they occupied the rest of
Palestine, including Gaza, and began to settle their citizens
in these areas, in contravention of the Fourth Geneva
Convention. In 2002 they began the construction of the 400-
mile long barrier, largely on Palestinian land, using it to take
land and water resources from what is left of the West Bank.
The centres of population in the West Bank have been
isolated into ghetto-like enclaves, surrounded by the Israeli
army and illegal settlements. Many methods are being used
to drive Palestinians out of their homes in East Jerusalem,
which Israel has annexed, in contravention of international
law.
Israel is in violation of over 60 UN Resolutions, which
call for the return of refugees, withdrawal of the settlers,
dismantling of the wall and a lifting of the siege on Gaza.
Myth: Israel is threatened by its Arab
neighbours

The truth: Egypt and Jordan have diplomatic relations and
trade agreements with Israel. Lebanon and Syria do not,
as Israel still occupies part of their territory. Nevertheless,
on several occasions the Arab League has offered Israel full
normalisation in return for a viable Palestinian state on the
West Bank and Gaza. Israel has refused.
Myth: Israel withdrew its settlers and the
army from Gaza in 2005, but the Palestinians
rejected this peace offering and simply
resorted to more violence.

The truth: Israel did withdraw 8000 settlers from Gaza,
after 38 years of occupation — but immediately sent 30,000
more to the illegal settlements in the West Bank (which now
has over 450,000 settlers).
At the same time, it placed extremely tight restrictions
on all entry points to the Gaza Strip, making it almost
impossible for the local economy to function. From 2005–7
the Israeli army killed 1,290 Palestinians in Gaza, including
222 children. From 2005–2008, 11 Israelis were killed by
rocket fire.
Myth: Israel has for many years suffered
terribly from thousands of missiles fired from
N. Gaza.

The truth: The first homemade Qassam missile was fired
across the Israeli border in October 2001; the first fatality
occurred in March 2007.
Up to November 2008 13 Israelis were killed by
Qassam rockets. By contrast, between September 2000
and the end of November 2008 nearly 5000 Palestinians
were killed, more than half of them in Gaza. The rockets
have in the last year reached more distant targets, but
in military terms they are ineffectual, compared to the
fire-power of the US F-16s, Apache helicopter gunships,
Merkava tanks and naval gunships with which Israel is
equipped.
Hamas say the missiles are in retaliation not only for
the many deaths Israel has caused both in Gaza and the
West Bank, but also for the continued occupation and
expropriation of land (see above). They say they hope to
end the occupation in this way, much as Israel was forced to
end the occupation of South Lebanon by Hizbollah.
Myth: Hamas broke the recent ceasefire,
prompting Israel’s bombardment and invasion
of Gaza.

The truth: In November 2008, during the six-month
ceasefire, the Israeli army killed 14 Palestinians and
tightened the siege on Gaza even more. In retaliation,
Qassam rockets were fired on the Negev, killing no-one.
Israeli spokesmen have freely admitted that the assaults
on Gaza were planned eight months ago — before the
ceasefire. They clearly went into the ceasefire agreement
without the intention of respecting it.

 

Myth: Hamas is an illegal terrorist organisation
bent on Israel’s destruction. There is no
possibility of Israel negotiating with them.

The truth: Hamas is a nationalist, Islamist organisation
consisting of a political party, with a military wing, which
for years was largely responsible for running hospitals
and schools in Gaza, in a situation of military occupation.
Even secular Palestinians saw them as efficient and noncorrupt.
When they came to power they offered Israel a tenyear
truce, during which time negotiations could take place.
Israel rejected this, and continued to quote earlier Hamas
manifestos which called for the return of Palestinian land
and property.
Myth: Hamas took over Gaza in a coup in June
2007, ousting the rightful government headed
by Mahmoud Abbas.

The truth: Hamas won the 2006 general elections, which
international observers considered free and fair, and formed
a unity government in which MPs from Fatah and other
parties were offered ministerial posts. However, in June
2006 Israeli troops abducted dozens of Hamas ministers
and parliamentarians and put them in jail, while the US
and other western governments joined Israel in refusing to
recognise or speak to Hamas.
Israel and the US encouraged Fatah to stage a coup in
Gaza, but Hamas pre-empted this in June 2007.
Mahmoud Abbas is the elected President of the
Palestinian people, but his party, Fatah, does not have a
mandate.
Myth: Israel always tries to minimise civilian
casualties — it is targeting only Hamas.

The truth: Israel has the most technically advanced
weaponry in the world, with the exception of the US. Its
computerised drone planes (which it sells to the UK) send
back extremely detailed information about every square
foot of the Gaza Strip. And yet hundreds of civilians have
been killed and wounded, with the one power plant,
ambulances, schools and hospitals being hit.
Myth: Any nation faced with missile or bomb
attacks would respond with massive fire
power.

The truth: For years Britain experienced terrorist attacks
by the IRA, with many more fatalities than Israel has
suffered. It never resorted to bombing civilian targets and
infrastructure, but succeeded through patient negotiation.
Myth: Hamas uses the citizens of Gaza as
‘human shields’.

The truth: Gaza is one of the most densely populated areas
on earth, with 1.5 million inhabitants living in an area about
25 miles long and five miles wide. There are no caves or
forests to hide in or operate from — only urban areas.
Myth: Israel has the welfare of the people of
Gaza at heart.

The truth: Since June 2007 Israel has sealed off the Gaza
Strip from the outside world, so that it is almost impossible
to get in or out, or to import or export goods. Patients
used to be able to leave Gaza to seek medical treatment
elsewhere, but in the last year Israel has denied permits to
most patients and dozens have died.
Myth: The people of Gaza are not really
suffering — this is exaggerated for propaganda
purposes.

The truth: John Ging, director of the UN agency for
refugees in Gaza, Professor Richard Falk, UN Special
Rapporteur for the Occupied Territories and representatives
of Oxfam and other international aid organisations
reacted angrily to Israel’s claims. For years they have
been monitoring the situation and calling attention to the
desperate and deteriorating plight of the people of Gaza.
Myth: People who criticise Israel are anti-
Semitic.

The truth: To be anti-Semitic is to be racist towards Jews.
But many Jews, and even Israelis, are highly critical of Israel’s
policies. The policies of ethnic cleansing and seizure of land
are rooted in Zionism, or the belief that Jews have exclusive
rights to Palestine. To be anti-Zionist is to oppose this
ideology and these policies. But Israel uses the anti-Semitism
argument to intimidate people into silence.
Need to know more?
See http://www.palestinecampaign.org for information,
publications, maps, current news and events.
• For detailed reports from international and Israeli
organisations see: http://www.ochaopt.org, http://www.btselem.org,
http://www.amnesty.org.uk, http://www.christianaid.org.uk,
http://www.savethechildren.org.uk, http://www.adalah.org,
http://www.icahd.org
• For current news see: http://www.electronicintifada.net,
www.maannews.net

Source: http://www.palestinecampaign.org/Index5b.asp?m_id=1&l1_id=5&l2_id=27

Israeli poll indicates 21% of exporters have felt effects of boycott

Monday March 30, 2009 09:25 by Saed Bannoura – IMEMC News

A report published Sunday in the Hebrew-language business paper ‚The Marker‘, 21% of Israeli exporters say that they have been directly impacted by a boycott of Israeli products since the beginning of 2009.

Article from ‚The Marker‘ business paper

The poll was conducted by the Israeli Union of Industrialists, and the percentage was extracted from a sampling of 90 companies from a variety of industries, including high tech, construction, textiles and food products.

The global call to boycott Israeli products, which began in 2005, gained traction in January 2009 after Israeli forces invaded the Gaza Strip with massive force, killing 1400 people, over 400 of whom were children. Across the world, Palestinians in diaspora and human rights advocates joined together in protests, marches and actions, focusing attention on a boycott of Israel. Some groups have called for a boycott of products exported from Israeli settlements and businesses that make profits from the Israeli military occupation, but other boycott groups have called for all Israeli products to be boycotted.

The activists involved in the Boycott movement say that they were inspired by the model created in opposition to South African apartheid in the 1980s, and argue that there are many similarities between the South African system of apartheid, which discriminated against the indigenous African population of the country, and the Israeli occupation, in which different laws apply to the indigenous Palestinian population than to the Israeli population, which has, for the most part, moved into the country over the last 60 years.

The groups point to other parallels between the Israeli occupation and South African apartheid, including pass laws, forced removal of populations, checkpoints and discriminatory laws and practices. According to the Stop the Wall campaign, “Apartheid began and is rooted in the very establishment of the colonial Israeli regime, set up as a state for Jews only, both in law (de jure) and in the implementation of its goals on various levels (de facto). This includes those mechanisms that are used to justify its practices to avoid its legalization. Apartheid is characterized by forcible transfer of populations, land control, labor exploitation, humiliation, and mass murder.”

Some of the companies that are being boycotted in the campaign include Motorola, which produces fuses for the M80 series of rockets, Caterpillar, which produces the D9 bulldozer which is used in the demolition of Palestinian homes, Connex and Alstom, which won the bid to construct a high-speed rail through Palestinian neighborhoods in East Jerusalem – destroying the homes of all Palestinians along the route with no compensation or legal recourse, Agrexco, which exports fruit and vegetables under the trade name Carmel which come from Israeli settlements in the West Bank.

Some of the actions that have already taken place since January include the dumping of Israeli products from supermarket shelves in Paris, blockading of ports in South Africa, mass protests in Jordan and Turkey against Israeli imports, and many more.

The Israeli website:

http://www.whoprofits.org

has been maintaining and updating a database of companies that either profit from the Israeli occupation or export products that come from Israeli settlements. The global BDS Movement has called for a boycott of these companies.

A full analysis and translation of the recent poll of Israeli exporters will be produced by the Alternative Information Center in the coming days.

http://www.imemc.org/article/59662