Gaza’s War Crimes-Video

Abbas’s militias kidnap two Hamas supporters

Abbas’s militias kidnap two Hamas supporters [ 27/08/2009 – 11:59 AM ]

NABLUS, (PIC)– Security forces loyal to Mahmoud Abbas, the former PA chief and Fatah leader, have kidnapped two West Bank citizens for supporting the Hamas Movement. The official Hamas website in the West Bank Umama said on Thursday that those militias kidnapped Awadallah Eshtiye, a member of Salem village municipal council, on his release from Israeli occupation jails and before reaching his family home after three years in captivity. It added that Abbas’s militias also kidnapped Ibrahim Shawahne from Kufr Thuluth village, Qalqilia district. In Al-Khalil, Ayman Al-Hur was carried from the preventive security dungeons to hospital as a result of severe torture rounds.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7xMubsPDfVB7MSwTpmkghDZzwLKXp9j4aaUdeb8npgQJZYGCxeJUC%2fdXCnBZZPZTYEGeRilaKkJ%2fTRhhSDsUDHJM7PiNaJmVIl0CvbST3Ch4%3d

Hamas: The Israeli bombing in Rafah a crime against humanity

GAZA, (PIC)– The Hamas Movement condemned Tuesday the Israeli bombing in Rafah which caused civilian casualties as “a crime against humanity”, stressing that Israel does not only tighten the blockade on the Gaza Strip, but also it persists in the killing of civilians under its siege in full view of the whole world.

Hamas spokesman Fawzi Barhoum said that Israel’s impudence to commit such crime without regard for the sanctity of the holy month of Ramadan came as a result of the Arab and international silence towards Israel’s practices especially after its genocidal war in Gaza.

Spokesman Barhoum warned that the Arab silence, the Palestinian Authority’s willingness to persist in its peace negotiations and the international connivance made Israel a „legitimate criminal killing, bombing and blockading without any deterrent“.

Three Palestinian brothers were killed and seven wounded at dawn Tuesday when Israeli warplanes bombed border areas in Rafah.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7glT%2fZnfyTcMAKMvPdyz5ef1n%2bHx%2bOpY6XlfR%2b8hcRXnHFCvAzUvfW7uuk2kkAFNgxeCgxC6xn%2fjVbhzb8t1pFA2%2bV4agTtNkslP%2b49w12G0%3d

Gaza: Der Monat der Almosen

Für tausende von armen Palästinensern ist der heilige Monat Ramadan eine große Herausforderung. Nach einem langen Tag des Fastens brauchen sie eine nahrhafte Mahlzeit. Islamic Relief stellt in dieser schwierigen Situation Nahrungsmittel zur Verfügung. Der 58-jährige Niman Abdulmajid Al-Jobour ist einer von ihnen. Er lebt mit seinen Kindern in Chan Yunis, im Süden des Gazastreifens – 17 Menschen in 5 Räumen. Da er seit 7 Jahren arbeitslos ist und seine große Familie kaum versorgen kann, ist er sehr dankbar über jede Art von Hilfe. Islamic Relief Mitarbeiter im Gespräch mit Niman. Niman erinnert sich: „Vor Ramadan ging ich oft ohne einen Krümel oder irgendeine Kleinigkeit zu essen zu Bett. Ramadan ist der Monat der Almosen. Unsere Situation verbessert sich, da die Menschen mich und meine Familie unterstützen.“ Freunde und Verwandte zu besuchen, wie es in dieser Zeit üblich ist, ist eine Seltenheit: „Ich bleibe meistens zuhause, nur meine zwei Schwestern gehe ich besuchen. Wir haben keine Süßigkeiten, die wir anbieten können wie andere Leute.“ Seit die ohnehin schlimme wirtschaftliche Lage und die Sicherheitssituation sich noch mehr verschlechtert haben, besitzen Niman und seine Söhne kaum Einnahmen. Früher arbeiteten sie tageweise als Bauarbeiter. Aufgrund der Belagerung des Gazastreifens arbeitet derzeit keiner von ihnen. Niman sagt: „Ich bin eigentlich der Hauptverdiener. Alle paar Monate arbeite ich ein- oder zweimal, natürlich reicht das nicht aus, um die Familie zu versorgen. Wir haben nicht genug zum Überleben.“ Ein Paar Hausschuhe auf drei Männer Niman erklärt die ausweglose Situation so: „Früher hatte jeder von uns ein Paar Hausschuhe. Heute teilen sich drei Männer ein Paar Hausschuhe. Es hört sich lächerlich an, aber das ist die Realität. Früher aßen wir einmal die Woche Fleisch. Heute danke ich Allah, wenn wir einmal im Monat Fleisch haben.“ „Wir essen die Gerichte, die am kostengünstigsten sind aber gleichzeitig auch sättigend. Wir kaufen Tomaten, Kartoffeln und wir haben auch einige Gemüsepflanzen in unserem kleinen Garten angesetzt, die wir zubereiten.“ Strom, Medikamente oder Arztbesuche, die Reparatur des Kühlschranks – das alles kann sich die Familie nicht leisten. Nimans größter Wunsch ist es, ein stabiles Leben zu haben. Er wünscht sich von Herzen, dass sein jüngster Sohn Hadi (5) später die Schule besucht. Seine Nachricht an die Spender: „Ich danke allen, die mir dieses Lebensmittelpaket geschickt haben, wer immer es ist: Islamic Relief, Muslime, Christen, Juden oder jemand einer anderen Herkunft. Vergesst uns nicht und unterstützt uns weiterhin!“

http://www.islamicrelief.de/islamic-relief/

Israel verschärft den Zugang für Ausländer mit Westbankverbindungen

Von tlaxcala am Sonntag, 23. August 2009, 13:43 Uhr

Von Amira Hass
Übersetzt von Ellen Rohlfs – Tlaxcala

Israel hat seit kurzem für Ausländer mit Familien-, Arbeits-, Geschäfts- oder akademischen Verbindungen in die Westbank noch mehr Hindernisse für die Einreise aufgebaut. Es beschränkt jetzt ihre Bewegungen allein auf die Gebiete der Palästinensischen Behörde – also ( nach dem Oslo-Abkommen Zone A) Es betrifft vor allem Menschen aus Ländern, die diplomatische Beziehungen mit Israel haben, hauptsächlich westliche Länder.

Indem Israel diese Beschränkungen auferlegt, bricht es die Oslo-Abkommen.

Während der letzten drei Monate haben Grenzkontrollbeamte an der Allenbybrücke die Pässe der Besucher mit einem Visum und den zusätzlichen Wörtern abgestempelt: „Nur Palästinensische Behörde“ (PA) Beamte des Koordinators der Regierungsaktivitäten in den (besetzten) Gebieten (COGAT), die auch an der Allenbybrücke anwesend sind, haben in einigen Fällen den Besuchern gesagt, dass sie bei der Zivilverwaltung einen Antrag stellen müssen, wenn sie die Westbank verlassen und nach Israel einreisen wollen.

Nach der Sprecherin des Innenministeriums Sabine Haddad besteht dieselbe Prozedur auch am internationalen Ben-Gurion-Flughafen, obwohl Ha‘aretz solche Fälle noch nicht bekannt wurden. Doch Angestellte des Innenministeriums am Flughafen sind dafür bekannt geworden, von Ausländern eine Unterschrift unter eine Zusicherung zu geben, dass sie nicht ohne Genehmigung von COGAT in die PA einreisen. Beamte hatten auch Touristen vor einem Besuch in der Westbank gewarnt, und dass sie das nächste Mal über die Allenbybrücke einreisen müssten. Haddad bestätigte, dass jeder, der in die PA-Gebiete einreisen will, über die Allenbybrücke einreisen müsste.

Aber die Praxis der Beschränkung für Besucher der PA ist noch nicht bei allen Besuchern, die über die Allenbybrücke einreisten, angewandt worden. Hadad lehnte es ab, Fragen von Ha‘aretz zu beantworten, warum diese Regel selektiv angewandt wurde, und wer über die Anwendung entscheidet.

Die Leute, denen Reisebeschränkungen auferlegt wurden und mit denen Ha‘aretz gesprochen hat, waren Geschäftsleute und ausländische Investoren, Leute mit Verwandten in der Westbank, Universitätsdozenten und internationale Entwicklungshelfer und Mitarbeiter von Hilforganisationen. Alle sind Bürger westlicher Länder.

Das PA-Gebiet umfasst nur 40% der Westbank (Zone A und B), über die die PA zivile Kontrolle ausübt. Diese Gebiete sind Enklaven/ Inseln innerhalb der Zone C, die unter voller israelischer Kontrolle stehen. Deshalb dürften diese Touristen theoretisch nicht eine Enklave verlassen, um in eine andere zu kommen oder das Jordantal oder die andere Seite der Mauer betreten.

Als B. Haddad gefragt wurde, ob die Beschränkungen zur „ nur PA“ also Zone A und B gilt, sagte sie: „Weil dieses Problem einen Armee-Passierschein beinhaltet, muss die Armee angefragt werden. Der IDF-Sprecher sagte, die Frage muss dem Verteidigungsministerium vorgelegt werden [Bei diesen Fragen gibt es offensichtlich ein Gerangel zwischen den Ministerien und COGAT , AdÜ] ….

Eine andere Frage bleibt unbeantwortet, ob Rechtsexperten im Innen- und Verteidigungsministerium die Tatsache bewusst ist, dass die von Israel festgelegten Reisebeschränkungen eine Verletzung des Interim-Abkommens von 1995, also dem Oslo II-Abkommen ist. Dieses stellt fest, dass Bürger aus Ländern mit diplomatischen Verbindungen zu Israel mit ihrem israelischen Visum und einem gültigen Reisepass in die Westbank und den Gazastreifen einreisen dürfen.

Nach der Sprecherin des Innenministerium gründet sich die neue Prozedur auf eine Entscheidung von 2006 durch den Innen- und Verteidigungsminister (Roni Bar-On bzw. Amir Peretz), dass jeder Ausländer, der in die „PA-Gebiete“ reisen will, eine Genehmigung von der Armee haben muss – und die Einreiseerlaubnis ist nur für das PA-Gebiet. Aber Haddad verweigerte auf Anfrage von Ha‘aretz eine Kopie des Textes mit der Entscheidung zu geben . Und der Sprecher des Verteidigungsministeriums Shlomo Dror antwortete auf solch eine Anfrage überhaupt nicht.

Anfang 2006 annullierte Israel eine Regel, die Jahrzehnte lang Gültigkeit hatte, nach der es Besuchern palästinensischer Herkunft – oder auch nicht – erlaubt war, mit einem Touristenvisum die palästinensischen Gebiete zu besuchen, dort zu leben und zu arbeiten und aber alle drei Monate das Visum erneuern mussten. Danach begann Israel, Tausende von Leuten, einschließlich Geschäftsleuten, Investoren, Studenten, Uni-Dozenten, Ehepartner von Palästinensern an der Einreise zu hindern.

Mehrere dieser Leute eröffneten eine internationale Kampagne gegen diese Einschränkungen. Ausländische Botschaften protestierten und sogar die damalige US-Außenministerin Condoleeza Rice äußerte Kritik.

Auf Grund dieses Druckes nahmen das Innen- und Verteidigungsministerium diese Einschränkungen im Dezember 2006 wieder zurück und COGAT wurde gesagt, es solle die Prozeduren revidieren. Doch der Text der Prozeduren, der am 28.Dezember 2006 an die PA geschickt wurde und ein Brief des Außenministerium an die ausländischen Botschaften und Konsulate am 5.März 2007 enthüllte, dass Israel eine neue Restriktion geschaffen hat: Die Einreise in die Westbank wird in Zukunft von der Einwilligung des Militärkommandanten abhängen … der ausländische Besucher wird angewiesen werden, die Einwilligung in seinem/ihren Pass zu bewahren.

Im Gegensatz zu Haddads Antwort jedoch steht in dem Text, dass das in Frage kommende Gebiet nicht das „PA-Gebiet“ ist, sondern „die Westbank“. Und keines dieser Dokumente erklärt, dass die Einreise nach Israel verboten sei oder zusätzliche bürokratische Schritte erforderlich seien.

Die neue Prozedur sperrt tatsächlich viele Touristen und Besucher ein und diskriminiert sie, verglichen mit denen, die keine Verbindungen zur palästinensischen Gemeinschaft haben und deren Hauptziel nicht die Westbank ist (Israel hat die Anzahl der Ausländer, denen es erlaubt ist, in den Gazastreifen einzureisen seit dem Auszug der Siedler im August 2005 auf ein Minimum reduziert). Die Absperrung ist seit Januar 1991zu einem Dauerzustand in den besetzten Gebieten geworden, als Israel den Palästinensern verbot, sein Gebiet ohne einen Passierschein von der zivilen Verwaltung zu betreten.


Quelle: Ha’aretzIsrael toughens entry for foreigners with West Bank ties
Originalartikel veröffentlicht am 13.8.2009
Über die Autorin
Ellen Rohlfs ist eine Mitarbeiterin von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl die Autorin, die Übersetzerin als auch die Quelle genannt werden.
URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8419&lg=de

http://www.saarbreaker.com/2009/08/israel-verschrft-den-zugang-fr-auslnder-mit-westbankverbindungen/

Haneyya asks Egypt to facilitate entry of goods into Gaza

[ 22/08/2009 – 09:53 AM ] GAZA,

Ismail Haneyya, the Palestinian premier, has hoped that Egypt would facilitate entry of foodstuff and medication to the besieged Gaza Strip to meet Palestinian needs especially with the advent of the holy month of Ramadan. Haneyya in a statement on Friday, while visiting the family of a liberated prisoner from Israeli occupation authority (IOA) jails, said that the Palestinian people have the full right to celebrate Ramadan. The Egyptian security had announced that it found the biggest cache of goods prepared for smuggling into Gaza on the occasion of Ramadan at an area near the borders with the Strip, and estimated value of the goods at millions of dollars. Haneyya, shifting to another issue, said that the IOA had succeeded in confiscating and damaging lands and in demolishing homes but it could not weaken the determination of the Palestinians. For his part, liberated prisoner Nasr Ayyad called for an end to the state of internal Palestinian division. Qatar donates $10m to Palestinian workers Haneyya on Friday night reached the Amir of Qatar, Sheikh Hamad Al-Thani, over the phone to congratulate him on the occasion of Ramadan, a statement for Haneyya’s office said. It added that Haneyya briefed the Amir on the difficult humanitarian conditions in the Strip as a result of the Zionist siege and repeated aggression. The premier also spoke about latest political developments in the Palestinian arena. Sheikh Hamad told Haneyya that he would donate 10 million dollars for Palestinian workers and fishermen on the occasion of Ramadan, which was met with gratitude on the part of Haneyya.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7vnSWwhYXx1egdCriRAqr0PN9WeqRUWA6BHF50CV09uxsFWsPiWguDmfLiYT5Er3ymyyyYGiQ%2b%2b7MB0xwaCrJ6D6fGS8ZSht3fd1EVoAUqK8%3d

Überraschung am Fatah-Kongress in Bethlehem

Früherer Ministerpräsident Kurei verpasst Wiederwahl

Ahmed Kurei vor einem Bildnis von Yasir Arafat am Fatah-Kongress in Bethlehem.

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// Ahmed Kurei vor einem Bildnis von Yasir Arafat am Fatah-Kongress in Bethlehem. (Bild: Reuters)

Der Fatah-Kongress in Bethlehem neigt sich dem Ende zu. Dabei dürfte sich eine Verjüngung der Führungsriege abzeichnen, obschon noch keine Namen bekannt sind. Für Überraschung sorgen die Namen Marwan Barghouti und Ahmed Kurei.

hoh. Der Weg war steinig und mehrere Anläufe waren nötig, um die Führungsriege der Fatah neu zu besetzen. Mit deutlicher Mehrheit wurde bereits am Samstag Mahmud Abbas in seinem Amt als Präsident und Vorsitzender der Bewegung bestätigt. Am Dienstag haben nun die Vertreter der Basis in Bethlehem an ihrem Kongress das Zentralkomitee neu bestellt.

Deutliche Verjüngung der Führung

Von den insgesamt 18 Sitzen sollen laut israelischen Medienberichten offenbar deren 15 mit neuen Personen besetzt worden sein. Dabei dürfte eine auffallende Verjüngung in den Führungsstrukturen auszumachen sein, obschon noch keine Namen genannt wurden.

Fatah-Kongress in Bethlehem

Am sechsten Fatah-Kongress in Bethlehem sind 2325 Delegierte zugegen. Es ist die erste Tagung seit 20 Jahren auf palästinensischem Bode. Dabei wird das Zentralkomitee sowie der Revolutionsrat neu bestellt. Für einen der 18 Sitze im Zentralkomitee haben sich insgesamt 96 Kandidaten beworben. Für die 120 Sitze im Revolutionsrat konkurrieren total 617 Personen. Der Kongress findet in unregelmässigen Zeitabständen statt. hoh.

Bisher ist lediglich durchgesickert, dass der in Israel zu lebenslanger Haft verurteilte Marwan Barghuti ins Zentralkomitee gewählt worden sei. Der Fatah-Politiker galt einst als der wahrscheinliche Nachfolger für Yasir Arafat. Arafat war am 11. November 2004 unter mysteriösen Umständen verstorben. Die genaue Todesursache des Palästinenserführers ist bis heute noch nicht bekannt.

Der englischsprachige Dienst von Al Jazira meldet auf ihrer Internetseite, dass auch der frühere Sicherheitschef der Fatah im Gazastreifen, Mohammed Dahlan, sowie sein Vertreter in Cisjordanien, Jibril Rajjub, den Einzug ins Zentralkomitee geschafft haben. Auch ins Gremium geschafft hat es der Unterhändler Saeb Erekat.

Kurei verpasst Wiederwahl

Wie der israelische Rundfunk weiter berichtet, soll der frühere Ministerpräsident Ahmed Kurei wieder erwarten die Wahl in den Fatah-Vorstand verpasst haben. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet ihrerseits, dass weniger als die Hälfte der alten Garde ihre Sitze verteidigen konnten. Die Resultate lassen den Schluss zu, dass die Fatah-Bewegung eine grundlegende Erneuerung ihrer eigenen Struktur wünscht. In der Bevölkerung stösst die Bewegung zunehmend auf Skepsis, gelten viele der früheren Exponenten in der Organisation als korrupt und zerstritten.

Ausführlichere Ergebnisse sind für Dienstagnachmittag vorgesehen. Dann sollen auch Resultate für den Revolutionären Rat vorliegen.

Insgesamt 2000 Delegierte fanden sich in Bethlehem zum Fatah-Kongress ein. Es war der erste Anlass nach über 20 Jahren auf palästinensischem Boden.

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/ueberraschung_am_fatah-kongress_in_bethlehem_1.3317691.html

Fatah-Kongress in Bethlehem geht in die Verlängerung

Hunderte Delegierte beschweren sich lautstark über fehlenden Rechenschaftsbericht – Präsident Mahmud Abbas muss die Wogen glätten

Bethlehem – Auf dem Pausenhof der Terra-Sancta-Schule in Bethlehem sitzen drei ältere Herren, lachen, rauchen und scheinen sich prächtig zu amüsieren. Drinnen tagt der sechste Generalkongress der palästinensischen Fatah-Partei, doch die drei haben offensichtlich nicht das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen: „Wir erholen uns von den Strapazen der Arbeitsgruppen gestern“, sagt einer und lacht. Abdul Hassan ist aus Tunesien angereist, vor 20 Jahren Schauplatz des letzten Kongresses. „Ich hätte nie gedacht, dass die Israelis mich einreisen lassen“, wundert er sich. „Ich hätte nie gedacht, jemals die Heimat wiederzusehen. Ich stand doch auf deren Roter Liste.“ Aber Israel hat sich erstaunlich kooperativ gezeigt: Ein paar Dutzend Delegierten aus den Feindesländern Syrien und Libanon wurde die Anreise erlaubt, selbst die Verwicklung in Terroranschläge war kein Hindernisgrund.

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for (var i = 0; i Für viele der alten Fatah-Aktivisten ist der Kongress mehr ein großes Klassentreffen, wo man alte Freunde und Kampfgenossen wiedersehen kann. Die Angehörigen der jüngeren Generation – die allerdings auch schon alle um die 50 sind – aber hegten andere Hoffnungen. Sie haben in beiden Intifadas gekämpft, oft Jahre in israelischen Gefängnissen verbracht und kämpfen nun um eine Führungsrolle in der Partei, sie wollen Bewegung in die verkrusteten Verwaltungsstrukturen bringen. Man kann sich vorstellen, welch ein Schock es für die alte Garde gewesen sein muss, als am Mittwoch mehrere Hundert Delegierte das Fehlen eines Rechenschaftsberichts für die Fatah-Aktivitäten der vergangenen 20 Jahr monierten. Das hätte sich zu Jassir Arafats Zeiten niemand getraut.

Fast hätte der Kongress wegen des Streits frühzeitig abgebrochen werden müssen, nur die Intervention von Präsident Mahmud Abbas verhinderte das Schlimmste. Kurzerhand erklärte der Präsident seine mehr als zwei Stunden lange Eröffnungsrede zum Ersatz für den fehlenden Rechenschaftsbericht. Nicht alle Delegierten waren damit glücklich. Das sei wieder typisch und zeige, dass die Fatah sich nicht wirklich verändern wolle, sagte Dschibril Mukabi, ein Nachwuchspolitiker aus dem Westjordanland. Schon jetzt sei abzusehen, dass auch die Wahlen zum Zentralkomitee und zum Revolutionsrat keine Veränderung bringen würden. Die alte Garde habe Hunderte von wahlberechtigten Pseudodelegierten ernannt, um ihren Sieg sicherzustellen, sagte ein anderer Delegierter.

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Entgegen dem ursprünglichen Zeitplan fanden die Wahlen für die Parteigremien nicht am Donnerstagabend statt, und der Kongress wurde auf unbestimmte Zeit verlängert. Die Delegierten konnten sich nämlich auch noch nicht einigen, ob und wie die rund 400 Fatah-Delegierten aus dem Gazastreifen an den Wahlen teilnehmen dürfen. Die den Gazastreifen kontrollierende Hamas hatte den Fatah-Politikern die Ausreise verweigert. Einige Delegierte verlangten in Bethlehem deshalb, den in Gaza Verbliebenen nicht nur das Stimmrecht per Telefon oder Fernwahl einzuräumen, sondern auch ein Drittel der zur Wahl stehenden Sitze in den Gremien für in Gaza lebende Delegierte zu reservieren. Nur so könne eine Vertiefung der Spaltung zwischen den beiden Gebieten verhindert werden.

Ob mit oder ohne die Stimmen der Gaza-Delegierten: Mit einer Revolution rechnet kaum jemand. „Wir sind es gewohnt, Sklaven zu sein“, sagt Hussam Khader und spielt wohl auf die autokratische Herrschaft eines Arafat an. Und deshalb werde bei der Fatah die Führung traditionell auch dann wiedergewählt, wenn sie versagt habe.

http://www.welt.de/die-welt/politik/article4272891/Fatah-Kongress-in-Bethlehem-geht-in-die-Verlaengerung.html

Aqsa foundation: Jewish extremists build a miniature temple opposite al-Aqsa

OCCUPIED JERUSALEM, (PIC)–

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A group of extremist Jewish settlers have built a miniature representing the alleged temple on the roof top of a new synagogue that was built opposite the Aqsa Mosque. The Aqsa Foundation for Endowments and Heritage (AFEH), said in a statement on Thursday that the newly built miniature lies a few meters from the Aqsa Mosque and al-Buraq wall from the western side and clearly overlooks the mosque. The organisation also warned that the new building is used as an attraction to visitors and to instil the concept of the temple which they claim should be built in place of the Aqsa Mosque. The Foundation also considered the move as a new step towards the building of the alleged third temple on the ruins of the Aqsa Mosque, pointing out a number of provocative acts taken by the „Zionist institution and its executive arms“ under various pretexts. The Foundation, a few months ago, revealed that Jewish groups installed a menorah, which is a seven-branched candelabrum, opposite the Aqsa Mosque. The said menorah is intended for use at the alleged temple when its built. The Foundation called on Palestinians to intensify their presence at the Aqsa Mosque and called for immediate Arab moves to rescue the Aqsa Mosque and the city of Jerusalem.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7MF0chCPSr7n%2bqNf1ZqgHy22bNCD2iOo2TLBWTZe9HZQ5IocQSUu%2b6i23ub%2fZWK5NqqxEmjkPXOrZgjfNNnXcGFwfdHMExtjfngk6%2b89N9cE%3d

Gaza power company: One of the electric units will stop due to fuel shortage

GAZA, (PIC)– The Gaza electricity company warned that one of its electric generating units would stop on Friday or Sturday if the Israeli authorities did no allow in additional quantities of fuel needed to operate the station.

The company’s director Suhail Sakik said that the amount of electricity distributed to the networks in Gaza would shrink if this unit stopped and thus number of power outages would increase in light of the shortage of fuel.

Sakik pointed out that the power station needs about 3, 200 liters of fuel every week instead of 2,200 in order to keep the tree units operational.

He appealed to the concerned parties and the European union to pressure Israel to resolve the crisis of fuel needed to operate the station.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7cl%2b2xhPxvMh4tUbCRpjS%2bGBy8m7VkqfecSswEl0HfgaMS69adhnUfrmMVOWvtCljMlhFl%2faLBAP4U6Vbq%2b0j%2biSITP0FwqNuWoHEaDadedk%3d

Gaza ab heute wieder in Dunkelheit

Israel droht Gaza mit Dunkelheit. Sie lassen keinen Treibstoff für Stromerzeuger nach Gaza durch. Nach Angaben der Stadtwerke in Gaza wird die Reserve des Treibstoffs ab heute aufgebraucht. Das Fazit ist:

Ab heute wird es keinen Strom mehr in Gaza geben und Gaza gerät wieder in komplette Dunkelheit!

Kurznachricht

Sheikh Kamal Abu Ta’ima ist heute aufgrund der schwerwiegenden Folgen der Folter durch die Fatah in Al-Khalil gestorben.

Möge Allah mit ihm barmherzig sein. Amin

IOA releases Hamas leader after 21 months of administrative detention

IOA releases Hamas leader after 21 months of administrative detention
[ 03/08/2009 – 03:08 PM ]

NABLUS, (PIC)– The Israeli occupation authority (IOA) released Sheikh Maher Al-Kharraz, one of the prominent Hamas figures in Nablus, after 21 months of administrative detention without trial or charge.

Sheikh Maher, who is a renowned and popular figure, was taken from his home in the Old City of Nablus on 6/11/2007.

He was one of the 400 Hamas cadres deported by the IOA to south Lebanon in 1992 and was frequently detained by the IOA.

Both his sons Saad and Urwa are still held in IOA jails the first for more than two years and the second for 19 months so far.

PA security forces loyal to former PA chief and Fatah leader Mahmoud Abbas had detained Sheikh Maher’s wife and his three other sons Taher, Usayed and Zeid and released them two months ago but his son-in-law Kamal Al-Ratrut is still held in those forces‘ jails for more than 10 months.

Bezahlte Internetsurfer verbreiten israelische Propaganda

Von SaarBreaker am Mittwoch, 29. Juli 2009, 7:00 Uhr

Von Jonathan Cook | Radio Utopie

Die leidenschaftliche Unterstützung für Israel, wie sie in Talkbacks, Abteilungen der Websites, bei Internat Chat-Forums, Blogs, Twitterer und Facebooks ausgedrückt wird, mag nicht ganz so sein, wie es den Anschein hat.

Vom israelischen Außenministerium wird berichtet, dass es ein Sonder-Undercover-Team mit bezahlten Arbeitern einrichtet, deren Job es sein soll, im Internet täglich rund um die Uhr zu surfen, um positive Nachrichten über Israel zu verbreiten.

Israelische Internetfans, von denen die meisten ihr Studium und ihren Militärdienst gerade hinter sich brachten und gute Sprachkenntnisse haben, werden rekrutiert, um als gewöhnliche Surfer zu posieren, während sie die Regierungslinie über den Nahost-Konflikt verbreiten. „Im Grunde ist das Internet eine Theaterbühne im israelisch-palästinensischen Konflikt, und wir müssen auf dieser Bühne aktiv sein, sonst verlieren wir,“ sagte Ilan Shturman, der für dieses Projekt verantwortlich ist.

Die Existenz eines „Internet-Kriegsteam“ kam ans Licht, als es in das diesjährige Budget des Außenministeriums eingeschlossen wurde. Über $ 150 000 wurden für das erste Stadium der Entwicklung beiseite gelegt mit einem wachsenden Fond im nächsten Jahr. Das Team steht unter der Behörde einer großen Abteilung, die sich schon offiziell mit „allgemeiner Erklärung“ befasst – im israelischem Terminus „Hasbara“. Gewöhnlich ist Propaganda damit gemeint. Das schließt nicht nur Regierungs- PR-Arbeit ein, sondern verschlossne Geschäfte, die das Ministerium mit einer Reihe privater Organisationen und Initiativen hat, die Israels Image in Druckmedien, TV- und im Internet fördern.

In einem Interview dieses Monats mit Calcalist, einer israelischen Handelszeitschrift, gab Herr Shturman, der vertretende Direktor der Hasbara-Abteilung des Ministerium zu , dass sein Team als verdeckte Ermittler arbeiten. „Unsere Leute werden nicht sagen ‚Hallo ich bin aus der Hasbara-Abteilung des israelischen Außenministerium und ich möchte euch folgendes sagen.’ Sie werden sich auch nicht als Israelis zu erkennen geben,“ sagte er. „Sie werden als Netz-Surfer und als Bürger sprechen und werden Antworten schreiben, die persönlich aussehen, die sich aber auf eine vorbereitete Liste von Botschaften gründet, die das Außenministerium entwickelt.“

Rona Kuperboim, eine Kolumnistin von Ynet, Israels bekanntester Nachrichten Website, denunzierte die Initiative und sagte: dies macht deutlich, dass Israel ein Gedanken-Polizei-Staat geworden sei. Sie sagte noch, dass „gute PR die Realität in den besetzten Gebieten nicht schöner machen kann. Kinder werden getötet, Wohnhäuser werden bombardiert und Familien verhungern.“ Ihre Kolumne wurde von mehreren Talkbakers begrüßt; sie fragten, wie sie sich für einen Job im Team des Außenministeriums bewerben könnten.

Das Projekt ist eine Bestätigung der PR-Praxis, die das Ministerium speziell für Israels Angriff auf den Gazastreifen im Dezember/ Januar entwickelt hatte. „Während der Operation Cast Lead appellierten wir an die jüdischen Gemeinden im Ausland und rekrutierten ein paar Tausend Freiwillige, denen sich israelische Freiwillige anschlossen,“ sagte H. Shturman. „Wir gaben ihnen Hintergrundmaterial und Hasbara-Material, und wir sandten ihnen den israelischen Standpunkt über Nachrichtenwebsites und über Umfragen im Internet.
Die israelische Armee hatte auch eine der populärsten Seiten bei der Video-Sharing-Seite YouTube und lud regelmäßig die Clips auf, obwohl sie von Menschenrechtsgruppen kritisiert wurden, weil sie den Zuschauer in die Irre führten über das, was in ihrem Filmmaterial gezeigt wurde. H. Shturman sagte, dass sich das Ministerium während des Krieges auf Aktivitäten europäischer Webseiten konzentrierte, wo das Publikum gegenüber der israelischen Politik feindseliger gestimmt waren. Auf seiner Liste ganz oben steht für das neue Projekt die BBC-online und arabische Websites, fügt er hinzu.

Elon Gilon, der dem Internet vorsteht, sagte zu Calcalist, dass viele Leute das Ministerium kontaktiert und ihre Dienste während des Gazaangriffes angeboten hätten. „Die Leute wollten nur Informationen haben. Und danach sahen wir, dass die Informationen im ganzen Internet verbreitet waren. Er deutete an, dass es da eine weit verbreitete Zusammenarbeit mit der Regierung gab, mit dem Ministerium für Einwanderer, das Hunderten von kürzlich nach Israel Eingewanderten Kontaktdetails weitergab, die Pro-Israel-Material für Websites in ihren eigenen Sprachen schrieben.
Vom neuen Team wird erwartet, dass es die enge Koordination mit einer privaten Befürwortergruppe giyus.org („Gebt Israel eure gemeinsame Unterstützung“) Über 50 000 Aktivisten haben nach einem Bericht ein Programm mit Namen Megaphone heruntergeladen, das ihre Computer alarmiert, wenn ein kritischer Artikel über Israel veröffentlich wurde. Man erwartet dann von ihnen, das sie die Website mit Kommentaren bombardieren, die Israel unterstützen.

Nasser Rego von ILAM, einer Gruppe, die in Nazareth zu Hause ist, und die die israelischen Medien überwachen, sagte, arabische Organisationen wären in Israel unter denen, die regelmäßig von der Hasbara-Gruppe zum sog. „Rufmord“ gezielt angegriffen werden. Er war daran interessiert, dass das neue Team versuchen werde, solch eine Arbeit professioneller und überzeugender erscheinen zu lassen. „Wenn diese Leute sich nicht richtig vorstellen, dann können wir annehmen, sie werden sich nicht allzu sehr über die falsch dargestellten Gruppen und Individuen, über die sie schreiben, aufregen. Was sie wollen, ist klar: sie wollen jene in Diskredit bringen, die für Menschenrechte und Gerechtigkeit für die Palästinenser stehen.

Als die Nationale den Außenminister anrief, leugnete Yigal Palmor, ein Sprechet, die Existenz eines solchen Internet-Teams; Er gab jedoch zu, dass Offizielle dabei sind, die Medien besser auszunützen. Er lehnte es ab, welche Kommentare durch H. Shturman oder H. Gilad von den hebräischen Medien nicht richtig dargestellt worden sind und sagte, die Ministerien würden wegen der Berichte nicht aktiv werden.

Israel hat eine immer raffinierter werdende Methode für neue Medien entwickelt, als es eine „Brand-Israel“-Kampagne 2005 startete. Marktforschung überzeugte Funktionäre, dass Israel mit guten Nachrichten kommen sollte und zwar über Geschäftserfolge, wissenschaftliche und medizinische Durchbrüche, bei denen Israelis beteiligt sind. H. Shturman sagte, sein Mitarbeiterstab würde versuchen, Websites zu nützen, um Israels Image zu verbessern, als ein (hoch-)entwickelter Staat, der die Qualität der Umwelt verbessert und sich der Menschlichkeit widmet.“
David Saranga, Chef des PR beim israelischen Generalkonsulat in New York, der den Anstoß gab, mehr optimistischere Nachrichten über Israel zu geben, behauptete letzte Woche, dass Israel im Nachteil gegenüber pro-palästinensischer Fürsprache sei. Ungleich der muslimischen Welt, die hundert Millionen Unterstützer hat, die das palästinensische Narrativ akzeptiert, um Israel mies zu machen, hat die jüdische Welt nur 13 Millionen,“ schrieb er in Ynet.

Israel macht sich besonders deshalb Gedanken, weil die Unterstützung in der jüngeren Generation in Europa und den USA weniger wird.
2007 stellte sich heraus, dass das Außenministerium hinter einem Photo her ist, das in MAXIM, einem bekannten Männermagazin, veröffentlich wurde, in dem eine Soldatin im Badeanzug posiert.

Jonathan Cook ist Schriftsteller und Journalist, der in Nazareth, Israel, lebt. Seine letzten Bücher : „Israel und der Clash der Zivilisationen: Irak, Iran und der Plan, den Nahen Osten neu zu gestalten“ (Pluto-Press) , „Das Verschwinden Palästinas: Israels Experimente mit der menschlichen Verzweiflung“ (Zed Books) Er stellt diesen Artikel der PalestineChronicle.com zur Verfügung

Jonathan Cook, Nazareth, 22.7.09,
(dt. Ellen Rohlfs)

http://palestinechronicle.com/view_article_details.php?id=15293

Quellennachweise für diesen Beitrag: Netzwerkpartner Radio Utopie

http://www.saarbreaker.com/2009/07/bezahlte-internetsurfer-verbreiten-israelischer-propaganda/#more-2919

Gaza zerstören

Von Sara Roy, übersetzt von Ellen Rohlfs | Tlaxcala


Gaza wurde absichtlich in einen Zustand erbärmlichen Elends gebracht. Foto Wissam Nassar/MaanImages

Das Treffen von US-Präsident Barack Obama und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu vor kurzer Zeit ließ Spekulationen über die zukünftigen Beziehungen zwischen Amerika und Israel aufkommen und eine potentiell veränderte US-Politik beim israelisch-palästinensischen Konflikt. Analysten der Rechten und der Linken kommentieren eine neue schärfere amerikanische Politik, die von härteren US-Forderungen gegenüber Israel gekennzeichnet sein wird. Doch unterhalb der diplomatischen Choreographie liegt eine qualvolle Realität, die nur kurze Kommentare von Obama erhält und Stillschweigen von Netanyahu: die anhaltende Zerstörung der Bevölkerung des Gazastreifens.

Diese Bevölkerung ist ein Beispiel einer Gesellschaft, die absichtlich in einen Zustand erbärmlichen Elends gebracht wurde. Gazas einst produktive Bevölkerung wurde in Arme verwandelt, die auf Hilfe angewiesen ist. Dieser Kontext ist unleugbar der eines Massenleidens, das größtenteils von Israel geschaffen wurde – aber unter aktiver Komplizenschaft der internationalen Gemeinschaft, besonders der USA und der EU und der Palästinensischen Behörde in der Westbank.

Gazas Abhängigkeit fing lange vor Israels letztem Krieg gegen den Gazastreifen an. Die israelische Besatzung – inzwischen von der internationalen Gemeinschaft weitestgehend vergessen, wenn nicht gar abgestritten – hat Gazas Wirtschaft und die Bevölkerung, vor allem seit 2006 vernichtet. Auch wenn die wirtschaftlichen Restriktionen tatsächlich schon vor Hamas’ Wahlsieg im Januar 2006 zunahmen, so haben die verschärften Sanktionen und die Belagerung – von Israel und der internationalen Gemeinschaft anschließend auferlegt – und ab Juni 2007, als Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm, noch einmal intensiviert und die lokale Wirtschaft zerstört. Wenn es ein spezielles Thema unter den vielen Palästinensern, Israelis und Internationalen gab, die ich in den letzten drei Jahren interviewte, so war es die Angst vor einer schwer geschädigten Gesellschaft und Wirtschaft, die so groß ist, dass Milliarden von Dollar und Generationen nötig sind, um mit diesen Problemen fertig zu werden – eine Angst und Befürchtung, die nun Realität wurde.

Nach Israels Dezemberangriff sind Gazas sowieso schon schwer geschädigte Lebensbedingungen tatsächlich unerträglich geworden. Der Lebensunterhalt, die Wohnhäuser und die allgemeine Infrastruktur sind in einem Ausmaß beschädigt, ja zerstört worden, dass sogar die israelische Armee zugab, es sei nicht zu rechtfertigen gewesen. Im Gazastreifen von heute gibt es keinen privaten Sektor und keine Industrie mehr. 80% von Gazas landwirtschaftlicher Ernte wurde zerstört und Israel schießt weiter scharf auf Bauern, die versuchen, auf ihren Felder in der Nähe der schwer bewachten Grenze zu arbeiten. Der größte Teil produktiver Aktivitäten sind vernichtet worden.

Ein machtvoller Ausdruck von Gazas wirtschaftlichem Ende – und der unbeugsame Wille der Gazaer, sich und ihre Familien selbst zu versorgen – ist die boomende Tunnelwirtschaft, die sich schon vor langem entwickelte als Reaktion auf die Belagerung. Tausende von Palästinensern sind jetzt damit beschäftigt, Tunnel nach Ägypten zu graben. Von etwa 1000 Tunnel wird berichtet, auch wenn nicht alle funktionieren. Nach lokalen Ökonomen besteht die wirtschaftliche Tätigkeit in Gaza, die einmal (zusammen mit der Westbank) auf einer niedrigen mittleren Einkommenswirtschaft beruhte – zu 90% aus Schmuggel.

Heute sind 96% der 1,4 Millionen Menschen des Gazastreifens von humanitärer Hilfe von Grundnahrungsmitteln abhängig. Nach dem Welternährungsprogramm benötigt der Gazastreifen ein Minimum an 400 LKW-Ladungen täglich, nur um die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu decken. Doch trotz einer Entscheidung des israelischen Kabinetts am 22. März, alle Restriktionen auf Nahrungsmittel aufzuheben, wurden nur 653 LKWs mit Lebensmitteln und anderem Nötigen während der Woche um den 10. Mai durchgelassen, das sind etwa 23 % der erforderlichen Menge.

Israel erlaubt nur, dass 30-40 Waren die Grenze überschreiten, anstelle von 4000 Produkten, die vor Juni 2006 geliefert wurden. Nach der israelischen Journalistin Amira Hass wurde der Transport vieler Bedarfsgüter abgelehnt: Baumaterial, (einschließlich Holz für Fenster und Türen) elektrische Apparate wie Kühlschränke und Waschmaschinen, Ersatzteile für Autos und Maschinen, Stoffe und Faden, Nadeln, Kerzen, Streichhölzer, Matratzen, Bettücher, Decken, Bestecke, Geschirr, Tassen, Gläser, Musikinstrumente, Bücher, Tee, Kaffee, Würste, Grieß, Schokolade, Sesam, Nüsse, Milchprodukte in großen Packungen, die meisten Backprodukte, Birnen für Lampen, Bleistifte, Kleidung und Schuhe.

Nach diesen Beschränkungen unter noch vielen anderen – einschließlich des internen Chaos in der palästinensischen Führung – fragt man sich, wie der Wiederaufbau möglich sein soll, wovon Obama redete. Es ist keine Frage, dass den Menschen sofort geholfen werden muss. Programme, um das Leiden zu lindern und so etwas wie Normalität wieder herzustellen, gehen weiter, aber nur in dem Maß, das von den extremen Einschränkungen bei der Warenlieferung abhängt. Welchen Sinn hat es, im Zusammenhang mit solch repressiver Unterdrückung und verschärften Restriktionen Gaza wieder aufzubauen? Wie ist es unter solchen Bedingungen möglich, ein Volk zu ermächtigen und nachhaltige und stabile Institutionen aufzubauen, die in der Lage sind, erwartete externe Schocks zu überstehen Ohne unmittelbares Ende von Israels Blockade und der Wiederaufnahme von Handel und der freien Bewegung der Leute außerhalb des Gefängnisses, das Gaza lange gewesen ist, wird die augenblickliche Krise nur weiter massiv und noch akuter wachsen. Wenn nicht die US-Regierung bereit ist, wirklichen Druck auf Israel auszuüben, um die Forderungen (Siedlungsstop) zu erfüllen, wird sich wenig verändern. Es ist nicht überraschend, dass trotz internationaler Versprechen von 5,2 Milliarden Dollar für Gazas Wiederaufbau, die Palästinenser jetzt Lehmhütten bauen.

Vor kurzem sprach ich mit Freunden in Gaza, und das Gespräch war sehr beunruhigend. Meine Freunde sprachen von einer tief empfundenen Abwesenheit von irgendwelchem Schutz – persönlich, kommunal oder institutionell. In der Gesellschaft gibt es wenig Rechtmäßigkeit und einen schwindenden Konsens gegenüber Regeln …Trauma und Trauer lasten auf allem, trotz Ausdrücken von Unverwüstlichkeit. Das Gefühl von Verlassenheit unter den Leuten scheint vollkommen zu sein …Der verblüffendste Kommentar war: „es ist nicht länger die Besatzung oder gar der Krieg, der uns vernichtet, sondern dass uns unsere eigene Bedeutungslosigkeit deutlich wird.“

Was kann von einem zunehmend ärmer werdenden, kranken, zu dicht bevölkerten und wütenden Gaza neben Israel kommen? Gazas schreckliche Ungerechtigkeit bedroht nicht nur die israelische und regionale Sicherheit, es untergräbt auch Amerikas Glaubwürdigkeit und verscherzt unsern Anspruch auf demokratische Praxis und Rechtsstaatlichkeit.

Wenn Palästinensern fortgesetzt das verweigert wird, was wir für uns wünschen: ein gewöhnliches Leben, Würde, Lebensunterhalt, Sicherheit und einen Ort, an dem sie ihre Kinder groß ziehen können – und gezwungen werden, noch einmal die Zerstörung ihrer Familien zu erleben, dann wird die unvermeidbare Folge die sein, dass die Gewalt in allen Fraktionen, alten und neuen, noch größer und noch extremer sein wird. Was sich bedrohlich abzeichnet, ist nicht weniger als der Verlust einer ganzen Generation von Palästinensern. Und wenn dies geschieht – vielleicht ist es schon geschehen – dann werden wir die Folgen tragen.


Quelle: Destroying Gaza

http://www.saarbreaker.com/2009/07/gaza-zerstren/

Kinder werden von Israel geschlagen und gefoltert

Von Jonathan Cook, übersetzt von Ellen Rohlfs Nazareth –

Die Rechte der palästinensischen Kinder werden nach einem neuen Bericht routinemäßig von Israels Sicherheitskräften verletzt: Schlagen und Folter sei allgemein üblich. Zusätzlich werden Hunderte von palästinensischen Kindern jedes Jahr strafrechtlich belangt ohne eine richtige Gerichtsverhandlung; Familienbesuche werden ihnen verweigert.

Die Untersuchungsergebnisse von „Defence for Children International“ (DCI) kommen nach den Enthüllungen der israelischen Soldaten und ranghoher Kommandeure: es sei eine „normale Prozedur“, in der Westbank palästinensische Zivilisten, einschließlich Kinder zu terrorisieren. Oberst Itai Virob, Kommandeur der Kfir Brigade, gab letzten Monat bekannt, dass zur Erfüllung einer „Mission“ auch „Aggressivität gegen jeden Bewohner im Dorf gehört“ Zu Verhören gehören Ohrfeigen, Schläge und Fußtritte, sagte er. Als Folge davon wurde Gabi Ashkenasi, der Chef der bewaffneten Kräfte aufgefordert, vor dem israelischen Parlament zu erscheinen, um das Verhalten der Soldaten abzuleugnen. Schläge seien „absolut verboten“ sagte er den Gesetzesgebern.

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Oberst Virob machte seine Aussagen während einer Gerichtsverhandlung zur Verteidigung zweier Soldaten, einschließlich seines vertretenden Kommandeurs, der angeklagt worden war, Palästinenser im Dorf Qaddum, nahe Nablus, geschlagen zu haben. Einer sagte vor Gericht, „die Soldaten seien zu Aggressionen in der IDF-Armee erzogen worden“. Oberst Virob schien seine Beobachtung zu bestätigen, als er sagte, es wäre Taktik, das Dorfleben während Militärmissionen „aus dem Gleichgewicht zu bringen“ und dass die meisten Angriffe „gegen Leute seien, die nicht beteiligt seien“.

Letzte Woche wurden weitere Enthüllungen von Misshandlungen von Palästinensern, einige jünger als 14, im israelischen Fernsehen ausgestrahlt. Dabei wurde Material verwendet, das von Dissidenten-Soldaten gesammelt wurde und das ein Teil des „Das Schweigen brechen- Projektes“ sei, das sich mit besonders schlimmer Brutalität der Armee befasst. Zwei Soldaten, die im Harub-Bataillon dienten, sagten, sie seien Zeugen von Schlägen im Westbankdorf Hares, südwestlich von Nablus, gewesen. Es war bei einer Operation im März gegen das Steine werfen. Viele der Festgehaltenen waren aber Unbeteiligte, sagten die Soldaten.

Während einer 12 stündigen Operation, die nachts um 3 Uhr begann, wurden 150 Verhafteten mit verbundenen Augen, die Hände hinter dem Rücken so fest mit Nylon gefesselt, dass die Hände blau wurden. Die schlimmsten Schlägereien fanden in den Schultoiletten statt, sagten die Soldaten.

Nach den Zeugenaussagen eines Soldaten wurde einem etwa 15 jährigen Jungen „eine solche Ohrfeige gegeben, dass er zu Boden fiel. Er fügte noch hinzu, dass viele seiner Kameraden nur deshalb (Palästinenser) mit den Knien stoßen, weil sie Langeweile haben. Sie müssen 10 Stunden dort ( am Kontrollpunkt) stehen und haben nichts zu tun, also schlagen sie die Leute zusammen.“

Das Bild von im Dienst stehenden Soldaten bestätigt die Untersuchungsergebnisse von DCI, die feststellten, dass viele Kinder bei allgemeinen Hausdurchsuchungen nach Unruhen oder während nächtlicher Überfälle auf die Wohnhäuser aufgelesen wurden. Sein Bericht von 2008 schließt eine Auswahl von Zeugenaussagen von Kindern ein. Sie beschreiben, wie sie von israelischen Soldaten geschlagen und von Verhörenden gefoltert wurden.

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Ein Zehnjähriger, Ezzat H. beschreibt eine Durchsuchung des Hauses seiner Familie durch die Armee wegen einer (angeblichen) Waffe. Er sagte, ein Soldat hätte ihn geohrfeigt und während zwei Stunden Verhörs wiederholt herumgestoßen, bevor ein anderer Soldat mit dem Gewehr auf ihn zielte: „Das Gewehr war nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt. Ich hatte so große Angst, dass ich zu zittern anfing. Der Soldat machte sich über mich lustig.“

Ein anderer Junge, Shadi,15, sagte, er und seine Freunde wurden gezwungen, sich in einem Orangenhain in der Nähe Tulkarems auszuziehen, während sie von den Soldaten mit Steinen beworfen wurden. Dann wurden sie mit den Gewehrkolben geschlagen. Jamal K., 14, beschrieb, wie er zu einem Militärlager mitgenommen wurde, wo man über ihn herfiel, ein Seil um seinen Hals legte, als ob man ihn erhängen wollte.

Yehuda Shaul von „das Schweigen brechen“, sagte, die Soldaten behandeln jeden Palästinenser, der älter als 12 oder 13 ist, wie einen Erwachsenen. „Es ist das erste Mal, dass ein hochrangiger Soldat (Oberst Virob) sich uns anschloss und das Problem ansprach – wenn auch nicht absichtlich – dass die Anwendung von physischer Gewalt gegen Palästinenser keine Ausnahme sondern Taktik sei. Vor ein paar Jahren hätte kein ranghoher Offizier den Mut gehabt, dies zu sagen,“ sagte er.

Der DCI-Bericht betont auch die systematische Anwendung von Folter während der Verhöre durch die Armee, die Geheimpolizei, den Shin Bet, um von den Kindern Geständnisse zu erpressen, oft im Zusammenhang mit dem Steine werfen. gal_2503 Islam M., 12, sagte, er wäre mit kochendem Wasser bedroht worden, das man ihm übers Gesicht schütten wollte, wenn er nicht eingesteht, Steine geworfen zu haben. Dann wurde er in einen Dornbusch gestoßen.

Ein anderer Junge, Abed.S.,16, sagte, dass seine Hände und Füße in Form eines Kreuzes einen Tag lang an die Wand eines Verhörraumes gebunden wurden und dass er dann 15 Tage lang in Einzelhaft gewesen sei. Im letzten Monat drückte ein Panel unabhängiger Experten des UN-Komitees gegen Folter seine tiefe Betroffenheit über Israels Behandlung Minderjähriger aus.

Nach dem DCI-Bericht werden jedes Jahr 700 Kinder in Israels Militärgerichten verurteilt, den Kindern über 12 wird der Zugang zu Anwälten bei Verhören verweigert. Im Bericht steht noch, dass die Verhörenden während des Verhörs den verhafteten Kindern routinemäßig die Augen verbinden, die Hände fesseln und besondere Techniken anwenden, einschließlich Ohrfeigen und Fußtritten, Schlafentzug, Einzelhaft, Drohungen dem Kind und seiner Familie gegenüber und das Kind für lange Zeit aufhängen. Solche Praktiken wurden 1999 vom Obersten Gerichtshof verboten, wurden aber von israelischen Menschenrechtsgruppen ( auch später noch) ausführlich dokumentiert.

DCI sagt, dass es von Berichten mehrerer Kinder beunruhigt sei, die von einer besonderen winzigen Zelle berichten, die Nr. 36 genannt wird, ein Haftzentrum bei Haifa. Die Zelle habe keine Fenster, keine Luftzufuhr, ihre Wände sind dunkel und ein wenig Lichtschimmer gibt es 24 Stunden am Tag. In 95 % der Fälle werden die Kinder auf Grund von unterzeichneten hebräisch geschriebenen Bekenntnissen, die nur wenige verstehen können, verurteilt.

Einmal verurteilt, werden die Kinder – bei Verletzung des Völkerrechts – in Gefängnissen in Israel fest gehalten, der Besuch von Familienangehörigen wird ihnen verweigert, und sie erhalten so gut wie keine Schulbildung. DCI kritisiert auch eine „Kultur der Straflosigkeit“ gegenüber dem Shin Bet und bemerkt, dass nicht eine von 600 Anklagen wegen Folter gegen die Verhörenden während der 2. Intifada aufgenommen wurde und zu einem Prozess vor Gericht geführt hat.

Yesh Din, eine israelische Menschenrechtsgruppe berichtete im November 2008, dass Soldaten zu selten wegen illegalen Verhaltens ein Disziplinarverfahren erhalten. Armeedaten von 2000 bis Ende 2007 decken auf, dass die Militärpolizei in nur 78 von 1268 Fällen Anklage erhoben hat. Die meisten Soldaten erhielten nur geringe Strafen.

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Akademische Studien unterstellen, dass israelische Soldaten routinemäßig seit vielen Jahren Gewalt gegen palästinensische Zivilisten, einschließlich Kindern ausüben. Ende 2007 waren Israelis von den Aussagen geschockt, die die klinische Psychologin Nufar Yishai-Karin von 21 Soldaten gesammelt hatte, mit denen sie ihren Militärdienst während der frühen 90er-Jahre geteilt hatte. Die Soldaten erzählten ihr von Vorfällen, wo zufällige Passanten erschossen oder angegriffen worden waren.

In einem der erschreckendsten Zeugnisse sagte ein Soldat, er sei Zeuge gewesen, wie sein Kommandeur einen vier jährigen Jungen angegriffen habe, der im Gazastreifen mit Sand gespielt habe. Er brach ihm das Handgelenk hier, brach ihm das Bein hier und begann, ihm auf den Magen zu treten – drei mal und dann ging er … Am nächsten Tag ging ich mit ihm auf eine andere Patrouille und die Soldaten begannen, dasselbe zu machen. Solche Enthüllungen mehrten sich seit „Das Schweigen brechen“ 2004 die Aufmerksamkeit auf die Misshandlungen der Armee gegenüber den Palästinensern auf sich zog.

Quelle: The National – Israel ‘beats up children’

http://www.saarbreaker.com/2009/07/kinder-werden-von-israel-geschlagen-und-gefoltert/

Bardawil: No reconciliation on the basis of recognizing the occupation

GAZA, (PIC)– Spokesman for Hamas parliamentary bloc Salah Al-Bardawil stressed Sunday that there can never be national reconciliation on the basis of recognizing the Israeli occupation, deploring Fatah faction for its insistence on that since the beginning of the inter-Palestinian dialog.

During a lecture he gave before members of the Palestinian security apparatuses in Khan Younis, lawmaker Bardawil underscored that the national unity cannot be achieved without maintaining the Palestinian constants and the resistance option.

The lawmaker reviewed in his speech the conspiracies plotted by Mahmoud Abbas and his entourage against the Movement of Hamas and his involvement in tightening the Israeli blockade on Gaza and obstructing the reconstruction efforts.

He also revealed that Abbas thwarted a French-brokered prisoner swap agreement that could have led to the release of all Palestinian prisoners specified by Hamas.

The lawmaker emphasized, in another context, that his Movement would not allow Fatah leaders in Gaza to participate in their movement’s sixth conference to be held in the West Bank, before the release of all political prisoners from the jails of the Palestinian Authority (PA).

A report issued by Hamas said that the PA militias in the West Bank carried out 214 different assaults and attacks on Hamas cadres and supporters and kidnapped 165 citizens during July.

The report noted that the kidnapping campaigns concentrated in the districts of Tulkarem, Jenin and Qalqiliya, adding that many political prisoners were severely tortured during the month, 13 of them were consequently transferred to hospitals.

In another context, Hamas in the West Bank deplored the persistent policy of dismissing civil servants from their jobs because of their political affiliation, saying that such outrageous behavior stems from sick minds and racist mentalities that cannot think beyond fulfilling Israel’s demands against the Palestinian resistance.

“The brothers who were fired from their jobs are new victims added to the list of thousands of victims of crime, injustice and aggression practiced by Abbas’s security apparatuses in the West Bank. This criminality will certainly end with divine or human revenge sooner or later,” Hamas highlighted in a press statement on Sunday.

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7Hn%2bJ0DXVb68C9SnVIoeFgzPT728Z0QAqouy63fkE0puf6tdPLU2gPUpD8FUOtp4gOK88awyhBCmPJNizWxD5DVrVWjaZJrxuBy2wU6CahS8%3d

Israel evicts Palestinian families

Israel’s occupation of East Jerusalem has resulted in the displacement of many Palestinians

Israeli security forces have forcibily evicted two Palestinian families from their homes in East Jerusalem after a court rejected an appeal against their eviction. The al-Ghawi and al-Hanoun families who were evicted on Sunday have been living in the Sheikh Jarrah neighbourhood since 1956. Israel has reportedly set aside the land their houses were built on for a planned hotel project. The eviction comes amid international calls for Israel to halt settlement activity on occupied Palestinian land. A large police force was involved in the operation in Sheikh Jarrah, one of the most sensitive and upmarket Arab neighbourhoods closest to the so-called Green Line which separates east and west Jerusalem. Violent ’scuffles‘

In depth Video: Palestinians evicted Standoff over settlement Holy Land Grab Israel: Rise of the right Q&A: Jewish settlements Riz Khan: The battle over Israeli settlements

Inside Story: US and Israel poles apart Sherine Tadros, Al Jazeera’s correspondent in East Jerusalem, said: „According to the Hanoun family, the members that I have spoken to, at about 6am as they were sleeping inside the house, Israeli police officers broke in and we can see the shattered glass all over the floor outside. „They say that the police were armed and they forcibly evicted both the international activists that were staying at the house and members of the family themselves. „Members of the family say the police officers beat them with batons and children as young as six were man-handled … scuffles were seen and heard between the police and the two families trying to get back into their houses,“ she said. Tadros said the international activists were arrested and personal items belonging to the families such as cameras, laptops and computers have all been confiscated. ‚Blatant violation of law‘ Special series In depth: Outcry over Silwan demolition plan Palestinian plots up for grabs In video: Settler on Jerusalem mission Palestinian homes for sale Israel demolishing Palestinians‘ homes Residents of the Sheikh Jarrah neighbourhood in East Jerusalem, composed of 28 Palestinian families, held a press conference on May 6 in order to raise awareness regarding the Israeli District Court decision to issue an ultimatum to the al-Ghawi and al-Hanoun families giving them 10 days to evacuate their homes or face punitive measures, including forcible expulsion. Maher Hanoun, one of 53 family members of the two families affected by the court decision said in a statement: „The al Ghawi and al Hanoun cases are part of an ongoing attempt by the two Jewish settler organisations to take over 28 housing units built in 1956 to house refugees and to turn it into a Jewish colony. „Israel’s measures against the two families constitute blatant violations of international law including the 4th Geneva Convention that obligates the occupying authorities, Israel, to maintain the geographic and demographic characteristics of occupied East Jerusalem,“ he said. Hanoun appealed to the „international community, human rights organisations, and the EU to exert pressure on Israel to stop it from pursuing its plan to ethnically cleanse Jerusalem of its Palestinian population“. In 1982, Israeli settler organisations began demanding rent from the Palestinian families of Sheikh Jarrah, who at that point had been living in the neighbourhood for almost 30 years – and when many of the families refused to pay this rent, the first eviction orders were issued. The legal proceedings continued over the years, and in 2006 it was ruled by court that the settler organisations did not have rights to the land, and the Israeli land registration department agreed to revoke the settler associations‘ ownership. Settlement expansion Despite pending appeals and the lack of legal ownership of land in the neighbourhood, the settler organisations sold their property claim in 2008 to an investment company that plans to demolish the 28 Palestinian homes and build 200 settlement units for new Jewish immigrants. Settlements have emerged as a sticking point in relations between Israel and US [File: EPA] Further reports state that two additional construction plans being currently reviewed by the Jerusalem municipality would create an additional 150 housing units, for a total of 350 new housing units for Israelis, as well as a synagogue in Sheikh Jarrah. Saeb Erekat, a senior Palestinian negotiator, said: „If the Israeli prime minister continues with settlement activities, he will undermine the efforts to revive the peace process.“ Settlements have emerged as a major sticking point in relations between Israel and the administration of Barack Obama, the US president. Although Binyamin Netanyahu, the Israeli prime minister, recently yielded to US pressure to conditionally endorse the establishment of a Palestinian state, he has consistently resisted US demands for a total freeze on settlement expansion. Israel annexed East Jerusalem and declared the whole city its capital after the 1967 Six Day War, a move not recognised by the international community. Deportations spark outcry Earlier on Saturday, thousands of Israeli and migrant workers, including children, formed a human chain in Tel Aviv in protest at Israel’s decision to deport families of illegal aliens, most of them from Africa. Israel had set an August 1 deadline to expel illegal migrants and their children, even those who grew up in the country, triggering an outcry among human rights groups. According to the interior ministry, some 300,000 illegal aliens – including 100,000 migrants, tourists who overstayed their visit and Palestinians – live in Israel which is home to seven million inhabitants. But human rights groups have said that these figures are inflated.

http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/08/2009825148146153.html