Regelmäßige Informationen über Palästinensische Gefangene

Regelmäßige Informationen über den „Hungerstreik der Würde“ der palästinensischen Gefangenen.

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Baraka Allahu feekum.
http://www.facebook.com/PalaestinensischeGefangene

Das Shalit-Gesetz für palästinensische Gefangene

Das Shalit-Gesetz

Das Shalit-Gesetz trat am 26.5.2010 nach fast einstimmiger Wahl im israelischen Knesset in Kraft. Es ist eine verzweifelte Reaktion der Besatzung auf ihr Scheitern den israelischen Soldaten Shalit, der nachdem er in einem seiner Militäreinsätze im Gazastreifen, jahrelang von der Regierung im Gazastreifen festgenommen wurde und im Austausch gegen 1026 palästinensische Gefangene vor etwa 6 Monaten wieder freigelassen wurde.

Er beinhaltet eine verstärkte Bekämpfung der palästinensischen Gefangenen, indem ihnen grundlegende Menschenrechte verwehrt werden. Darunter fallen:

1. das komplette Verbot der Familienbesuche
2. das Verbot der Fortführung ihrer Bildung
3. das Leseverbot von Zeitungen und Berichten
4. das Fernsehverbot
5. das Verbot von Zusammentreffen mit anderen Gefangenen
6. die Fortführung der zeitlich ungebrenzten Isolationshaft
7.  Die Einschränkung der Gefangenenbesuche durch das Rote Kreuz auf nur 1 Mal alle 3 Monate

Quellen:
http://www.aljazeera.net/humanrights/pages/387a7ca5-ce7e-4654-a10a-7de31d787160
http://www.alarabiya.net/articles/2010/05/26/109625.html

Schweizer Bürger: Wir lassen israelischen Außenminister nicht ins Land

Bern (IRNA) – Schweizer Bürger protestierten gegen die Einladung des Außenministers des israelischen Regimes in ihr Land.

Irna zufolge sammelten sich über 100 Schweizer Bürger vor dem Außenministerium dieses Landes und forderten den Außenminister auf, seine Einladung für Avigdor Lieberman abzusagen.
Diese Schweizer Demonstranten bezeichneten Lieberman als einen Rassisten, der die Menschenrechte verletzt und erklärten, sie würden nicht zulassen, dass er Bern besucht.
Sie forderten bei dieser Protestdemonstration zudem die Boykottierung israelischer Waren.
Daniel Vischer, Schweizer Politiker (Grüne) gab in einer Erklärung bekannt, Lieberman verletzte die internationalen Rechte und setze seine rassistische Politik gegenüber den Palästinensern nach wie vor fort.
Vor zwei Wochen gab es in Genf eine Großdemonstration gegen die Verhinderung des Fluges von Schweizer Menschenrechtsaktivisten, und die rassistische Politik des israelischen Regimes.

 

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/205430-schweizer-buerger-wir-lassen-israelischen-aussenminister-nicht-ins-land

Palästinensische Gefangene: „Streik der Würde“ durch Hungerstreik

Palästinensische Gefangene bleiben standhaft trotz Besatzungstyrannei

                                                 “ Der Kampf um die Würde“
GAZA, (PIC)– Palästinensische Gefangene in den Besatzungsgefängnissen führen ihren Kampf der  „leeren Mägen“ gegen die zionistischen Gesetzesübertretungen und zeigen damit ihre Standhaftigkeit und und heldenhafte Widerstand im Gesicht der Pläne der Besatzung, um ihren Willen zu brechen.
Mazen Fokaha, der Sprecher für das hohe Nationalkomitee zur Unterstützung der Gefangenen, sagte dem Palästinensischen Informationszentrum, dass die genaue Anzahl der Streikenden unbekannt ist, aber er bestätigte, dass die meisten Besatzungsgefängnisse dem sich dem Streik angeschlossen haben und dass die meisten isolierten Gefangenen von den Führern der Gefangenen sind.
Er sagte voraus, dass wenn der Streik fortgeführt wird und mehr Gefangene sich dem Streik anschließen und wenn die Solidaritätsaktivitäten weitergehen, wird der Streik mit Sicherheit erfolgreich sein und alle Aufforderungen der Gefangenen werden erfüllt. Er ergänzte, dass das Hohe National Komitee zur Unterstützung der Gefangenen eine Anzahl von Solidaritätsaktivitäten, Demonstrationen und Sitzstreike organisieren wird, um den Hungerstreik der Gefangenen zu unterstützen.
Der befreite Häftling Nidhal Moines, 42, der 9 Jahre im Besatzungsgefängnis verbracht hat, sagte in einer Pressemitteilung, dass die Gefangenen entschlossen sind, mit dem Hungerstreik fortzufahren bis sie ihre Rechte erhalten neben  der brutalen und bitteren Maßnahmen der Besatzung. Damit ruft er zu mehr Unterstützung und mehr Solidaritätsaktivitäten überall auf der Welt auf. Währenddessen führt die Gefängnisadministration ihre Gewalttaten gegen die Gefangenen fort, indem sie eine breite Kampagne des in  Reihenstellens der Gefangenen durchführen zusätzlich zu dem Beschlagnahmen  ihres Privatbesitzes, wie Quellen aus dem Gefängnis berichten.
Die Internationale Koalition  zum Brechen der (Fuß)Schellen erklärte inzwischen, dass die Strafvollzugsbehörde ihr Bestes tut, um die Entschlossenheit der Gefangenen abzuschwächen. Sie betonte, dass sie versuchte, mit einigen Gefangenen individuell zu verhandeln, um den Streik zu stoppen, allerdings vergeblich. Die Koalition rief internationale Menschenrechtsorganisationen dazu auf, den Gefangenen beizustehen und ihre Forderungen zu unterstützen.
Die Gefangenen bestätigten Mittwochnachmittag, dass sie ihren Hungerstreik fortführen werden, welcher in seinen neunten Tag eingetreten ist.Dabei rufen sie dazu auf, Solidaritätskampagnen auf allen Niveaus für sie zu gründen und betonten, dass die Strafvollzugsbehörde versuchte, vom Fateh-Hamas Konflikt zu profitieren, aber die Führer der Gefangenen lehnten es ab, irgendwelche Verhandlungen zu führen, bevor die Forderungen der Gefangenen erfüllt sind.

Der Häftling Abdullah Barghouti, ein Führer der Izz Al-Deen Al-Qassam Brigaden sagte, in einem exlusiven Interview mit dem „Palästinensischen Informationszentrum“ am Mittwoch (25.4.), dass es keinen Kompromiss im Kampf der „leeren Mägen“ gibt.Damit betonte er, dass sie ihren Streik fortführen werden bis ihre Forderungen erfüllt sind.

Er fügte hinzu, dass seine gesundheitliche Lage gut ist und er mit all seinen Brüdern in den Besatzungsgefängnissen Widerstand leisten werde und betonte, dass dieser Streik das Ziel hat, den aggressiven, repressiven und brutalen Praktiken der Besatzung ein Ende zu geben[…].

Barghouthi rief das palästinensische Volk zum Aufstand gegen die Besatzung und ihren Lakaien auf und sendete Grüße zu allen Palästinensern, Muslimen und Christen, wo immer sie auch seien. Er begrüßte ebenfalls alle Menshcen, welche weltweit die Palästinenser lieben und unterstützen  und bedankte sich bei PIC für ihre Hervorhebung des Leides der palästinensischen Gefangenen.

Ungefähre Übersetzung von:

http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7RavWZHymd0Fm%2bn3mk1m6gBA9U73PIH7NqZv4Hm4Y9t6Yb7vvhg9VgYR90QoxaRrlm657CDuaIvt%2f6kgSzx%2fY0iuaTc55ioeuiqZ2iYbtIx8%3d

Palästinensischer Bräutigam stirbt an Hochzeitstag durch Stromgenerator

Gaza.

Ein palästinensischer Jugendlicher (22 Jahre)  namens Aiman Abd Al-Karim Samour aus dem Viertel Sheikh Ar-Ridwan in Gaza, der heute Abend seine Hochzeitsfeier feiern wollte und sich auf diese vorbereitete, hat heute aufgrund eines technischen Defekts des Stromgenerators, der zu seiner Erstickung führte, seinen Tod gefunden.Der ursprüngliche Grund hierfür liegt am kontinuierlichen Stromausfall in Gaza.

http://paltimes.net/details/news/14247/%D9%88%D9%81%D8%A7%D8%A9-%D8%BA%D8%B2%D9%8A-%D8%A5%D8%AB%D8%B1-%D8%A7%D8%AE%D8%AA%D9%86%D8%A7%D9%82%D9%87-%D8%A8%D9%85%D9%88%D9%84%D8%AF-%D9%83%D9%87%D8%B1%D8%A8%D8%A7%D8%A1.html

Tanzen in Ramallah trotz Schmerzen der palästinensischen Gefangenen

Ramallah.

Während die palästinenischen Gefangenen einen großen Hungerstreik um ihrer Würde und Freiheit Willen in den israelischen Gefängnissen gestartet haben, hat  eine Eröffnung eines internationalen Festivals des modernen Tanzes in Ramallah stattgefunden, welcher unter Zusage von Fayad und der PA unter Führung von Mahmud Abbas seit Donnerstag eröffnet wurde.

http://paltimes.net/details/news/14206/%D8%B5%D9%88%D8%B1%D8%B1%D9%82%D8%B5-%D9%81%D9%8A-%D8%B1%D8%A7%D9%85-%D8%A7%D9%84%D9%84%D9%87-%D8%B9%D9%84%D9%89-%D8%A3%D9%88%D8%AC%D8%A7%D8%B9-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D8%B3%D8%B1%D9%89.html

Von der Landkarte tilgen muss getilgt werden

Montag, 16. April 2012 , von Freeman um 00:05

Kein Satz wird so häufig Mahmud Ahmadinedschad in den Mund gelegt wie dieser: Israel muss von der Landkarte getilgt werden. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt. Es ist unglaublich wie hartnäckig diese Lüge sich halten kann und ständig wiederholt wird, obwohl schon seit Jahren von vielen Seiten auf die falsche Übersetzung hingewiesen wurde. Es wird immer weiter von „Vernichtung“, „Auslöschung“, „ins Meer treiben“ gesprochen. Interessant ist, jetzt kommt ein Eingeständnis sogar von höchster Seite Israels, der Satz ist falsch und muss weg.

Die Kontroverse um das Grass-Gedicht hat wieder viele Politiker, Kirchenvertreter, Medienleute, Publizisten und sonstige Lügner dazu veranlasst, die falsche Behauptung über Ahmadinedschad zu zitieren.

So der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, der sagte, in dem Grass-Gedicht werde die Bedrohung der Existenz des Staates Israel und der vom iranischen Präsidenten ausgesprochener Vernichtungswille „verharmlost und ignoriert“.

Oder die Journalistin und Kandidatin für Die Linke bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2012, Beate Klarsfeldt, die sagte, der Iran drohe ständig damit, den Staat Israel auszulöschen, und arbeite an der Entwicklung einer Atombombe.

Oder ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, der sagte, „Israel ist der einzige Staat auf Erden, der offen mit Vernichtung bedroht wird – und zwar von der iranischen Führung.“

Oder Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, in dem er sagte: „Der peinliche Vergleich, den Günter Grass zwischen Israel und dem Iran gezogen hat, einem Regime, das die Schoah leugnet und zur Vernichtung Israels aufruft, sagt sehr wenig über Israel und viel über Herrn Grass.“

Netanjahu hatte bereits bei seinem letzten Besuch in Washington im März Barack Obama eine Festrolle mit dem Buch Esther überreicht. Darin geht es um den ersten vergeblichen versuchten Genozid am jüdischen Volk durch den Perser Haman. Die Botschaft Netanjahus an Obama ist klar: Ahmadinedschad ist der moderne Haman, der das israelische Volk ausrotten will. Israel muss sich mit einem Präventivschlag dagegen wehren.

Dabei sind beides unverschämte Lügen, die angedrohte Vernichtung Israels durch den Iran und die Arbeit an einer Atombombe.

Bereits sein Vorgänger Ehud Olmert entwickelte das falsche Zitat zu der Behauptung weiter, der iranische Präsident spreche „von der völligen Zerstörung und Vernichtung des jüdischen Volkes“ und schlug den Bogen zur atomaren Bedrohung Israels durch Iran. Die unterstellte atomare Bedrohung ebenso wie die mutmassliche verbale Drohung können so jederzeit einen Angriff auf Iran rechtfertigen.

Was hat Ahmadinedschad aber wirklich gesagt?

Am 26.10.2005 sprach Ahmadinedschad auf einer Konferenz bei der es um den Zionismus ging. Dort listete er Vorhersagen von Imam Khomeini über Regime auf, die eingetroffen sind. Wie, das Regime von Saddam Hussein und das Sowjet-Regime wären verschwunden. Dann zitierte er eine weiter Vorhersage von Khomeini mit den Worten: „Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, wird von den Seiten der Geschichte verschwinden“.

Das heisst, das waren nicht die Worte oder die Meinung von Ahmadinedschad selber, sondern er zitierte Khomeini und Vorhersagen die er gemacht hatte. Wenn man es vereinfacht ausdrückt lautet der Satz: „Das Besatzerregime muss Geschichte werden.“ Das ist keine Aufforderung zum Vernichtungskrieg, keine Drohung zur Vernichtung Israels, sondern nur die Aufforderung, die Besatzung Jerusalems zu beenden, so wie es in vielen UN-Resolutionen verlangt wird.

Quelle der falschen Wiedergabe der Aussage von Ahmadinedschad sind die grossen westlichen Nachrichtenagenturen, die die Übersetzung dieser Passage lieferten. Sie machten daraus: Israel von der Landkarte radieren (AFP), Israel von der Landkarte tilgen (AP, Reuters), Israel ausrotten (DPA). Dann haben natürlich alle Medien und alle Feinde des Iran die Lüge übernommen und wiederholen sie bei jeder Gelegenheit schon seit 7 Jahren.

Israels Vize-Premierminister gibt falsche Zitierung zu

Der Journalist und Präsentator für Al-Jazeera, Teymoor Nabili, hat jetzt eine erstaunliche Aussage von Dan Meridor, den Vize-Premierminister Israels, bei einem Interview festhalten können. Bei seinem Treffen in Jerusalem hat er etwas gehört, was er noch nie vorher gehört hat.

Das Thema des Gesprächs waren die P5+1 Verhandlungen in Istanbul, das Atomprogramm des Iran und die ständige Drohung Israels den Iran angreifen zu wollen. Da Meridor auch Minister für die Geheimdienste und für die Atomenergie ist, war er die richtige Person um darüber zu sprechen.

Interessant, wenn Israel kein Atomprogramm hat, warum gibt es einen Minister für Atomenergie? Dabei wissen wir durch den ehemaligen Mitarbeiter des Negev Nuklear-Forschungszentrum, Mordechai Vanunu, der Reaktor in Dimona dient nicht der Energiegewinnung, sondern ausschliesslich zur Produktion von Atombomben. Israel ist die einzige Atommacht im Nahen Osten, aber man darf darüber nicht reden.

Obwohl Meridor einige Themen ausgewichen ist, bohrte Nabili nach und stellte ihn die Frage über Irans angeblicher Drohung „Israel von der Landkarte zu tilgen“ und ob Ahmadinedschad das wirklich jemals gesagt hat.

Meridor: (Irans Führung) kommen alle aus einer ideologischen, religiösen Richtung, mit der Aussage, Israel ist eine unnatürliche Kreation, es wird nicht überleben. Sie haben nicht gesagt ‚wir werden es tilgen‘, ja Sie haben recht, aber es wird nicht überleben, es ist ein Krebsgeschwür, es sollte entfernt werden.

Nabili: Ja, ich bin froh Sie geben zu, sie haben nicht gesagt, sie werden es tilgen, denn sicherlich was die israelischen Politiker …

Meridor: … sagen es wird getilgt, muss getilgt werden …

Nabili fragt sich jetzt, war es ein momentaner Konzentrationsverlust oder ein ehrliches Eingeständnis? Aber egal, der Vize-Premierminister Israels gibt damit zu, die falsche Aussage „von der Landkarte tilgen“ wurde nie vom Iran gesagt und muss aus den politischen Dialog getilgt werden.

Das heisst, die israelische Regierung weiss ganz genau was Ahmadinedschad wirklich gesagt hat. Sie nutzen die falsche Übersetzung der Nachrichtenagenturen und erfinden damit eine Bedrohung, die gar nicht existiert, um sich als Opfer darstellen zu können, mit dem Recht auf präventive „Selbstverteidigung“.

Es wird wirklich Zeit, dass die Politiker, Medien und alle anderen die wissentlich es mit der Wahrheit nicht genau nehmen, endlich aufhören die Lüge zu verbreiten, der Iran baut eine Atombombe und will damit Israel vernichten. Jeder der das behauptet muss man ins Gesicht schreien, das stimmt nicht! Es gibt keine Rechtfertigung für einen Angriff auf den Iran und auch keine für Sanktionen.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Von der Landkarte tilgen muss getilgt werden http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/04/von-der-landkarte-tilgen-muss-getilgt.html#ixzz1sgKAv2FF