IAEA prüft Vorwürfe gegen Israel wegen Einsatz von Uranmunition in Gaza

MOSKAU, 21. Januar (RIA Novosti). Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) will Hinweise überprüfen, denen zufolge die israelische Luftwaffe bei den Angriffen auf den Gaza-Streifen Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt habe.

Das berichtet der arabische Fernsehsender „Al Jazeera“ am Mittwoch unter Verweis auf IAEA-Sprecherin Melissa Fleming. Am Montag hatte eine Reihe arabischer Staaten IAEA-Generaldirektor Mohammed ElBaradei gebeten, eine Untersuchung zum Einsatz verbotener Munition während des Konflikts im Gaza-Streifen einzuleiten. „Wir werden eine Untersuchung im Rahmen unserer Möglichkeiten durchführen“, sagte Fleming. Abgereichertes Uran wird eingesetzt, um die Durchschlagskraft bei panzerbrechenden Geschossen zu erhöhen.

Die israelische Armee hatte vom 27. Dezember bis 17. Januar als Vergeltung für den massenhaften Raketenbeschuss durch palästinensische Extremisten eine militärische Operation im Gaza-Streifen durchgeführt, die bis zu 1 300 Palästinenser und 13 Israelis das Leben kostete. Tausende Palästinenser erlitten Verletzungen. Der Sachschaden durch die israelischen Luftangriffe wird auf mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.

http://de.rian.ru/world/20090121/119737134.html

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