05.02.2009

Die Waffenruhe ist nach wie vor unsicher. Es kam bereits mehrmals zu Verletzungen der Waffenruhe.

Aufgrund der schlechten Gesundheitsversorgung verbreiten sich Durchfallerkrankungen schnell, chronisch kranke Patienten erhalten nicht die nötigen Medikamente und sind gefährdet.

Die genaue Anzahl der Binnenflüchtlinge ist nach wie vor unklar, da viele Familien vorläufig bei Bekannten und Freunden untergekommen sind.

Innerhalb von 4 Tagen, vom 31.01. bis 03.02.09, konnte Islamic Relief folgendes erreichen:

  • die psychologische Unterstützung soll 2.000 Familien, darunter 8.000 Kindern angeboten werden
  • die 450 ärmsten Familien erhielten zwei Lebensmittelpakete; insgesamt 1.000 Pakete wurden verteilt
  • Verteilung von 350 Lebensmittelpaketen im Norden Gazas und Vorbereitung der Lieferung von Medikamenten und medizinischen Geräten
  • 1.000 bedürftige Familien erhielten am Al-Dschala Verteilungspunkt Lebensmittelpakete
  • psychologische Betreuung wurde bereits in 180 Sitzungen mit Betroffenen abgehalten; weitere 180 Sitzungen sind mit Kindern aus den am schlimmsten zerstörten Gegenden geplant

30.01.2009

Zerstörung

Die Tabelle gibt das Ausmaß der Zerstörung im Gazastreifen wieder:

Gegenstände

Anzahl

Wert in Millionen €

zerstörte Häuser

4.100

155

beschädigte Häuser

17.000

64

Moscheen

20

1.7

Bildungs- und Gesundheitszentren

25

6.5

Verteidigungszentralen

31

5

Ministeriumsgelände

1

19

Ministeriengebäude

16

18

Brücken

2

2.3

Gemeindezentralen

5

1.8

Tankstellen

4

1.6

Wasser- und Abwasserleitungen

10

1.9

zerstörte Ambulanzen und Zivilschutzfahrzeuge

20

1.2

Stromerzeugungsanlagen

10

0.34

Straßen (in km)

50

1.6

Fabriken, Läden und andere kommerzielle Einrichtungen

1.500

14.8

28.01.2009

Wasser & Abwasser

Vier Wasserbrunnen im Gazastreifen wurden vollständig zerstört (in Beit Hanun, Gaza-Stadt, Dschabaliya) und mehrere Wasserleitungen beschädigt.

Die Abwasserleitungen in Gaza-Stadt, Beit Hanun, Dschabaliya und Beit Lahiya wurden ebenfalls schwer beschädigt.

Lebensmittel

Die Bevölkerung Gazas hat nach wie vor Schwierigkeiten, Nahrungsmittel einzukaufen, da die Preise steigen und nicht genügend Bargeld verfügbar ist. Darüberhinaus herrscht ein Mangel an nährstoffreichen Nahrungsmitteln aufgrund der Zerstörung von Anbauflächen.

23.01.2009

Nach wie vor sind Lebensmittel knapp im Gazastreifen, da bisher nur wenige Geschäfte wieder geöffnet haben. Dringend benötigt werden Wasser, Nahrungsmittel, Gaskocher und Treibstoff.

Die Bewegung innerhalb des Gazastreifens zwischen Nord und Süd gestaltet sich immer noch als schwierig. Doch Medikamente und Lebensmittel können über die Grenzen bei Rafah und Karim Schalom nach Gaza gebracht werden.

Islamic Relief plant für die nächste Zeit folgende Aktivitäten:

  • Lebensmittelpakete und andere wichtige Gegenstände für 5.000 vertriebene Familien in 4 Verteilaktionen
  • Existenzgrundlage für 1.000 Personen ein halbes Jahr sichern
  • psychologische Unterstützung traumatisierter Kinder (50.000 Schüler von Grundschulen)
  • Wiederaufbau beschädigter Häuser (100 stark beschädigte und 200 leicht beschädigte)
  • Rehabilitation von 500 physisch beeinträchtigten Personen
  • Bereitstellung von Materialien zum Reparieren der Wasseraufbereitungsanlagen

Die Tabelle fasst die bisherigen Soforthilfemaßnahmen zusammen:

#

Gegenstand

Menge

Wert in €

1

Lebensmittel für Krankenhäuser

70.792,12

2

Lebensmittelpakete für Gaza-Stadt und Norden Gazas

5.000

144.396,20

3

Dosengerichte für Flüchtlinge

101.873,26

4

Lebensmittelpakete für Chan Yunis

1.000

20.576,47

5

Cheddar Käse

5.000

10.777,53

6

Reis für Gaza-Stadt

3.300

14.253,49

7

Nahrungsmittel von Westjordanland

5.000

179.258,25

8

Lebensmittelpakete für mittlere Region

1.000

20.561,37

9

Lebensmittelpakete für Rafah

1.000

20.559,90

andere Gegenstände

1

Küchengeräte

1.500

25.288,67

2

Hygieneartikel für Flüchtlinge

2.000

30.410,92

3

Decken für Flüchtlinge

2.215

63.528,21

medizinische Gegenstände

1

Einwegartikel

530.093,54

2

Ersatzteile

374,94

3

medizinisches Zubehör

264.240,10

4

medizinische Geräte

311.375,77

5

Medikamente

111.240,18

direkte Kosten

1

Transport für Gesundheitsministerium zu Krankenhäusern

1.562,53

2

Anmietung eines Lagers für Gesundheitsministerium

7.812,65

3

andere laufende Kosten

5.283,17

= 1.934.259,27

Sachspenden

1

4 Krankenwagen

157.316,65

2

Milchpulver für Kleinkinder

48.000kg

134.907,81

= 292.224,46

insgesamt 2.226.483,73 €


20.01.2009

Die Waffenruhe hält bis jetzt an. Seit dem 27.12.2008 wurden 1.300 Menschen getötet, darunter 370 Kinder. Die Zahl der Verletzten ist auf über 5.300 angestiegen.

Die Vertriebenen suchen inzwischen ihre Häuser auf, um zu sehen, ob sie die Angriffe überstanden haben. Die städtische Infrastruktur ist zerstört, hunderttausende Häuser sind betroffen. Zirka 100.000 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation obdachlos. Doch die tatsächliche Zahl liegt wahrscheinlich weitaus höher.

Einige Geschäfte öffneten wieder und verkaufen Lebensmittel und andere wichtige Dinge, jedoch sind es noch wenige. Nahrungsmittel sind teuer, daher können nur wenige Menschen sie sich leisten.

Die Fortbewegung innerhalb des Gazastreifens wird zunehmend leichter. Medikamente und Nahrungsmittel kommen über die Grenzen von Rafah und Karim Schalom hinein.

24 Ärzte gelangten über Rafah in den Gazastreifen und arbeiten nun unterstützend in den Krankenhäusern.

Derzeit bieten 49 Notunterkünfte über 45.000 Menschen Schutz, unter den Vertriebenen befinden sich 25.000 Kinder. Die Unterkünfte sind überfüllt, da sich in jeder Unterkunft zirka 1.000 Menschen befinden, doppelt so viele wie ursprünglich geplant.

Schätzungsweise eine halbe Million Menschen haben nach wie vor keinen Zugang zu Trinkwasser. In Bait Hanun und Bait Lahiya fließt das Abwasser in die Straßen, da das Abwassersystem bei den Angriffen beschädigt wurde.

Die Stromversorgung hat sich teilweise verbessert, in der mittleren Region des Gazastreifens und in Chan Yunis funktioniert die Stromversorgung gut, in Gaza-Stadt haben die Haushalte allerdings seit dem 15.01.2009 nur zu bestimmten Zeiten Strom.

Seit Freitag, dem 16.01.2009 verteilte Islamic Relief die folgenden Hilfsgüter:

  • 5.200 Lebensmittelpakete in Rafah, Chan Yunis und der mittleren Region
  • 4.000 kg gefrorenes Fleisch an Krankenhäuser
  • Reanimierungsgeräte, Rollstühle, Elektrokardiogramme (EKGs)
  • Infusionspumpen, Patienten-Überwachungsmonitore
  • Ventilatoren, Ersatzteile für Blutgasanalysegeräte
  • 1.400 Babywindeln für Kinderkrankenhaus
  • 1.450 Brotpakete an 8 Notunterkünfte im Norden Gazas

Islamic Relief leistet weiterhin Soforthilfe und wird in den nächsten Tagen eine Bedarfsanalyse für den Wiederaufbau erstellen.

16.01.2009

Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 1.100 angestiegen und über 5.300 Menschen wurden seit dem 27.12.2008 verletzt. Durch schwere Gefechte am gestrigen Tag wurden nochmals viele Menschen vertrieben.

Die Wasser- und Stromversorgung sowie die hygienischen Bedingungen sind nach wie vor sehr schlecht.

Das Islamic Relief Notfallteam konnte gestern 1.500 Lebensmittelpakete im Süden des Gazastreifens in der Nähe von Rafah verteilen. Medikamente kamen ebenfalls von der Westbank. Im Moment herrscht ein Mangel an Medikamenten gegen Grippe und chronische Krankheiten. Dringend benötigt wird außerdem Milchpulver für Säuglinge und Kleinkinder.

Erfolge sind die Einreise von 13 Ärzten aus Katar und die Einführung eines Notarztwagens über die Grenze von Rafah.

Ein großes Problem bei der Einführung und Verteilung der Hilfsgüter ist der Zeitmangel. Die drei Stunden des humanitären Korridors reichen nicht, damit die Hilfslieferungen zu den Flüchtlingen in den UNRWA Schulen transportiert werden können. Alle Entwicklungshelfer arbeiten daher auch nach Ende der Feuerpause unter Einsatz ihres Lebens weiter.

Bitte spenden Sie, damit auch die Hilfsgüter gekauft werden können, die dringend benötigt werden.

14.01.2009

Seit drei Tagen ist Islamic Relief verstärkt im Süden des Gazastreifens aktiv. Ein Großlieferant erklärte sich bereit, mit Islamic Relief zusammenzuarbeiten und medizinisches Material, Decken, Lebensmittel- und Hygieneartikelpakete bereitzustellen.

In einer Schule in Rafah konnte unser Hilfsteam  Trinkwasserspender für insgesamt 1.000 Liter aufbauen, so dass nun alle Menschen, die dort untergekommen sind, Zugang zu sauberem Wasser haben.

Die Hauptleitungen des Stromnetzes werden immer wieder repariert, wenn sie von einem Angriff beschädigt wurden. Das ermöglicht den Menschen in Gaza, für 8 Stunden am Tag Strom zu erhalten.

Inzwischen können mehr Lastwagen mit Hilfslieferungen während der dreistündigen Feuerpause nach Gaza gelangen, so dass auch Küchenutensilien verteilt werden können.

13.01.2009

Offiziell befinden sich zirka 21.000 Menschen im Gazastreifen als Flüchtlinge in Schulen und anderen Gebäuden der UNRWA.
Es ist unklar, wie viele Tote und Verletzte sich in zerstörten Häusern befinden und aufgrund andauernder Gefechte dort gefangen sind. Die Ambulanzen können ebenfalls nicht zu den Menschen gelangen, da es zu gefährlich ist.

Die Islamic Relief Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Versorgung der Flüchtlinge in den UNRWA Schulen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken und Küchengeräten sowie die Lieferung von Medikamenten und medizinischen Geräten an die Krankenhäuser.

Die Hilfsgüter werden im Westjordanland von lokalen Islamic Relief Mitarbeitern eingekauft und zum Gazastreifen transportiert. Sobald die Grenzen geöffnet werden und Hilfslieferungen nach Gaza gelangen können, übernehmen unsere Islamic Relief Mitarbeiter in Gaza die Verteilung. Doch da die Feuerpause oft unterbrochen wird, ist es auch in dieser Zeit schwierig, die Hilfsgüter zu verteilen.

Die folgende Tabelle zeigt detailliert, was Islamic Relief kürzlich erreichen konnte:

#

Gegenstand

Menge

Betrag in €

Status

1

Nahrungsmittel für Krankenhäuser

68.000

erledigt

2

Lebensmittelpakete für Gaza und Norden Gazas

5.000

138.800

erledigt

3

Hygienesets für Flüchtlinge

2.000

29.200

erledigt

4

Decken für Flüchtlinge

2.215

61.200

erledigt

5

medizinische Einweggeräte

94.600

erledigt

6

medizinische Geräte

300.000

erledigt

7

Dosengerichte für Flüchtlinge

98.000

erledigt

8

Lebensmittelpakete für Chan Yunis

1.000

19.800

erledigt

9

Transport für Gesundheitsministerium zu Krankenhäusern

1.500

erledigt

10

Lager für Gesundheitsministerium gemietet

7.500

erledigt

11

Krankenwagen

4

151.600

erledigt

12

Pulvermilch für Kinder

48.000kg

130.000

erledigt


1.100.000


13

medizinische Einweggeräte

416.000

in Bearbeitung

14

Medikamente

107.200

in Bearbeitung

15

medizinische Sets

254.900

in Bearbeitung

16

dringend gebrauchte Ersatzteile

361

in Bearbeitung

17

Lebensmittel von Westbank

5.000

172.600

in Bearbeitung

18

Lebensmittelpakete für Mitte Gazas

1.000

19.800

in Bearbeitung

19

Lebensmittelpakete für Rafah

1.000

19.800

in Bearbeitung





990.600






2.090.600



Islamic Relief in Gaza, 08.01.2009

Gestern wurde eine dreistündige Feuerpause vereinbart, so dass Hilfslieferungen nach Gaza gelangen können. Inzwischen werden zirka 23 UNRWA Schulen als Zufluchtsorte von Flüchtlingen genutzt. Allerdings gibt es keine offiziellen Flüchtlingslager. Eine beachtliche Anzahl an Flüchtlingen wird auch von Familien aufgenommen und privat untergebracht.

Islamic Relief Mitarbeiter besuchten fünf der UNRWA Schulen in Gaza-Stadt, in denen jeweils ungefähr 700 Menschen untergebracht sind und versorgte sie mit Hygieneartikeln und Lebensmitteln.

Zwei der Schulen befinden sich in Rafah, neun in Gaza-Stadt und die restlichen im nördlichen Teil des Gazastreifens. Islamic Relief plant nun, die Schulen mit Hilfsgütern zu beliefern. Da es seit mehreren Tagen kein Wasser mehr gibt, ist die hygienische Situation katastrophal und Krankheiten könnten sich schnell verbreiten.

Viele Freiwillige unterstützen unsere Mitarbeiter bei der Verteilung der Güter, obwohl sie selbst dadurch einem höheren Risiko ausgesetzt sind. Unsere Islamic Relief Mitarbeiter, die im Westjordanland stationiert sind, kaufen die Hilfsgüter ein und bringen sie zur Grenze Gazas, wo sie dann von unseren Mitarbeitern in Gaza entgegengenommen werden.

In Gaza-Stadt gebe es seit Dienstag wieder Treibstoff, so dass Stromgeneratoren betrieben werden können und zu mindest die Krankenhäuser Strom haben, jedoch sei die Einfuhr von Treibstoff seit gestern nicht mehr möglich. Man rechnet damit, dass in wenigen Tagen das angeschlagene Telefonnetz kollabieren wird.

In enger Kooperation mit UNRWA und lokalen Hilfsorganisationen wurden Flüchtlinge und bedürftige Familien ermittelt um sie soweit möglich mit Hilfsgütern zu versorgen. Die Verteilung innerhalb des Gaza-Streifens erfolgt größten Teils durch lokale Nichtregierungsorganisationen, also auch von Islamic Relief Palästina in Zusammenarbeit mit UNRWA. Seit dem 08.01.2009 stellte die UNRWA vorläufig ihre Arbeit ein, um das Leben ihrer Mitarbeiter nicht länger zu gefährden. Erst wenn die Sicherheit gewährt werden kann, nimmt sie die Koordination der Hilfslieferungen wieder auf.

Klicken Sie auf den Link, um den aktuellen Bericht der UN über die Vorgänge in Gaza zu lesen. Der Bericht ist nur auf Englisch verfügbar.
http://www.spiegel.de/media/0,4906,19661,00.pdf

Aktuelle Erfolge

·         130 Decken wurden zu zwei Krankenhäusern in Chan Yunis gebracht

·         1.000 Hygieneartikel wurden gekauft

·         1.500 Lebensmittelpaket wurden gepackt und sind transportfähig

·         3 Krankenwagen wurden über die Grenze bei Rafah nach Gaza gebracht

·         10 Lastwagen mit 48.000 kg Pulvermilch warten in Rafah auf Einlass


Islamic Relief in Gaza, 07.01.2009

Die aktuelle Lage in Gaza ist katastrophal. Die Zahl der Verletzten ist auf mehr als 3.000 angestiegen und es gibt fast 700 Tote, darunter 89 Frauen und 265 Kinder.

Im Norden Gazas ist es besonders dramatisch. Die Krankenhäuser sind überfüllt, die medizinischen Geräte laufen über Generatoren und Diesel ist nicht mehr verfügbar. Es gibt weder Strom noch Gas. Die Ärzte müssen die Verletzten inzwischen ohne Anästhesie operieren.

Islamic Relief Worldwide stellte insgesamt 368.100 € Soforthilfe für die folgenden Hilfsgüter zur Verfügung:

·         Medikamente und medizinische Einwegartikel im Wert von 92.600 €

·         Lebensmittelpakete an 5.000 Familien in der Höhe von 183.700 €

·         Lebensmittel für Krankenhäuser im Wert von 66.100 €

·         Decken für 25.700 €

Geplante Aktionen

Außerdem hat Islamic Relief Worldwide ein Budget in Höhe von 650.000 € festgesetzt um weitere Hilfsgüter an die Krankenhäuser und die Bevölkerung Gazas zu verteilen:

·         Medizinische Geräte: 198.600 €

·         Medizinische Einwegartikel: 183.900 €

·         Medikamente für Krankenhäuser: 36.700 €

·         Lebensmittelpakete für 5.000 Familien: 183.900 €

·         Nahrungsmittel für Krankenhäuser: 44.100 €

Islamic Relief Deutschland startete einen Spendenaufruf über 500.000 € und befindet sich derzeit in Gesprächen mit anderen Institutionen um weitere Nothilfe zu erhalten.

Hintergrundinformationen

Seit die israelische Armee die Bodenoffensive begann, ist der Gazastreifen dreigeteilt, in den Norden, den Mittelstreifen und den Süden. Die Menschen haben keine Möglichkeit zu fliehen und lokale Hilfsorganisationen können nicht von einem Teil in den anderen gelangen, das macht die Versorgung der Menschen sehr schwer.

Lokale Hilfsorganisationen wie Islamic Relief sind auf Lieferungen internationaler Nichtregierungsorganisationen außerhalb Gazas angewiesen. Daher traf Islamic Relief ein Abkommen mit der UNRWA und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um Hilfslieferungen nach Gaza zu bringen. Die UN und WHO kümmern sich um den Transport der Güter bis zur Grenze und Islamic Relief verteilt diese in Gaza.

Unsere Islamic Relief Mitarbeiter in Gaza riskieren ihr Leben, um die Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Niemand weiß, ob sie morgen noch leben werden.

30.01.2009

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